Donnerstag, 19. November 2015

Rezension zu Valea Summers "Der Zauber des Meeres"

Bewertung 4 Sterne

Inhalt:

Die 3 Meerjungfrauenschwestern Aquana, Storm und Pyria sind die Wächterinnen von Atlantis und sollen mit ihrem verzaubernden Gesang dafür Sorge tragen, dass sich keine Menschenseele und kein Schiff zu nah an die versunkene Stadt wagt und diese in Gefahr bringt. Als sie eines Tages ein goldenes Schiffe entdecken, dessen Besatzung ihrem Zauber widerstehen kann, ist ihre Neugier geweckt. Noch nie hatten ihre Fähigkeiten versagt und die einzige Möglichkeit, dieses Rätsel zu lösen, bringt die Schwestern dazu gleich mehrere von Posseidons Gesetzen zu brechen. Wer sind diese fremdartigen Männer und warum fühlen sich die drei Nixen von einigen so magisch angezogen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und bringt die Schwestern in einige gefährliche Situationen..... 

Charaktere: 

In der Geschichte um die drei Meerjungfrauen, wurden allerhand Sagengestalten und mystische Wesen miteinander verbunden. Mit viel liebe zum Detail hat die Autorin Protagonisten erschaffen, mit denen man sich identifizieren und mitfühlen kann. Die vielen inneren Monologe von Aquana, aber auch die Dialoge zwischen den anderen Figuren geben einen tiefen Einblick in die Psyche und das Verhalten der Charaktere.

Schreibstil: 

Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und ermöglicht dem Leser schnell in die Geschichte zu finden und darin abzutauchen. Bunt und detailliert beschreibt sie die Heimat der drei Meerjungfrauen in der Karibik und nimmt den Leser mit in die mystische und geheimnisvolle Welt der Nixen. Obwohl die Geschichte hauptsächlich aus Aquanas Sicht beschrieben ist, so wechselt die Schriftstellerin ein paar mal in die Sichtweise von Cade. Dieser Perspektivwechsel bringt neben Lesedynamik auch eine weitere Sicht auf die Dinge und dem Leser dadurch eine andere Betrachtungsweise.

Cover:

Das Cover ist schlichtweg genial. Es ist verführerisch wie der Gesang der Nixen. Das blaue Farbspiel erinnert passt perfekt zum Meer und die verschiedenen Nuancen erinnern an Sonnenstrahlen, die das Wasser in unterschiedlichen Farbtönen glitzern lassen. Die Meerjungfrau macht neugierig und der Schriftzug erinnert mich an Seetang oder Algen und spiegelt somit wunderbar das Thema wieder. 

Fazit:

Eine Geschichte, die süchtig macht. Ich habe die Geschichte kaum aus der Hand legen können. Man ist so gefesselt, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Ich bin mit den Meerjungfrauen geschwommen, habe Atlantis erlebt und auch die kleine Insel, die den Dreien als geheimer Rückzugsort dient. Dennoch muss ich einen Stern abziehen, da ich ein paar kleinere Punkte habe, die mich persönlich gestört haben. Zum einen war dies Posseidon und seine etwas schwächelnde Art... Ich hatte mir von einem Gott mehr Power, Elan und Durchsetzungskraft versprochen. Zum anderen waren es auch die teilweise sehr langatmigen inneren Kämpfe und Monologe von Aquana. Hätte man die etwas kürzer gestaltet, wäre mehr Platz für Handlung und Action gewesen. Ich versteh aber, dass dieser innere Kampf und die daraus resultierende Entwicklung Aquanas der Autorin sehr wichtig waren. Nichts desto weniger habe ich das Buch sehr genossen und kann es Fantasy-Fans nur wärmstens empfehlen. Es ist eine schöne gefühlvolle Geschichte, die Freude und Leid mit Mystik und Action verbindet.

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