Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension zu Kate Forsyths "Rhiannon - Der Turm der Raben"


Titel: Rhiannon – Der Turm der Raben
Autor: Kate Forsyth
Verlag: blanvalet
Seiten: 576
ISBN: 978-3-641-16829-2
Preis: 6,99€ (E-Book)
Erschienen: 05/2009 (Neuauflage 2015)
Kaufen kannst du es hier



Rhiannon ist nicht wie die anderen Satyricorns, denn da ihr Vater ein Mensch war, sind ihr niemals Hörner gewachsen. Rhiannon ist eine Außenseiterin, und schon bald werden die anderen Satyricorns sie töten. Doch eines Tages sieht sie eine Herde geflügelter Pferde am Himmel vorbeiziehen – und plötzlich weiß die junge Frau, was sie tun muss ...



Durch Zufall bin ich auf diesen Roman gestoßen, der 2015 im blanvalet Verlag als Ebook only neuerschienen ist. Ein schlichtes, aber dennoch ansprechendes Cover, das mit seinem Farbspiel und den wenigen Elementen, wie dem fliegenden Raben, mich voll und ganz angesprochen hat. Der Einstieg war etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich in einer komplett fremden Welt vorfand. Doch das legte sich recht schnell, da Kate Forsyth ihre Welt sehr detail- und bildreich beschreibt und man sich damit sehr gut in die Szenerie hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist angenehm und relativ flüssig zu lesen. Jedoch stolperte ich das ein oder andere mal über die speziellen Namen, bei denen ich erst nachdenken musste, wie man die wohl ausspricht. Allerdings bezweifel ich, dass meine Auslegung der Namen der der Autorin auch nur annähernd entspricht. Kate Forsyth entführt ihre Leser in eine außergewöhnliche Welt voller Fantasy und Magie. Besonders gut gefallen hat mir die rebellische Protagonistin Rhiannon, die durch ihre ungestüme und teils doch sehr „einfache“ Art besticht. Auf ihr liegt zu Beginn der Erzählung auch das Hauptaugenmerk, bevor die Nebencharaktere eingeführt und vorgestellt werden. Alles in allem sind die Bücher so aufgebaut, dass sich die Figuren im Laufe der drei Bände entwickeln werden. Es gibt genug Potential und die Autorin erzeugt geschickt Spannung, so dass man als Leser unbedingt wissen möchte, wie es in der Geschichte weitergeht. Der einzige Kritikpunkt, den ich äußern kann, ist, dass mir manche Szenen leider zu langatmig waren. Der Roman ist gut aufgebaut und packend erzählt, verliert aber manchmal in den Ausschweifungen an Kraft und wird dadurch etwas mühsam. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gerne gelesen und finde, dass es ein toller Trilogie-Auftakt ist, der auf Kate Forsyths „Der magische Schlüssel“-Reihe aufbaut.



Mit einer fesselnden und mitreißenden Story voller vielschichtiger Wesen und Charaktere bietet sie abwechslungsreichen Lesegenuss, der definitiv Lust auf mehr macht.
Ich werde wohl, bevor ich die weiteren Teile lese, erstmal mit der Reihe „Der magische Schlüssel“ der Autorin beginnen. Rhiannon baut auf der 9-teiligen Vorgänger-Reihe auf und ich denke, wenn ich diese Bücher gelesen habe, werde ich viele Dinge besser verstehen und anders einordnen können. Man muss die vorherige Romanreihe nicht unbedingt gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen, doch ich denke, es wird mir vieles erleichtern. Eine absolute Leseempfehlung für Fantasy-Fans, die gerne Geschichten über Hexen, Magie und außergewöhnliche Kreaturen lesen.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen