Sonntag, 30. Oktober 2016

Lesetipp - Rezension zu Sylvia Steeles "Die Immergrün Saga - Gestohlene Vergangenheit"


Seiten: 450
ISBN: 978-3-98178-292-9
Preis: 14,90€ (Print) / 4,99€ (E-Book)
Erschienen: 06/2016
Genre: Fantasy/ Science Fiction
Kaufen kannst du es hier oder beim Verlag
Eine Leseprobe könnt ihr hier downloaden




»Weißt du, wie lang ich schon nach dir suche? Wie viele Jahrhunderte? Du bist meine Frau.«
Alisha ahnt während der Party zu ihrem 18. Geburtstag nicht, dass die Worte des mysteriösen Unbekannten mehr Wahrheit beinhalten als sie glauben will.
Als Alisha am nächsten Tag mithilfe ihres geheimnisvollen Exfreundes David nur knapp einem Überfall entkommt, spürt sie, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Welche Rolle spielt David, der sie verletzt in das Haus ihres Großvaters bringt, und was versucht er vor ihr zu verbergen?
Noch weiß Alisha nicht, welch übermächtiger Feind ihr nach dem Leben trachtet, welch düstere Geheimnisse in den Schatten der Vergangenheit verborgen liegen.



Bestimmt könnt ihr es bald nicht mehr hören, aber das Cover hat mich verzaubert. Die junge Frau, der verträumte Blick und das satte Grün, haben mich neugierig gemacht. Zusammen mit dem Klappentext und den vielen guten Rezensionen war schnell klar, das Buch muss ich haben.
Ich kam gut in die Geschichte rein, neben einem spannenden Plot erwarten den Leser interessante und vielseitige Charaktere, eine Menge Geheimnisse und gefährliche Situationen und nicht zu vergessen, ein angenehm flüssig zu lesender Schreibstil. Sylvia Steele hat eine wundervolle Art zu schreiben und malt mit ihren Worten sehr intensive Bilder, die einen leicht in die Szenerie abtauchen lassen. Mit ihren Umschreibungen gibt sie dem Roman Tiefe, ohne ihn durch zu viele Kleinigkeiten und Detailversessenheit zäh werden zu lassen.
Ich lese gerne Fantasy und die Idee und Umsetzung gefiel mir sehr gut, allerdings war ich anfangs etwas irritiert, als die Science Fiction Elemente hinzukamen. Auch wenn mir dieses Genre, wie ihr bestimmt mittlerweile wisst, nicht zu sehr liegt, hat mich Alishas Geschichte gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und liebevoll ausgearbeitet. Man lernt die beiden Protagonisten Alisha und David kennen, aus deren Perspektive die Geschichte abwechselnd erzählt wird und was die Figuren sehr lebendig werden lässt, da man ihre Gefühle und Gedanken mit ihrem Handeln leichter verbinden kann. Beide sind ihrem Schicksal verpflichtet und dadurch oft hin und her gerissen zwischen Herz und Verstand. Aber viel mehr möchte ich euch dazu nicht sagen, denn ich möchte euren Lesegenuß nicht schmälern.




Ein tolles Buch über Liebe, Freundschaft und Schicksal. Eine fantastische Story, die mich von der ersten Seite an verzaubert und begeistert hat. Das Ende kam zum einen viel zu schnell und zum anderen mit einem fiesen Cliffhanger. Wer ein Problem mit zu spannenden und geheimnisvollen Endszenarien hat, sollte besser erst mit dem Lesen beginnen, wenn der nächste Band in den Startlöchern steckt. Ich muss leider warten und freu mich riesig zu erfahren, wie es weitergeht.




