Dienstag, 21. Juni 2016

Rezension zu Jennifer Esteps "Black Blade - Das dunkle Herz der Magie"


Titel: Black Blade – Das dunkle Herz der Magie
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi
Seiten: 384
ISBN: 978-3492703567
Preis: 14,99€ (Print) / 11,99€ (E-Book)
Erschienen: 05/2016
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Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster …





Nachdem ich den ersten Band verschlungen hatte, war mir klar: dieses Buch musst du lesen! Das Cover ist dem vom ersten Teil sehr ähnlich und unterscheidet sich lediglich in der Augenfarbe, die nun braun/blau ist, und den roten Federn, die die grünen Pflanzenranken ersetzen. Ein schlichtes Cover, das mich dennoch absolut überzeugt hat und dessen Bedeutung im Verlauf des Buches deutlich wird.
Da es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, ist es nicht verwunderlich, dass die Autorin des Öfteren kleinere Rückblicke auf den vorherigen Roman gibt. Mehr als einmal dachte ich, den Satz hast du doch schon mal gelesen. Mir persönlich gefiel das sehr gut, denn so findet man sehr schnell wieder zurück in die Handlung und auch jene Leser, die den Reihenauftakt nicht gelesen haben, könnten der Story folgen. In gewohnt souveräner Manier hat mich die Autorin von Anfang an mit ihrem Schreibstil begeistert und direkt nach Cloudburst Falls entführt. Die lebendige Erzählweise und die liebenswerten Charaktere haben mich auf der Stelle eingenommen und die Seiten regelrecht durch meine Finger gleiten lassen. Ich habe nicht nur die Zeit vergessen, sondern war auch so gefangen in der Geschichte, dass ich um mich herum kaum etwas mitbekommen habe. Der Autorin ist es gelungen mich durch ihre Worte komplett abtauchen zu lassen und die Ereignisse in Cloudburst Falls nicht nur zu lesen, sondern zu empfinden. 
Plotfäden, die am Ende von Teil eins noch offen waren, fügen sich nach und nach zu einem vielseitigen und bunten Geschichtsteppich zusammen, der jedoch noch genug Möglichkeiten für weitere Bände offen lässt. Man trifft alte Bekannte und einige neue Gesichter, die dem Handlungsverlauf Spannung und Abwechslung verleihen. Ein wichtiger alljährlicher Wettkampf zwischen ausgewählten Mitgliedern der Mafia-Clans heizt nicht nur die Stimmung unter den Zuschauern und Kontrahenten ein, auch der Leser fiebert bei den packenden Kampfszenen mit. Spannende Handlungsbögen und unerwartete Entwicklungen lassen während dem Lesen nie Langeweile aufkommen und machen aus diesem Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen, das ich regelrecht „weggesuchtet“ habe. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Funktion "papego". Ich habe mir die App auf mein Smartphone geladen und konnte, wenn ich das Buch nicht mitnehmen wollte, einfach die letzte Seite mit dem Handy einscannen und mobil in Buch weiterlesen. Das war wirklich super und ist eine Innovation, die sich verbreiten sollte.






Auch dieser Teil hat wieder voll und ganz meine Erwartungen erfüllt. Eine gelungene Mischung aus Action, Gefühl und Intrigen machen aus Black Blade – Das dunkle Herz der Magie einen Fantasyjugendroman, der alle Altersklassen verzaubern kann. Jennifer Estep versteht sich aufs Beste darin, mit ihrer großartigen Mischung aus leicht zu lesender und flüssiger Sprache und einer mitreißenden Handlung, ihre Fans zu begeistern. Die vielseitigen Figuren haben mich emotional angesprochen und mit ihren vielen Facetten und Charaktereigenschaften dafür gesorgt, dass ich emotional mittendrin bin und mitfiebere. Leider muss ich jetzt noch ein paar Monate warten, bis ich endlich den nächsten Teil „verschlingen“ kann und endlich erfahre, wie es nach dem gemeinen Cliffhanger weitergeht.






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