Montag, 30. Mai 2016

Blogtour zu "Klara Plotzky und der Elfenvampir" von Marco Reuther

Herzlich willkommen zu Tag 5 der "Klara Plotzky und der Elfenvampir"-Blogtour. Nachdem ihr gestern bei Marina mehr über Elfenvampire und Vampirelfen erfahren habt, möchte ich euch heute mehr zum Thema Alchemie und Alchemisten erzählen.


1 = Zinn, 2 = Blei, 3 = Gold, 4 = Schwefel,
5 = Quecksilber, 6 = Silber, 7 = Eisen
Quelle: Wikipedia
Den Begriff Alchemie hat man schon des Öfteren gehört, doch was verbirgt sich tatsächlich dahinter.
Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei der Alchemie um eine mittelalterliche Geheimlehre, in der Elemente der Chemie mit Zauberkunst vermischt waren. Doch diese Definition ist meiner Meinung nach sehr einfach und wird der bunten und vielseitigen mittelalterlichen Wissenschaft nicht ganz gerecht.

Wikipedia beschreibt die Alchemie wie folgt:

Die Alchemie (auch Alchymie oder Alchimie) ist ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts von der modernen Chemie und der Pharmakologie abgelöst. Oft wird angenommen, die „Herstellung“ von Gold (Goldsynthese) sei das einzige Ziel der Alchemisten gewesen.
Das Spektrum der Alchemisten reicht aber von praktischen frühen Chemikern und Pharmazeuten, frühen Vorstellungen über den Aufbau der Materie, wozu auch die Umwandelbarkeit (Transmutation) von Metallen und anderen Elementen gehörte, über stark mythisch gefärbte Spekulationen mit Ideen über eine gleichzeitige Wandlung des Adepten, die in neuerer Zeit zum Beispiel das Interesse des Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung fanden, bis zu den „Goldmachern“.

Joseph Wright of Derby: Der Alchimist
auf der Suche nach dem Stein der Weisen; Ölgemälde, 1771
Quelle: Wikipedia
Ein Ziel der Alchemisten war häufig die Transmutation von unedlen Metallen zu Gold und Silber. Dass dies möglich war, war aber auch unter Gelehrten im Mittelalter keinesfalls allgemein anerkannt, große Wissenschaftler wie Avicenna, Ramon Lull und Arnaldus von Villanova lehnten das ab. Das verhinderte allerdings nicht, dass ihnen eine große Zahl alchemistischer Schriften untergeschoben wurde (z. B. Pseudo-Lull), was allgemein eine gängige Praxis der frühneuzeitlichen und mittelalterlichen alchemistischen Literatur war und deren Beurteilung schwierig macht. Ein weiteres Problem ist, dass nicht immer ganz genau klar ist, was in alchemistischen Texten mit den dort erwähnten, meist nicht in reiner Form vorliegenden Chemikalien gemeint ist.

Tabelle der alchemistischen Symbole
(The last Will and Testament von Basil Valentine, 1670)
Quelle: Wikipedia
Der Stein der Weisen war dabei den Alchemisten eine besondere, die Umwandlung eines unedlen Metalles zu Gold oder Silber ermöglichende „Tinktur“, vergleichbar einem Katalysator der heutigen Chemie. Die Alchemie war aber nur teilweise von der Idee der künstlichen Herstellung von Gold und dem Stein der Weisen beherrscht, man suchte auch (ebenfalls häufig in Verbindung mit dem Stein der Weisen) ein Universal-Allheilmittel (Panacea). Ein gesuchtes Universallösungsmittel wurde Alkahest genannt.

Neben einer theoretischen Komponente gab es einen praktischen Teil, der den sorgfältigen Umgang mit den Destillations-, Extraktions- und Sublimationsapparaturen voraussetzte.
(Quelle: Wikipedia)

Jetzt fragt ihr euch sicher: Was hat das alles mit Klara Plotzky und dem Elfenvampir zu tun?
Klara entdeckt auf dem Lageplan des Kellers, den sie mit ihren Freunden studiert, ein sogenanntes Alchemisten-Refugium. Leo, einer der vier Freunde, erklärt den anderen die Alchemie mit diesen Worten:
"Alchemisten waren in gewisser Weise die Vorläufer von Chemikern. Sie experimentierten mit allen möglichen Sachen herum, allerdings ziemlich blind. Oft wurde die Alchemie auch der, äh, Zauberei zugeordnet. [....] Jedenfalls war es ein Hauptziel bei den alchemistischen Versuchen, Blei in Gold zu verwandeln. Was selbstverständlich nie wirklich gelungen ist und allenfalls von Betrügern vorgegaukelt wurde. Manchmal gab es natürlich auch Zufallstreffer. Es war ein deutscher Alchemist gewesen, der bei seinen Experimenten die Herstellung von Porzellan entdeckt hatte."
(Klara Plotzky und der Elfenvampir Position 651/ 12%)
Um das Reich der Elfenvampire vor den Vampirelfen zu retten, muss ein Schlüssel gefunden werden. Doch dieser lässt sich nur durch das Lösen eines Rätsels finden.
"Wenn ich den Anfang des Gedichtes richtig verstehe, dann gilt es zunächst einmal, eine Sammlung verschiedenfarbiger Tränke zu finden. Und nur wenn man die richtigen Farben und auch in der richtigen Reihenfolge zusammenschüttet, dann erhält man einen magischen Trank, mit dessen Hilfe man in der Lage ist, eine von Fulko gelegte Spur zum Kleinod tiefster Macht - das ist natürlich der Elfenschlüssel - zu erkennen. Nimmt man aber die falschen Farben oder die falsche Reihenfolge, dann gute Nacht. Dann hat man keinen magischen Trank, sondern ein tödliches Gift."
(Klara Plotzky und der Elfenvampir Position 1786/ 33%)
Leo von Tunkelhagen, der letzte Hüter des Elfenschlüssels, soll auch ein Alchemist gewesen sein und versuchte mit dem Rätsel und den damit verbundenen Herausforderungen, das Versteck des Schlüssels vor den Feinden zu schützen.
Wenn ihr wissen wollt, welche verschiedenen Tränke gemeint sind und ob die Freunde es schaffen, den Trank richtig zusammenzubrauen, dann solltet ihr unbedingt das Buch lesen und mit den fünf außergewöhnlichen Gefährten auf einen alchemistischen Abenteuertrip gehen.


Wie immer gibt es natürlich wieder etwas Tolles zu gewinnen. An jedem Blogtourtag ist ein Buchstabe markiert, den ihr finden sollt und wenn ihr alle Buchstaben zusammensetzt, bekommt ihr das Lösungswort.
Dieses schickt ihr bitte bis spätestens 01.06.16  23.59 Uhr an info@buchreisender.de und schon seid ihr im Lostopf.

Zu gewinnen gibt es 2x 1 Print von "Klara Plotzky und der Elfenvampir"


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis
des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz,
wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und
man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Das Gewinnspiel endet am 01.06.2016 um 23:59 Uhr.

Hier nochmal der Blogtourfahrplan für euch, falls ihr noch nicht alle Buchstaben gefunden habt:


Freitag, 27. Mai 2016

Blogtour zu Ruth M. Fuchs' "Erkül Bwaroo"-Reihe


















Herzlich willkommen zum heutigen Blogtourtag. Nachdem ihr gestern bei Sonja etwas über Erkül Bwaroos Väter erfahren habt, werde ich euch heute etwas über Märchen erzählen.
Erkül Bwaroo ist ein außergewöhnlicher Elf und ein spitzfindiger Ermittler, der knifflige Kriminalfälle löst. Die Autorin hat diesen außergewöhnlichen Ermittler direkt in die Märchenwelt geschickt, um dort für Recht und Ordnung zu sorgen.
Ich werde euch heute verraten, welche Märchen den einzelnen Büchern zu Grunde liegen und ich habe die Autorin befragen dürfen, warum sie gerade den Elfen mit stattlichem Schnurrbart und französischem Akzent zur Lösung dieser fantastischen Kriminalfälle herangezogen hat.

Aber zuerst einmal eine Auflistung der einzelnen Bücher und der darin zu findenden Märchen:

Band 1: "Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv"


Erkül Bwaroo hat einen für einen Elfen ziemlich ungewöhnlichen Beruf – er ist Privatdetektiv.
Als der Elf mit dem stattlichen Schnurrbart und dem belgischen Akzent eines Tages von sieben Zwergen zu der Leiche einer wunderschönen Prinzessin gerufen wird, scheint jeder außer diesen Zwergen von einem Unfall auszugehen. Doch auch Bwaroo wittert ein Verbrechen. Allerdings kann er nicht die Meinung der Zwerge teilen, nur die Stiefmutter der Prinzessin könne die Mörderin sein. Vielmehr gibt es für ihn eine ganze Reihe von Verdächtigen, einschließlich der sieben Zwerge.
Der Detektiv macht sich also daran, mit seinen ‚kleinen grauen Zellen’ den Fall zu lösen. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, seine eleganten Lackschuhe dem feuchten Waldboden auszusetzen. Mit Hilfe seines unerschütterlichen Dieners Orges kommt er bei der Aufklärung auch scheinbar gut voran – da geschieht ein zweiter Mord.

Basiert auf "Schneewittchen"




Band 2: "Erkül Bwarooauf der Fabelinsel"


Graf Alexander von und zu Saragessa ist der Regent einer Insel, die vor allem von Fabelwesen bewohnt wird. Als zwei Geißenmädchen ermordet werden, spricht alles dafür, dass der einzige auf der Insel lebende Wolf der Mörder ist. Doch Alexander von und zu Saragessa ist sich da nicht so sicher und bittet Erkül Bwaroo um Hilfe. Der Elfendetektiv wappnet sich also gegen seine Seekrankheit und reist auf die Insel. Schnell muss er erkennen, dass Fabelwesen so ihre Eigenheiten haben.
Und das Morden ist noch nicht zu Ende.

Auch in seinem zweiten Fall steht dem Elfen mit dem stattlichen Schnurrbart und dem belgischen Akzent sein unerschütterlicher Diener Orges zur Seite. Allerdings wird der von den amourösen Absichten einer Katzenfrau etwas abgelenkt. Und welche Rolle spielt Bernard Fokke, den man auch den Fliegenden Holländer nennt?

Basiert auf "Der Wolf und die sieben Geißlein" 




Band 3: "Fragen Sie Erkül Bwaroo!"

Wie konnte ein Mann ermordet werden, der sich allein in einem verschlossenen Raum befand?
Warum endete ein harmloser Spaziergang tödlich?
Welches Geheimnis steckt hinter dem weißen Kaninchen mit der schwarzen Weste?
Weshalb wurde die Großmutter im Wald so brutal ermordet?
Wer hat die schöne Nymphe entführt?
Wohin verschwanden die Heinzelmännchen?
Und wieso fiel ein Passagier in einer stürmischen Nacht einfach so über Bord?

Sieben Rätsel – sieben Fälle für Erkül Bwaroo und seine kleinen, grauen Zellen!
Der Elfendetektiv mit dem stattlichen Schnurrbart und dem belgischen Akzent ist stets bereit, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Aber wird er auch jedes Mal erfolgreich sein und den Täter seiner Strafe zuführen?

Die sieben Fälle basieren auf: 
Fragen Sie Erkül Bwaroo: Rotkäppchen
Mann über Bord: Das Huhn, das goldene Eier legt (in einer Nebenhandlung)
Ein unmöglicher Mord: Tischlein deck dich
Gemeinsame Sache: Die Heinzelmännchen zu Köln
Der Fall des weißen Kaninchens: Alice im Wunderland
Die Nase des Oberon: Hans im Glück
Die verschwundene Nymphe: Aschenputtel



Band 4: "Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express"


Als Erkül Bwaroo mit seinem Freund Dr. Artur Heystings im „Onyx-Express“ reist, geschieht ein Mord. Natürlich macht sich Bwaroo mit seinen kleinen grauen Zellen sofort daran, den zu finden, der die blutige Tat vollbrachte.
Außer Bwaroo und Heystings fahren noch zwölf weitere Fahrgäste in diesem Zug. Alle kannten den Toten, dessen Verlobte sich vor einigen Jahren umbrachte. Jeder hat ein Motiv.
Möglicherweise wollte die Mutter der Verlobten ja Vergeltung üben. Oder die Schwester der Toten beging den Mord, um Rache zu nehmen. Vielleicht war es aber auch die kapriziöse Operndiva, die so schlecht auf ihren Eiderdaunendecken schlief? Ist die Pianistin, die Heystings den Kopf verdreht, wirklich so harmlos, wie sie scheint? Und was versucht der kämpferische Zwerg zu verbergen?

Der Elfendetektiv und sein Freund finden sich bald in einem Netz von Geheimnissen, Skandalen und Intrigen wieder, als sie versuchen, den Täter zu entlarven.
Zwölf Verdächtige, zwölf Motive. Ein Mörder. Oder ist doch alles ganz anders?

Basiert auf "Die Prinzessin auf der Erbse" (in einer Nebenhandlung)




Wundervolle und spannende Geschichten, die man geradezu verschlingt. Mir kam dann natürlich die Frage, wie kommt man darauf einen Elfendetektiv in ein von Märchen inspiriertes Setting zu packen? Mit dieser und noch weiteren Fragen löcherte ich die zauberhafte Autorin, die mir gern Rede und Antwort stand, aber lest selbst.

Was ist dein Lieblingsmärchen?

Eigentlich sind die meisten Märchen schön. Da fällt die Wahl schwer. Aber wenn ich mich festlegen soll, würde ich sagen Das kleine bucklige Pferdchen von Pawel Erschow. Oder vielleicht doch Der glückliche Prinz von Oskar Wilde. Oder Die kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen ...

Warum hast du gerade Märchen als Grundlage der Fälle des Elfendetektivs gewählt?

Das war eher Zufall. Ich wollte eigentlich an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem eine Krimikurzgeschichte gesucht wurde, in der Äpfel eine Rolle spielen. So kam ich auf Schneewittchen. Als die Geschichte immer länger wurde, ließ ich den Wettbewerb sausen und schrieb den ersten Bwaroo-Roman Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv. So fing es an. Danach kamen mir dann noch so einige Märchen in den Sinn, bei denen Bwaroo eine Rolle spielen könnte. Ich finde, die beiden passen gut zusammen.

Was hat dich inspiriert?

Manche Märchen haben logische Brüche. So habe ich mich immer gefragt, warum eine Prinzessin wie Schneewittchen so viel vom Kochen und von Hausarbeit versteht. Also fragte ich mich, wie es wohl aussähe, wenn alles ganz anders wäre.
Und dann hat es mich schon immer gestört, dass Wölfe im Märchen stets die Bösen sind. Das wollte ich ändern und so kam es zu Erkül auf der Fabelinsel. Man könnte sagen, am Anfang gibt es immer etwas, das mich stört und dann versuche ich, es besser zu machen.

Was ist für dich das besondere an Märchen?

Das ist schwer zu beantworten. Ich denke, mich hat immer fasziniert, dass die Märchen immer mit ganz normalen Situationen anfangen, die dann ganz wundersam und fantastisch werden. Und letztlich kann man sich darauf verlassen, dass die Gerechtigkeit siegt, auch wenn es zwischendrin sehr schlimm zugeht.

Hast du als Kind gerne Märchen gelesen? Und liest du heute noch Märchen oder Märchenadaptionen?

Als ich klein war, hat mir mein Vater vor dem Schlafengehen Märchen erzählt. Als ich dann lesen konnte, habe ich gerne Märchen gelesen und das tue ich heute noch. Zusammen mit Büchern über Sagen und Legenden sind Märchenbücher mein liebster Schatz.

Welchen Märchenschriftsteller hast du am liebsten?

Oje, das ist kaum zu beantworten. Ich liebe die Brüder Grimm genauso wie Andersen. Auch die Kunstmärchen der Romantik, zum Beispiel von Ludwig Tieck oder E.T.A. Hofmann finde ich wunderbar. Aber ich glaube, die Fantasie von Lewis Carroll mag ich ganz besonders.

Tausend Dank liebe Ruth M. Fuchs, dass du dir die Zeit genommen hast, um meine Fragen zu beantworten. 










Wie immer gibts auch wieder was Tolles zu gewinnen. Täglich wird ein Postkarten-Set verlost und am Ende der Tour könnt ihr sogar einen Band aus der Erkül Bwaroo Reihe gewinnen.

Alles was ihr dafür tun müsst, ist die aktuelle Tagesfrage zu beantworten. Meine Frage lautet:

Wie heißt der Graf, der Erkül Bwaroo um Hilfe bittet?


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 29.05.2016 um 23:59 Uhr


Hier nochmal eine Übersicht über alle Blogtour-Beiträge:


Tag 1: Interview mit der Autorin über die Entstehung der Bücher bei Desiree

Tag 2: Bwaroos Väter bei Sonja

Tag 3: Die Märchen aus den Bwaroo Büchern bei mir

Tag 4: Agatha Christie und ihr Hercule Poirot bei Marie

Tag 5: Whodunit – Cosy Mysterie, Detektivgeschichten bei Tamara

Donnerstag, 26. Mai 2016

Blogtour zu Birgit Jasmunds "Luther und der Pesttote": Martin Luthers Disput


Herzlich willkommen zur Blogtour zu "Luther und der Pesttote" von Birgit Jasmund. Ich werde euch heute ein wenig mehr über Martin Luther und das Thema Ablass berichten. Zitate aus dem Roman füge ich farbig hervorgehoben in den historischen Kontext ein, um auf den Bezug zwischen Fiktion und Realität zu verweisen.

Wer war dieser Martin Luther überhaupt?


Martin Luther
gemalt von Lucas Cranach d.Ä.
gallerix.ru
Wann genau Luther das Prinzip der Gerechtigkeit Gottes entdeckte, darüber streitet sich die Lutherforschung. Fakt ist jedoch, dass er das Turmerlebnis in einsamer Meditation als Befreiung empfand. Über den Bibelvers Röm 1,17 LUT habe er plötzlich entdeckt, was er seit einem Jahrzehnt vergeblich gesucht hatte:
„Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht (Hab 2,4 LUT): Der Gerechte wird aus dem Glauben leben.“