Freitag, 28. Oktober 2016

Lesetipp - Rezension zu Anja Bergers "Catron - Die Melodie der Sterne"


Autor: Anja Berger
Verlag: Selfpublisher
Seiten: 664
ISBN: 978-3844811025
Preis: 15,99€ (Print) / 3,99€ (E-Book)
Erschienen: 05/2016
Genre: Fantasy
Kaufen kannst du es hier oder direkt über die Autorin



Als die Studentin Kira Sanders einen verzweifelten Hilferuf hinter einer geheimnisvollen Melodie wahrnimmt, hält sie diese zunächst für ein Produkt ihrer Fantasie.
Kurz darauf findet sie sich jedoch in einer mittelalterlich anmutenden, halb zerstörten Stadt wieder, die von grauenerregenden Kreaturen heimgesucht wird.
Wurde sie gerufen, um die Menschen zu schützen oder verfolgt derjenige, der sie rief, ein gänzlich anderes Ziel?
Mit Schrecken erkennt Kira, dass durch ihre Anwesenheit ein jahrhunderte alter Konflikt zwischen zwei magischen Schulen neu auflebt und dass man von ihr erwartet, sich für eine Seite zu entscheiden.



Ein wundervolles Cover, das zum Träumen einlädt und eine noch viel bessere Geschichte dahinter…. Anja Berger hat mich mit ihrem Fantasyroman absolut begeistert. Sie entführt ihre Leser in eine fremde und faszinierende Welt voller Magie. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da ich mich sehr leicht in die Szenerie und Charaktere hineinversetzen konnte. Eine Besonderheit dieses Buches ist, dass die Autorin mit sanften Tönen eine unglaubliche Spannung erzeugt. Ihre Figuren sind sehr authentisch und liebevoll ausgearbeitet. Gerade der innere Kampf der Protagonistin Kira war so lebendig und emotional für mich. Ich will hier auch gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, denn ich denke, ihr solltet unvoreingenommen diese zauberhafte Fantasygeschichte erleben können.
Neben der außergewöhnlichen Welt, in die ich beim Lesen entführt wurde, haben mir vor allem die kurzen Kapitel gefallen, die aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind. Dies lässt die Story noch lebendiger werden und rundet das kurzweilige Lesevergnügen ab.




Ich mag einfach alles an dieser Geschichte: die Musik, der Gegensatz von Licht und Dunkelheit und die grandiose Inszenierung der Charaktere. Ein wahres Meisterwerk, welches ich innerhalb weniger Tage gelesen habe. Die kurzen Kapitel unterstreichen den feingewobenen Plotteppich der Autorin und ich hatte mir so oft vorgenommen das Buch jetzt beiseite zu legen und zu schlafen, allerdings gelang es mir nicht. Die Devise lautete: nur noch ein Kapitel. Und so flogen die Seiten nur so dahin und ich verlor mich immer mehr in dieser zauberhaften Welt voller Magie. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gute Fantasy zu schätzen wissen und jene, die noch keine Berührungspunkte mit diesem Genre hatten.




Dienstag, 25. Oktober 2016

Lesetipp - Rezension zu Amanda Kochs "Das Amulett der goldenen Flammen"


Titel: Das Amulett der goldenen Flammen
Autor: Amanda Koch
Verlag: fehu Fantasy
Seiten: 128
ISBN: 978-3943987621
Preis: 9,95€ (Print) / 6,99€ (E-Book)
Erschienen: 03/2016
Genre: Kinder- und Jugendfantasy
Kaufen kannst du es hier oder direkt beim Verlag



Eine verborgene Welt. Mut. Und der Glaube an sich selbst.
Ena, eine Fee aus dem Tal der ungezählten Seen, erfährt eines Tages von dem verborgenen Amulett der goldenen Flammen. Dies lässt sie tiefer in die Vergangenheit der königlichen Feenfamilie eintauchen, über der ein jahrhundertealter Fluch liegt. Heimlich begibt sich Ena auf die Suche nach dem Amulett und erfährt dabei, welche magischen Kräfte in ihr schlummern und ob auch sie selbst Teil des Fluches ist.



Ich habe dieses zauberhafte Buch gemeinsam mit einer kleinen Freundin gelesen und es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich wir die Erzählung erlebt haben. Gemeinsam haben wir die spannende und zauberhafte Geschichte entdeckt und viel darüber gesprochen.
Der Schreibstil, mit dem uns Amanda Koch in die geheimnisvolle und magische Welt entführt, ist perfekt für Kinder und Jugendliche geeignet (wobei ich denken, dass auch ältere Leser sehr viel Spaß daran haben und sich nicht unterfordert fühlen). Man begegnet unterschiedlichen Figuren, wie Elfen, Feen, sprechenden Bäumen und vielen mehr, die allesamt ein vielseitiges Wesen haben. Am spannendsten war aber zu sehen, wie Lena die Story erlebt und interpretiert hat.




Eine süße Geschichte mit einer tollen Botschaft, die Jung und Alt begeistert. Ich mag die Moral der Geschichte und finde toll, wie unterhaltsam Amanda Koch diese verarbeitet hat. Auch wenn das Alter mit etwa zehn Jahren angegeben ist, finde ich dennoch, dass auch gut etwas kleinere Kinder dieser spannenden Erzählung lauschen können. Ein tolles Buch, das ich jedem Fan von Kinderfantasybüchern nur wärmstens empfehlen kann.




Sonntag, 16. Oktober 2016

Rezension zu Alexandra Pilz' "Für immer Hollyhill"


Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 384
ISBN: 978-3453270282
Preis: 16,99€ (Print) / 13,99€ (E-Book)
Erschienen: 02/2016
Genre: Fantasy/ Jugendfantasy
Kaufen kannst du es hier oder direkt beim Verlag



Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?




Auch dieses Mal war das Cover in erster Linie für den Wunsch, die Bücher zu lesen ausschlaggebend. Das satte Pink und die außergewöhnliche Schrift zusammen mit den Mustern und Figuren, die ein wenig an einen Scherenschnitt erinnern, haben mich fasziniert. Doch bevor ich den dritten und letzten Teil dieser Trilogie lesen konnte, habe ich mich erst einmal durch die zwei Vorgängerbände gelesen.
Ich muss gestehen, ich fand es sehr angenehm, dass ich die Geschichte von Emily und Hollyhill am Stück lesen konnte. Leider muss ich gestehen, dass mich dieser letzte Teil etwas enttäuscht hat. Während Teil eins und zwei bei seinen Reisen durch die Zeit etwas tiefer ins Detail gegangen ist, habe ich bei diesem Abschluss leider kein Gefühl für die 20er Jahre bekommen. Ich hatte das Gefühl, dass Emily (unabhängig von der Zeit in der sie sich befinden) viel stärker im Fokus stand und die Frage, wie wird es zwischen ihr und Matt weitergehen.
Ich hätte mir für diesen letzten Teil und die Fülle der Geschehnisse mehr Raum gewünscht. Es passiert so viel und mit ihrer Freundin Fee kommt eine weitere Figur ins Spiel, die von einer Nebenrolle ins Zentrum tritt. Versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist toll geschrieben und die Geschichte durchaus spannend, aber leider sehr oberflächlich abgehandelt. Das Ende lässt viele Fragen offen und natürlich auch die Möglichkeit eine Fortsetzung zu bringen (die ich mir ehrlich gesagt nach dem Ende auch wünsche). Gerne würde ich die liebgewonnenen und außergewöhnlichen Charaktere wiedertreffen und neue Geschichten mit ihnen gemeinsam entdecken. Alexandra Pilz hat bewiesen, dass sie schreiben und mit ihren Worten eine ungewöhnliche und phantasievolle Geschichte zaubern kann. Ich bin schon neugierig, mit was sie uns als nächstes überraschen wird.




Ich hatte eine tolle Zeit in Hollyhill, auch wenn das Ende ein wenig traurig war, da es an die Qualität des zweiten Teils nicht ganz anschließen konnte. Ein paar Seiten mehr und das ein oder andere Detail etwas vertieft, hätte dieser schöne Abschluss in dem außergewöhnlichen, zeitreisenden Dorf volle Punktezahl bekommen. Auch wenn es nicht ganz an den Genuß des Vorgängers rankommt, so habe ich das Buch dennoch verschlungen und einige unterhaltsame Lesestunden gehabt.






Mittwoch, 12. Oktober 2016

Das Koma - Buchexpedition zu Charlotte Zeilers "La Vita Seconda - Das zweite Leben"


Herzlich willkommen zum dritten Tag unserer Buchexpedition zu Charlotte Zeilers "La Vita Seconda - Das zweite Leben". Gestern hat Jeanette euch viele spannende Informationen zur "Reinkarnation" geliefert und heute möchte ich das Thema "Koma" etwas genauer betrachten.
Meine Rezension zu dem tollen Buch findet ihr hier.

Doch bevor ich euch verrate, was das alles mit dem Buch zu tun hat, möchte ich euch erst einmal eine allgemeine Definition präsentieren, die ich im Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik gefunden habe:



"Koma bezeichnet einen Zustand tiefster, durch äußere Reize nicht zu beeinflussende Bewusstlosigkeit, d.h., in einem Koma ist die/der Betroffene nicht mehr aufweckbar, die Reflexe sind aufgehoben (z.B. Pupillenstarre bei weiten Pupillen). Die Ursachen für eine Koma liegen in unter anderem in traumatischen Einflüssen (z. B. Schädel-Hirn-Trauma), cerebralen Defekten (z. B. Gehirntumor oder Gehirnhautentzündung). Auch Störungen des Stoffwechels und schwere Lebererkrankungen enden oft in einem Koma, ebenso wie Vergiftungen durch Tabletten, Alkohol oder CO2.

Menschen, die aus einem Koma erwachen, durchlaufen verschiedene Rückbildungsphasen, wobei nach der eigenständigen Atmung meist ein erst kurzer, dann längerer Blickkontakt und zunehmende Reaktionen von Augen, Mund und Mimik folgen. Während einer Aufwachphase können noch zahlreiche Komplikationen auftreten, denn die Betroffenen können auf jeder Stufe des Erwachens stehenbleiben, wobei manche jahrelang im Wachkoma verbleiben, vor allem dann, wenn die Schädigung den Hirnstamm und das Mittelhirn auf beiden Seiten betroffen hat. Allerdings sind die Verläufe individuell, denn je nach dem, wie die Körperfunktionen auf die neuen Anforderungen reagieren, können Aufwachende schon nach etwa drei Tagen oder aber erst nach mehreren Wochen vollständig erwachen.Dann gilt: entweder der Körper schafft es, sich ohne lebenserhaltende Funktionen am Leben zu halten oder er schafft es eben nicht." (Quelle: http://lexikon.stangl.eu/6211/koma/)

Als Koma bezeichnet man jede Regungslosigkeit die länger als eine Stunde anhält, bei der man sie Augen nicht mehr eigenständig öffnen kann. Früher wären diese Menschen gestorben, da sie nicht mehr eigenständig atmen können, in der heutigen Zeit mit den medizinischen Errungenschaften übernehmen Maschinen das Atmen für die Menschen. Auch wenn sie äußerlich im erstem Moment nicht von Hirntoten Menschen zu unterscheiden sind, so zeigen Hirnstrommessungen jedoch, dass das Gehirn aktiv ist und trotz der eingeschränkten Vitalfunktionen weiter arbeitet. (FAZ)

Don Carlos und Dr. Oliver   © Charlotte Zeiler




















Leya ist eine der Protagonistinnen in Charlotte Zeilers Roman "La Vita Seconda", die nach einem schweren Autounfall ins künstliche Koma gelegt wird, um ihre Organe zu schützen. Nicht nur die Ärtze sondern auch Leyas Körper kämpft mit allen Mitteln, um durch diese körpereigene Schutzfunktion regenerieren zu können. Mark, der Notarzt, der sie bei dem Unfall "gerettet" hat, weicht nicht mehr von ihrer Seite. Ihn berührt ihr Schicksal sehr und er scheint irgendwie der einzige zu sein, der sich um die junge Frau kümmert.... Aber genug davon, ich will euch ja nicht den Spaß an der Geschichte rauben und euch spoilern.

Charlotte Zeiler arbeitet seit 25 Jahren als Schwester auf einer Intensivstation. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse haben sie inspiriert und lassen die Beschreibungen, wie Mia, die Intensivkrankenschwester aus der Erzählung, sich um Leya und andere Patienten kümmert, sehr lebendig und authentisch wirken. Man bekommt einen realistischen Einblick in den wichtigen und abwechslungsreichen Beruf, der anspruchsvoller ist als gedacht.

Wenn ihr euch für das Thema Koma interessiert, würde ich euch den Artikel in der FAZ gerne ans Herz legen,denn er ist gut geschrieben und informiert zudem über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, was alles während dem Koma im Körper passiert....


Aber jetzt, natürlich gibt es bei der Buchexpedition auch wieder was tolles zu gewinnen. Ihr könnt mit etwas Glück einen Print der wundervollen Geschichte gewinnen.
Was müsst ihr dafür tun?
Beantwortet einfach jeden Tag die aktuelle Tagesfrage in den Kommentaren und schon bekommt ihr jeweils ein Los, das in den Lostopf wandert. Am Ende zieht die Glücksfee daraus den Gewinner.

Ich möchte heute gerne von euch wissen:

Wie stellt ihr euch das Koma vor? Was glaubt ihr erlebt man während dem Koma alles oder nichts?



Gewinnspielregeln:
✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Emailsenden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
✩ Das Gewinnspiel endet am 16.10.2016 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.



Und damit ihr keinen Expeditionstag verpasst, hier noch einmal die Auflistung:

10.10.2016 - Buchvorstellung mit Textausschnitten bei Desiree
11.10.2016 - Reinkarnation bei Jeanette
12.10.2016 - Das Koma bei uns
13.10.2016 - Die Figur der Maria de Medici bei Jasmin
14.10.2016 - Wer war Peter Paul Rubens? bei Nadja
15.10.2016 - Autoreninterview bei Christiane

Dienstag, 11. Oktober 2016

Freundschaft - Buchexpedition zu "Das Amulett der Seelentropfen" von Laura Jane Arnold



Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern. (Aristoteles)
Mit diesen so passenden Worten heiße ich euch herzlich willkommen zum zweiten Tag der Buchexpedition zu Laura Jane Arnolds "Das Amulett der Seelentropfen". Gestern hat euch Yvonne den Zirkel der Seelensammler vorgestellt und heute möchte ich mich dem Thema Freundschaft und wie weit wir für unseren Freund gehen würden, beschäftigen.

Freundschaft, ein großes und bedeutsames Wort, doch eine Definition ist sehr schwer zu finden. Was ist Freundschaft eigentlich? Wo fängt sie an und, noch viel wichtiger, wo hört sie wieder auf?
Klingt auf den ersten Blick sehr nüchtern und einfach, doch ich denke, es ist die passende Beschreibung: schlicht und grob gefasst.
In einem Artikel über Freundschaft in der NEON heißt es:

Freundschaft zeigt sich im bewussten gegenseitigen Wohlwollen zweier oder mehrerer Menschen. Nun ist "Freundschaft" nicht gleich Freundschaft, da jeder Mensch eine individuelle Vorstellung und Definition der Freundschaft besitzt. und da uns Freundschaft sowohl in verschiedenster Intensität, als auch in unterschiedlichster Qualität begegnet. Die Freundschaftstypen unterscheiden sich nach ihren Beweggründen (Motiven). Was ist der Unterschied zwischen Bekannten und Freunde? Warum sagen wir schlichtweg, ich hab ganz bewusst nur wenige Freunde, aber viele Bekannte? Wie definieren wir Freundschaft und erwidert der andere diese Freundschaft? (NEON)

Quelle: Pixabay
Ich glaube, das trifft es recht gut. Es gibt Freunde und Bekannte und wahre Freundschaften werden immer individuell definiert, denn jeder hat persönliche Grenzen, die er nicht bereit ist für irgendjemanden zu öffnen.
In Laura Jane Arnolds Reihenauftakt "Das Amulett der Seelentropfen" findet man eine ganz besondere Freundschaft.
Janlan und Keira, die beiden Protagonstinnen, sind Freunde, jedoch finde ich das Wort viel zu schwach, um das zu beschreiben, was die beiden verbindet. Seelenverwandte, die vom Schicksal und der Bestimmung miteinander verbunden sind.
Janlan, die schon im Alter von neun Jahren völlig allein auf sich gestellt war, hat in Keira nicht nur eine Freundin gefunden, sondern sie und ihre Eltern wurden zu Janlans Familie.
Wie tief und innig ihr Verhältnis ist, zeigt Janlans Äußerung relativ am Anfang des Buches:
"Es war besser geliebte Menschen zu verletzen, um sie so zu schützen, als sie gedankenlos der Gefahr auszusetzen." (S.46)
Die Beziehung der beiden ist sehr intensiv und innig, sie kennen sich seit zehn Jahren und wissen alles übereinander. Keine kann die andere täuschen oder anlügen, denn sie durchschauen sich und vertrauen sich blind. Auch wenn Janlan Keira schützen will und ihr deswegen die Wahrheit vorenthält, Keira durchschaut ihre Freundin.
"Du bist die beste Freundin, die ich habe. Ich werde auch alles tun , um Schmerz und Leid von dir fernzuhalten." (S. 94)
Quelle: Pixabay

Während dem Lesen hab ich mich oft gefragt, wie weit ich für eine Freundschaft gehen würde und ob ich überhaupt eine Freundschaft habe, für die ich all das auf mich nehmen würde. Würdest du lieber dich opfern, als deine Freundin sterben zu lassen? Wie viel würde man auf sich selbst nehmen, um den anderen zu schützen?
Keira und Janlan sind etwas ganz besonderes, denn sie sind nicht nur Freunde. Sie teilen ein gemeinsames Schicksal und das knüpft das Band zwischen ihnen noch dicker. Ohne einander sind sie nur unvollständig, sie lieben sich so sehr, dass sie lieber in den Tod gehen, als dass dem anderen etwas schlimmes passiert.
Ich bin beeindruckt von der Intensität dieser Freundschaft, aber ich glaube, ich persönlich würde das nur für meine Kinder und meine Schwester, die auch meine Seelenverwandte ist, auf mich nehmen.
Freundschaft hat wirklich viele Abstufungen und ich glaube, Janlan und Keira haben eine ganz besonders innige und tiefe Verbindung, die man aber meiner Meinung nach, eher selten in der Realität antrifft.
Aber ich finde es wichtig, dass die Menschen Freundschaften pflegen, denn es ist wichtig zu wissen, dass man jemanden hat, der für einen da ist, wenn man ihn braucht.

Neugierig geworden? Das tolle Buch könnt ihr hier bekommen und mehr zur Autorin und ihren Geschichten findet ihr hier.




Natürlich gibt es auch bei der Buchexpedition wieder tolle Preise zu gewinnen.
1. Preis: 1 Print plus Goodies
2. Preis: 1 Ebook plus Goodies
3. Preis: Goodiepaket
Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr die versteckten Wortgruppen (jeweils 2 pro Expeditionsbeitrag) finden und am Ende der Expedition zu einem Satz zusammensetzen. Die Lösung schickt ihr dann bitte an bella@bellas-life.de
Für ein Extralos beantwortet mir bitte folgende Frage als Kommentar:

Wie definiert ihr Freundschaft und wo sind eure Grenzen dabei? 



Gewinnspielregeln:
✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Ihr solltet euren Wohnsitz in Deutschland, Schweiz oder Österreich haben.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
✩ Das Gewinnspiel endet 3 Tage nach Expeditionsende 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

Damit ihr auch keinen der Expeditionstage verpasst, hier noch einmal der Fahrplan:

Tag 1: Der Zirkel der Seelensammler bei Yvonne
Tag 2: Freundschaft - Wie weit würdest du für deinen Freund gehen? bei uns
Tag 3: Die Bedeutung der Seelenfarben bei Annemarie
Tag 4: Das Leben in Alanien bei Nadja
Tag 5: Das ewige Tal bei Angie
Tag 6: Protagonistenvorstellung/Interview bei Mandy
Tag 7: Autoreninterview bei Bella



Montag, 10. Oktober 2016

Rezension zu Charlotte Zeilers "La Vita Seconda - Das zweite Leben"


Seiten: 252
ISBN: 978-3959916202
Preis: 12,00€ (Print) / 3,99€ (E-Book)
Erschienen: 06/2016
Genre: Historie/ Fantasy

Kaufen kannst du es hier oder direkt beim Verlag




Zwei Schicksale – Zwei Zeiten – Eine Verbindung

Gegenwart: Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht?

Anfang des 17. Jahrhunderts: Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern …

Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf …




Mit diesem Buch habe ich lange geliebäugelt. Das Cover ist sehr stilvoll, aber eher schlicht gehalten und entfaltet seinen ganzen Charme erst in der näheren Betrachtung aller kleinen Details, nachdem man die Geschichte gelesen hat.
Sprachlich hat mich Charlotte Zeiler absolut überzeugt. Ihre Beschreibungen und Figuren sind gut durchdacht und recherchiert, was die Erzählung sehr lebendig und authentisch macht. Anfangs haben mich die zwei Hauptstränge, die in unterschiedlichen Zeiten spielen, und die vielen Namen etwas irritiert, aber zu keiner Zeit so, dass ich das Buch überfordert oder genervt weggelegt hätte. Alleine schon die unterschiedlichen Zeiten, in denen die Handlung spielt, bedingen automatisch eine Fülle an Charaktere und Orten, die man erst mal einordnen und kennenlernen muss. Die Kapitel spielen immer abwechselnd in der Vergangenheit und in der heutigen Zeit. Da sie allesamt relativ kurz gehalten sind, springt man recht häufig zwischen den Situationen hin und her und hat dadurch manchmal so ein wenig das Gefühl, mitgerissen zu werden. Oft enden die Abschnitte auch mit gemeinen kleinen Cliffhangern und man weiß dann genau, „grrrr, ich muss jetzt wieder ca. drei Kapitel lesen, da das nächste in unserer Zeit garantiert erst mal noch aus einer anderen Perspektive erzählt wird“. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Ich lese Bücher besonders gerne, wenn ich die Protagonisten sympathisch finde und die Autorin hat in diesem Fall eine ganze Menge solcher Charakter erschaffen. Das Buch hat mich fasziniert, denn man muss es bis zum Ende lesen, um zu verstehen, wie alles miteinander verbunden ist. Ich will auch gar nicht sonderlich weiter darauf eingehen, denn ich denke, alles was ich sagen würde, könnte euch den Spaß rauben und euch spoilern.




Ein außergewöhnliches Buch, das Historie mit etwas Drama, einem Hauch Liebe und einer Portion Fantasy verbindet. Auch wenn mich die Informationsfülle anfangs etwas gefordert hat, so ließ mich die Geschichte dennoch nicht los und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Ich bin beeindruckt, wie viele kleine Details Charlotte Zeiler in ihrer Geschichte verbaut hat. Man merkt, dass sie jahrelang an ihr gearbeitet und gefeilt hat und ich muss gestehen, ich kann den zweiten Teil kaum erwarten. Ein Buch, zwei unterschiedliche Zeiten und so viele verschiedene Sichtweisen und Interpretationsmöglichkeiten. Ein Lesegenuss, der im Kopf nachwirkt. Danke, liebe Charlotte.






