Sonntag, 6. Dezember 2015

BLOGTOUR Thalam von Gabriele Ennemann (1.12-10.12)


Herzlich Willkommen zum 6. Tag der Blogtour zu Gabrielle Ennemanns Debütroman „Thalam“.






Nachdem ihr die letzten Tage schon sehr viele verschiedene Aspekte dieses wundervollen Jugendfantasy-Romans kennenlernen durftet, werde ich heute der Frage „Was ist ein Held?“ auf den Grund gehen.

Helden sind in unserer Welt allgegenwärtig, denn jeder kennt sie und auch nahezu jeder hat seine ganz persönlichen. Manche sind fiktiv, wie zum Beispiel die amerikanischen Marvel-Comic-Helden, wie Captain America, Superman, Spiderman, etc, die alle auf Grund spezieller Fähigkeiten die Welt vor dem Bösen beschützen.
Andere wiederrum begegnen uns im Alltag, es sind Menschen, die durch kleinere oder größere Taten für das Allgemeinwohl die Welt ein wenig besser machen. Doch sind Helden kein Phänomen der Neuzeit oder Gegenwart, schon in der Antike waren sie ein wichtiger Bestandteil der damaligen Kultur.

Auch in der Literatur sind Helden nicht wegzudenken, denn sie beschreibt – „mit abweichender Wortbedeutung– in literarischen Werken ganz allgemein und neutral die Hauptperson einer Erzählung oder eines Bühnenstückes, unabhängig von seinen Fähigkeiten oder seinem moralischen Status.“ (Wikipedia) 

In Gabrielle Ennemanns Roman „Thalam“ gibt es gleich mehrere Heldenfiguren. Die vier Mitglieder der Avantgarde ziehen los, um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wiederherzustellen. Sie sind die Beschützer ihres Volks und wurden erst im Notfall „aktiviert“. Alle vier sind, wie für Helden typisch, mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, die ihnen in der Not dabei helfen sollen, ihre Aufgabe zu lösen. Auch wenn alle vier ihre Aufgabe haben und ihren Teil zum Gelingen beitragen, ist für mich dennoch Gidion der wahre Held der Geschichte.
Denn er ist derjenige, der durch Zufall die feindlichen Jäger beobachtet und dadurch rechtzeitig den König warnen kann. Gidion ist 15 und hat, bis zu seiner Ausbildung an der Schule für Schwertkampf, bei seinem Ziehvater gewohnt. Für mich ist Gidion als Held so besonders, da er keine gängigen Klischees bedient. Er ist mutig und dennoch scheut er sich nicht auch seine verletzliche Seite zu zeigen. Es ist ihm nicht peinlich zu weinen und seine Gefühle offen zu zeigen.
Viele Entscheidungen trifft er auf Grund seines Bauchgefühls. Natürlich kämpft er auch, doch wenn es sich vermeiden lässt, versucht er ohne Gewalt und Brutalität zum Ziel zu kommen. Gidion ist ein Team-Player, dem sein persönlicher Erfolg nicht so wichtig ist. Die eigenen Belange verlieren für ihn an Bedeutung, wenn jemand in Gefahr ist, den er gerne hat. Die Autorin hat eine wundervolle Welt erschaffen, in der Helden anders sein können und dürfen. Sie kommen ohne große Liebesgeschichten aus, auch wenn ein zarter Haus von Gefühl in der Geschichte mit weht. Ich war beeindruckt von der Vielschichtigkeit und dem Facettenreichtum ihrer Heldengestalten, insbesondere des Teenagers Gidion, dass ich sie persönlich gefragt habe, was ihre Intention bei der Konzipierung der Helden, und Gidions im Besonderen, war.

Gabrielle Ennemann:

Warum muss ein Held immer schon „fertig“ geboren werden – habe ich mich gefragt. 
Gidion ist in meinen Augen ein viel authentischerer Held als die meisten Helden, die ich so in Büchern vorgefunden habe, gerade eben weil er noch jung und von daher unfertig bzw. unerfahren ist. 
Thalam wurde von mir als Buchreihe konzipiert, hätte ich schon alle Figuren „vollkommen“ dargestellt“ gäbe es ja keinen Platz mehr für Entwicklungen, abgesehen davon wollte ich zeigen, dass Schwächen durchaus auch liebenswerte Stärken sein können. 
Typisch für Thalam ist, dass seine Bewohner unverdorben, liebe- und gefühlvoll sind. Die jungen Menschen kann man nicht mit Erdenmenschen vergleichen, da sie bisher nichts Böses erlebt oder gesehen haben, sind sie zwar durch Erzählungen darauf vorbereitet worden, aber in der Realität müssen sie an Erfahrung aufholen (deshalb hatte ich ihnen Heron und die Ritter der Tenebrae zur Seite gestellt – die wissen um das Böse und meine Helden können von ihnen lernen und werden gleichzeitig auch ein wenig beschützt). 

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Geschichte um Gidion und Thalam weitergeht, denn sie ist ein wundervoller Beweis dafür, dass Helden auch mit viel Herz und Menschlichkeit das Böse besiegen können. Es gehört viel Mut und Größe dazu, seine Gefühle und Schwächen zu akzeptieren und zu ihnen zu stehen. Denn nur wer seine eigenen Grenzen kennt, kann sich im Kampf richtig einschätzen und dadurch erfolgreich sein.

Meine Rezension zu Thalam findet ihr <hier>


                               Gewinnspiel 


Jeden Tag stellen wir euch eine themenbezogene Frage, die ihr ganz einfach unter dem Beitrag über das Kommentarfeld beantwortet.


                                      Zu gewinnen gibt es: 






Beantwortet folgende Frage:


Wie stellt ihr euch einen Helden vor? 



Die Antwort hinterlasst bitte im Kommentarfeld unter dem Beitrag.


Teilnahmebedingungen:

Pro Tag kann ein Los gesammelt werden.
Ein extra Los kann am letzten Tag der Blogtour zusätzlich zum Tageslos durch Lösen des Quiz' gesammelt werden.
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit öffentlich genannt zu werden (Gewinnerpost) und das ihre Adresse der Autorin und dem Verlag zwecks Gewinnversand übermittelt wird.
Teilnahmeschluss ist der 12.12.2015 23:59 Uhr.
Für den Versand per Post wird keine Haftung übernommen.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung der Gewinne möglich

Wir drücken euch allen die Daumen!


Falls ihr noch nicht an allen Tagen Lose gesammelt habt, hier nochmal ein Überblick mit den Links:


01.12.15 Bücherleser
06.12.15 Der Bücherkessel (bei mir)
10.12.15 Rotaliedbooks

Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    also ein Held muss für mich mutig sein. Er muss aber auch denken können und nicht überstürzt handeln. Mit Klugheit und Cleverness bezwingt man seinen Gegner leichter. Ein Held darf sich nicht sehnsüchtig sein oder aus Eigennutz handeln.

    Liebe grüße
    Isabelle
    isabelle.wendler[at]gmx.net

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  2. Hmmm,das ist schwer,.
    im Buch sollte er durchschnittlich gut aussehen ;-)
    Mutig , fair, stark sein und Humor sollte er haben.
    Er darf aber auch Schwächen im Alltag haben.

    Liebe grüße Bianca

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  3. Hmmm,das ist schwer,.
    im Buch sollte er durchschnittlich gut aussehen ;-)
    Mutig , fair, stark sein und Humor sollte er haben.
    Er darf aber auch Schwächen im Alltag haben.

    Liebe grüße Bianca

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  4. Ein Held muss stark sein, eventuell eine besondere Gabe haben und witzig sollte er sein. Er sollte aber auch bescheiden sein und seiner Herzdame die Welt zu Füßen legen... ��

    Liebe Grüße, Liljanas

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  5. Hallöchen.

    Ein Held sollte Humor haben und stark sein :-) Aber auch intelligent!

    Liebe Grüße
    Jenny

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  6. Puh....Helden sind für mich besondere Menschen, die nicht umbedingt eine besondere Gaben haben müssen. Ich habe einige für mich Helden in meinem Leben, die einfach durch ihre innere Stärke z.b. für mich den Titel Held verdient haben!!!

    Lg
    Gaby

    http://escape-into-dreams.blogspot.co.at/

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  7. er kann aussehen wie Arrow-so stelle ich es mir ungefäir vor :-D
    Bei FB unter Jenny Siebentaler anzuschreiben bin

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