 Martin Luther wurde am 10.11.1483 in Eisleben geboren und verstarb am 18.2.1546 ebenfalls in Eisleben. Er wurde als erstes oder zweites Kind geboren und hatte vermutlich neun Geschwister. Nach seiner schulischen Ausbildung genoss er das Privileg in Erfurt sein Examen in den "Sieben Freien Künsten" (Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie) zu erlangen, bevor er auf Wunsch seines Vaters hin das Jurastudium begann.
Er musste an sich selbst denken, hatte er doch zunächst auch auf den Wunsch seines Vaters die Rechte studiert, bis er erkannte, welchen Weg Gott wirklich für ihn vorgesehen hatte, und in das Kloster der Augustinereremiten in Erfurt eingetreten war. Sein Vater war alles andere als erfreut über diesen Schritt gewesen. ("Luther und der Pesttote" S. 177)
Doch das Schicksal wollte es anders.  Er gelobt bei einem Blitzschlag, so sagt es die Legende, sein Leben radikal zu ändern und tritt 1505 dem Bettelorden der Augustiner in Erfurt bei.Sein Ehrgeiz und seine strenge in Bezug auf die Ordensregeln ließen ihn sehr schnell zum Diakon und dann zum Priester aufsteigen. Jedoch quälten den jungen Luther trotz täglicher Buße Gewissensnöte. Die Hauptfrage war:
  „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“
So wurde er von seinem Beichtvater nach Wittenberg geschickt, wo er durch das Theologiestudium Antworten finden sollte. 1514 wurde Martin Luther zum Provinzialvikar ernannt und übernahm damit bereits in jungen Jahren zusätzlich zu seiner Lehrtätigkeit in Wittenberg Leitungsaufgaben in seinem Orden.

Quelle: Pixabay
Dieser Bibelvers führte schließlich zu seinem neuen Schriftverständnis: Gottes ewige Gerechtigkeit sei ein reines Gnadengeschenk, das dem Menschen nur durch den Glauben an Jesus Christus gegeben werde. Keinerlei Eigenleistung könne dieses Geschenk erzwingen. Auch der Glaube, das Annehmen der zugeeigneten Gnade, sei kein menschenmögliches Werk. Damit war für Luther die gesamte mittelalterliche Theologie mit ihrer kunstvollen Balance zwischen menschlichen Fähigkeiten und göttlicher Offenbarung (Synergismus) zerbrochen. Von nun an nahm er die Kirche, die sich in all ihren Formen und Inhalten als Vermittlungsanstalt der Gnade Gottes an den Menschen sah, zunehmend kritisch in den Blick.

Der Ablasshandel:


Ablassbriefe sollten den Gläubigen einen dem Geldbetrag entsprechenden Erlass zeitlicher Sündenstrafen im Fegefeuer für sie oder für bereits gestorbene Angehörige bescheinigen. Ein überlieferter Werbespruch von Johann Tetzel lautete:
„Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.“ 
Die 95 Thesen am heutigen  Portal der
Schlosskirche in Wittenberg.
Quelle: Wikipedia
Genau ein Jahr vor dem berühmten Thesenanschlag in Wittenberg an der Kirchentür predigte Luther erstmals öffentlich gegen die Ablasspraxis.
"Die Bulle wird mich jedenfalls nicht dazu bringen, gegen mein Gewissen zu reden oder zu schweigen. Diese Antwort werde ich jedem geben, der mich fragt."(Luther in "Luther und der Pesttote" S. 174)
Im Sommer 1517 las er die vom Mainzer Erzbischof Albrecht verfasste Instructio Summarium, eine Anweisung für die im Land umherreisenden Ablassprediger.
Die Heuchelei jeder Zeile stieß ihn ab. Wie jemand danach handeln und sich auf Gottes Pfaden und den festen Boden Boden der Bibel wähnen konnte? Das hatte mit Christenpflicht und Gottglaube nichts mehr zu tun. Der Erzbischof von Mainz und Magdeburg und der Heilige Vater in Rom waren auf einen Weg geraten, der nur in die Irre führen konnte. ("Luther und der Pesttote" S. 293)
Mit einem Teil dieser Einnahmen wollte der Erzbischof seine Schulden bei den Fuggern bezahlen. Diese hatten ihm sein Kurfürstenamt finanziert. Dazu sandte er den Ablassprediger Johann Tetzel nach Sachsen.
Der Ablass war des Teufels, er vergiftete nicht nur die Seelen derer, die ihn kauften, sondern auch die derjenigen, in deren Namen er verkauft wurde. Luther selbst fühlte seinen Geist vergiftet. ("Luther und der Pesttote" S. 293)
Die Thesen fanden großen öffentlichen Widerhall, der die Reformation auslöste. Luther protestierte darin weniger gegen die Finanzpraktiken der römischen Kirche, die auch vielen Fürsten und Bürgern missfielen, als gegen die im Ablasslösen zum Ausdruck kommende verkehrte Bußgesinnung. Der Ablasshandel war für ihn nur der Anlass, um der allgemeinen Forderung einer grundlegenden Reform der ganzen Kirche „an Haupt und Gliedern“ Ausdruck zu verleihen.
"Wenn die hohen Herren von ihrem Irrglauben nicht ablassen wollen, erfahren die einfachen Leute überall im Land die Wahrheit und können ihre Seelen retten. Es gibt nichts Wichtigeres, als die Seelen zu retten, in dem man ein gottgefälliges Leben führt." (Luther in "Luther und der Pesttote" S. 406)
Dabei griff er den Papst noch nicht direkt an, sondern wähnte ihn – zumindest rhetorisch – noch auf seiner Seite. Allerdings sah er die Funktion des Petrusnachfolgers beim Nachlass der Sündenstrafen nur in der Fürbitte für die Gläubigen und sprach ihm damit die verbindliche Schlüsselgewalt ab, die den Gläubigen nach der schultheologischen Ablasslehre letzte Gewissheit über die Aufhebung jenseitiger Sündenstrafen verschaffen sollte. Verständlich waren die Ablassthesen nur dem gelehrten Fachpublikum, das die Feinheiten der theologischen Debatten um die Wirkweise des Ablasses kannte. Für die breitere Bevölkerung verfasste Luther 1518 den in einfacher und verständlicher Weise abgefassten Sermon von dem Ablass und Gnade.

Albrecht von Mainz, inzwischen zum Kardinal kreiert, zeigte Luther daraufhin in Rom an.
"Wenn man etwas als Gottes Geboten zuwider erkannt hat, darf man sichvon einer irdischen Strafe nicht schrecken lassen." (Luther in "Luther und der Pesttote" S. 174)
Tetzel reagierte mit Gegenthesen auf die Disputationsreihe vom September, bei der ihn der Ingolstädter Theologe Johannes Eck unterstützte. Im April 1518 durfte Luther im Auftrag von Staupitz vor der Augustinerkongregation in der Heidelberger Disputation seine Theologie erläutern. Hier grenzte er die exklusive Relation von Gnade zum Glauben scharf gegen Aristoteles und die menschliche Willensfreiheit ab. Er gewann eine Reihe von Anhängern, die später zu Reformatoren wurden. (Quelle: Wikipedia)


Der Roman "Luther und der Pesttote":

Bei den historischen Recherchen zu diesem Blogtourbeitrag wurde ich sehr positiv überrascht. Auch wenn Birgit Jasmund einige Elemente dem Roman angepasst und fiktive Plotfäden eingefügt hat, so ist das Buch doch durchaus sehr gut recherchiert. Die historischen Personen und deren geschichtliche Relevanz passt so perfekt in die dramatische Geschichte um Almuth und ihrem Verlobten Tamme, dass man wirklich das Gefühl hat, sie waren ein Teil dieser bedeutenden Zeit.








Natürlich gibt es wieder etwas Tolles zu gewinnen. Während der gesamten Blogtour könnt ihr jeden Tag auf den verschiedenen Blogs Lose sammeln, in dem ihr die Tagesfrage richtig beantwortet.

Zu gewinnen gibt es einen Print von "Luther und der Pesttote" von Birgit Jasmund.

Beantwortet hierfür meine heutige Tagesfrage:

Bei welchem deutschen Adelsgeschlecht musste der Erzbischof Albrecht von Mainz mit dem Geld aus dem Ablasshandel seine Schulden tilgen?


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 31.05.2016 um 23:59 Uhr.

Hier der weitere Blogtour-Fahrplan, damit ihr fleißig Lose sammeln könnt:

Tag 1: Martin Luthers Disput bei mir

Tag 2: Schauplätze des Buches bei Sonja

Tag 3: Die Pest bei Tamara

Tag 4: Das Lehnswesen bei Kristin

Blogtour zu "Geschichten aus dem Kinderkartonhaus"










Willkommen zum dritten Tag unserer tollen Kinderbuch-Blogtour. Nachdem ihr gestern etwas mehr über die einzelnen Bücher in Leonies YouTube-Beitrag erfahren habt, will ich euch heute berichten, wie meine Tochter Helena und ich das Abenteuer von Kommissar Hüpf entdeckt haben.

Meine Tochter ist eine absolute Leseratte, weshalb ich immer auf der Suche nach neuen tollen Geschichten für sie bin. Als wir diese bunten Schätzchen ausgepackt haben ist sie vor Freude durch die Wohnung gehüpft und konnte es gar nicht erwarten, endlich ins Bett zu dürfen.
Als es endlich soweit war, haben wir es uns in ihrem großen Bett gemütlich gemacht und der Geschichte gelauscht, wie Kommissar Hüpf den verschwundenen Geburtstagskuchen vom kleinen Zwergkaninchen Mäxchen gesucht hat. Besonders gut gefallen hat ihr, dass das kleine Geburtstagshäschen wie ihr jüngerer Bruder heißt. Wir fieberten gemeinsam mit und überlegten mit dem hüpfenden Kommissar, wer es denn nun gewesen sein könnte.


Ich musste Helena versichern, dass uns nie der Geburtstagskuchen geklaut wird, denn sie findet, man kann nur mit Kuchen wirklich Geburtstag feiern und wenn der geklaut wird, ist die ganze Stimmung kaputt. Wir waren richtig froh, dass sich alles aufgelöst und die ganze Geschichte ein positives Ende genommen hat. Mehr wollen wir nicht verraten, da wir euch die Freude nicht vorwegnehmen wollen. Vielleicht erratet ihr ja schon während der Geschichte, wer der Bösewicht ist.


Anmerkungen der Mama: 


Was mir besonders positiv aufgefallen ist, sind die tollen Zeichnungen auf jeder Seite, die die Geschichte optisch abrunden. Ebenso war die Länge ideal, um einen Abend zu füllen. Die Sprache der Autorin war altersgemäß, aber dennoch so bildreich, dass wir das Gefühl hatten, ein Teil der Erzählung zu sein. Ich bin wirklich begeistert von den Geschichten aus dem Kinderkartonhaus und unser absolutes Highlight ist das Hörbuch zu den Geschichten. Denn so kann Helena auch nach unserem gemeinsamen Lesen, die Geschichten noch alleine zum Einschlafen hören. Die Stimme der Vorleserin ist wirklich toll, denn sie hat etwas beruhigendes und man wird dabei wundervoll ins Land der Träume getragen.


Quelle: Kinderbuchlesen.de

 Wie immer gibt es auch wieder etwas Tolles zu gewinnen. Dafür könnt ihr täglich Lose auf den unterschiedlichen Blogs sammeln. Einfach die Frage richtig beantworten und schon seit ihr dabei.

Meine Gewinnspielfrage lautet:

Wie heißt das kleine Häschen, dessen Geburtstagskuchen geklaut wird?


Gewinne:

1. Preis: 1 Hörbuch mit den 3 süßen Geschichten aus dem Kinderkartonhaus
2. Preis: Die 3 Geschichten als Vorlesebüchlein


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 01.06.2016 um 23:59 Uhr.

Damit ihr keinen der tollen Blogtour-Beiträge verpasst, hier nochmal eine Übersicht:

Tag 1: Geschichten aus dem Kinderkartonhaus bei Sonja

Tag 2: Vorstellung der Bücher bei Leonie

Tag 3: Kommissar Hüpf: Reaktionen der Kids bei mir

Tag 4: Das Sauberschwein: Lustige Geschichten mit den Kids bei Svenja

Tag 5: Das Affentheater: Täglicher Wahnsinn mit den Kids bei Desiree

Mittwoch, 25. Mai 2016

Blogtour zu den Einhorngeschichten aus dem Kinderkartonhaus


























Herzlich willkommen zum zweiten Tag der Einhorn Blogtour. Nachdem ihr gestern bei Mones Bücherblog schon allerhand spannende Sachen über das Hörbuch zu den Geschichten erfahren habt, möchte ich euch heute berichten, wie wir, also Helena und ich, mit dem Einhorn gefeiert haben.

Helena liebt Einhörner über alles. Als die wundervollen und liebevoll gestalteten Bücher bei uns eintrafen, hüpfte und tanzte sie vor Freude. Wie immer, wenn was neu ist und absolut begeistert, musste es natürlich gleich erprobt werden und durfte abends mit ins Bett. Leider kamen wir erst beim Zubettgehen dazu, uns intensiver mit den kleinen Büchlein zu beschäftigen. Das kleine rosa Einhorn schloss Helena sofort in ihr Herz. Sie meinte, es erinnere sie an ihr Barbie-Einhorn, nur in klein. Kaum hatten wir angefangen zu lesen, waren wir auch schon mittendrin in der zauberhaften Einhornwelt. Und was mussten wir feststellen? Eine Party mit Einhörnern verspricht sehr viel Spaßund Abwechslung. Helena will jetzt auch mal den Wolkenkuchen probieren und findet es enorm schade, dass bei uns keine Erdbeerkuchen auf Bäumen wachsen. Das andere, was nun ganz oben auf der Wunschliste der kleinen Einhornliebhaberin steht, ist einmal auf einem Einhorn durch die Wolken fliegen.... Wolkenkuchen bekomme ich eventuell ja noch hin, aber den zweiten Wunsch habe ich erstmal auf die lange Bank geschoben.
Aber zurück zur Geschichte.... wir sind also imaginär auf Einhornrücken geflogen, haben Babyeinhörner besucht und auf der Party so richtig viel Spaß gehabt. So eine Party bei den Einhorns ist schon ein besonderes Spektakel und dank ihnen musste ich Helena versprechen, dass wir zu ihrem nächsten Geburtstag auch so richtig einhornmäßig einen draufmachen.