Samstag, 8. Oktober 2016

Neuerscheinung - Rezension zu Dan Wells "Bluescreen - Ein Mirador-Roman"

Quelle: Piper


Autor: Dan Wells
Verlag: Piper
Seiten: 368
ISBN: 978-3492280211
Preis: 12,99€ (Print) / 9,99€ (E-Book)
Erschienen: 10/2016
Genre: Science Fiction/ Dystopie
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Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...



Dieser Roman ist mein erster Dan Wells und ich muss gestehen, dass weder Science Fiction noch Dystopien zu meinen favorisierten Genres gehören. Das Cover ist recht schlicht und hat mich nicht sonderlich beeindruckt, allerdings muss ich sagen, dass, wenn man das Buch kennt, das Titelbild schlüssig wird.
Aber zur Geschichte. Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg schwer fiel. Man wird nicht langsam in die Situation eingeführt, sondern befindet sich sofort mittendrin statt nur dabei. Das kann ungeübte Thriller/Dystopie-Leser eventuell überfordern (kann aber auch sein, dass ich das nur so empfinde). Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich flüssig, auch wenn ich erst mit einigen Seiten Verspätung durch den ganzen Cyber-Kram durchgestiegen bin. Das Tempo der Geschichte ist relativ flott, der Autor verliert keine Zeit in unnötigen und langatmigen Beschreibungen. Auch wenn ich anfangs etwas überfordert mit der Geschwindigkeit und Informationsdichte war, so wurde ich im Verlauf des Buchs immer dankbarer dafür. Die Figuren, die er entwickelt hat, sind sehr spannend und vielseitig. Jeder einzelne Charakter besitzt eine starke Persönlichkeit und auch wenn sie teilweise so unterschiedlich (Herkunft und Stand) sind, verbindet sie jedoch ihre Freundschaft und der Wunsch, die Gefahr der Droge zu bannen.
An dieser Stelle muss ich gestehen, dass es einen Punkt in der Story gab, an dem ich so emotional aufgewühlt war, dass ich das Ende lesen musste. Ja ich weiß… Aber ich bin so. Anyways, aber glaubt nicht, das mir das sehr viel geholfen hätte. Ich wusste zwar, was ich wissen wollte, aber bis auf die letzte Seite führt Dan Wells seine Handlungsstränge so genial zusammen, dass ich eine Überraschung nach der anderen erlebt habe. Auch wenn ich das Ende gelesen hatte, wusste ich dennoch bis zum Schluss nicht wirklich etwas. Ich muss wirklich den Hut ziehen.




Dan Wells hat mich wirklich überzeugt. Auch wenn ich ein paar kleinere Abzüge machen muss, da ich zu Beginn mit der Geschwindigkeit und Informationsdichte überfordert war, hat mich die Story dennoch absolut überzeugt. Eine actionreiche und spannende Zukunftsfantasie, die gar nicht so abwegig ist, wenn man es genau bedenkt, gepaart mit einer fesselnden Sprache, ergibt Lesespaß pur. Neben dem Unterhaltungsfaktor hat mich dieses Buch wirklich zum Nachdenken angeregt, denn wir Menschen sind durch Technik und Innovation leicht zu ködern. Wir lieben Gadgets, die uns das Leben interessanter und bequemer machen und vergessen darüber zu leicht, wie schnell daraus eine Gefahr entstehen kann. Eine absolute Leseempfehlung an Thriller/Dystopie-Fans.




Neugierig geworden? Dann schaut euch unbedingt auch noch dieses super Video an, in dem Dan Wells euch ein paar wirklich lustige Facts aus seinem Leben präsentiert. Ich muss zugeben, er ist wirklich ein sehr charismatischer und humorvoller Mensch und ich freu mich ihn auf der Buchmesse in Frankfurt erleben zu dürfen. Ihr seid auch dort und wollt ihn auch treffen? Hier noch die aktuellen Termine von der Messe









Harry Potter - Delivery Owl