Anmerkungen der Mama:

Eine wundervolle Geschichte, die absolut altersgerecht und bezaubernd geschrieben ist. Die passenden Bilder ermöglichen den kleinen Zuhörern, die Erzählung besser zu visualisieren und lockern den Text bunt und angenehm auf. Die Länge ist ideal, um sie an einem Abend in einem Rutsch vorzulesen. Und wenn die kleine Maus dabei nicht eingeschlafen ist, lege ich ihr das Hörbuch rein und sie kann zum Einschlafen noch der Sprecherin lauschen, die einen wunderbar entspannt und leicht ins Land der Träume geleitet. Absolut geniale Geschichten, die bei uns immer wieder gelesen werden.

Quelle: Kinderbuchlesen.de



Wie immer gibt es auch wieder etwas Tolles zu gewinnen. Dafür könnt ihr täglich Lose auf den unterschiedlichen Blogs sammeln. Einfach die Frage richtig beantworten und schon seit ihr dabei.

Meine Gewinnspielfrage:

Wo wachsen die super leckeren Wolkenkuchen?


Gewinne:
1. Preis: 1 Hörbuch mit den 3 süßen Einhorn-Geschichten aus dem Kinderkartonhaus

2. Preis: Die 3 Geschichten als Vorlesebüchlein


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 01.06.2016 um 23:59 Uhr.

Damit ihr keinen der tollen Blogtour-Beiträge verpasst, hier nochmal eine Übersicht:

Tag 1: Das Hörbuch: Reaktionen der Kids bei Mone

Tag 2: Das Einhornfest: Kids feiern ein Fest mit dem Einhorn bei mir

Tag 3: Die Einhornrakete: Kids lernen das Einhorn kennen bei Desiree

Tag 4: Der Einhorntrick: Das Einhorn zeigt den Kids kleine Tricks bei Sonja

Tag 5: Die Einhorn-Reihe bei Leonie

Sonntag, 22. Mai 2016

Rezension zu Talira Tals: "Die Gilde der Rose: Dämonenfessel"


Titel: Die Gilde der Rose: Dämonenfessel
Autor: Talira Tal
Verlag: neobooks Self-Publishing
Seiten: 300
ISBN: 978-1530990375
Preis: 12,95€ (Print) / 2,99€ (E-Book)
Erschienen: 01/2016

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Aktuell gibt es das Buch zum absoluten Schnäppchenpreis von 99 Cent, aber ihr solltet schnell sein.





Durch Intrigen eines abgewiesenen Verehrers wird Freyja Rose im Jahr des Herrn 1616 zum Tode verurteilt. Noch ahnt sie nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist. In der Nacht zu ihrem achtzehnten Geburtstag träumt sie von ihrer verstorbenen Großmutter. Freyja erfährt, dass ein mächtiger Dämon, Zeratostus, ihre verschwundene Mutter entführt hat und diese nun auf Rettung hofft. Mit Hilfe ihrer beiden magischen Vögel Blitz und Donner und deren Eiern reist Freyja 400 Jahre in die Zukunft, um die Mutter zu retten. Im Kampf gegen den Dämon stehen ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite.






Ein äußerst ansprechendes Cover, das mich sofort begeistert hat. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich gelesen hatte, dass die Rede von einer mittelalterlichen Geschichte war, es sich aber mit 1616 definitiv um die Frühe Neuzeit handelt. Nichtsdestotrotz hab ich mich neugierig an die Story gewagt und wurde wirklich positiv überrascht. Talira Tal hat mich eindeutig verzaubert. Eine tolle, flüssige Sprache, ein genialer Plot und viel Fantasy machen aus der Geschichte um Freyja Rose und ihre Freunde einen wahren Lesegenuss. Zeitreisen, Dämonen, Hexen, Werwölfe, Vampire und eine Medusa wirken auf den ersten Blick etwas konfus zusammengewürfelt, doch was die Autorin daraus gemacht hat ist schlichtweg wundervoll. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war. Die sympathische Autorin hat eine ganz besondere und fantastische Geschichte geschrieben. Sympathische und tiefgründige Protagonisten, in die man sich wundervoll hineinversetzten kann, die diverse Erzählperspektiven, die dem Leser einen vielseitigeren Blick auf die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln geben und ganz viele verschiedene Arten von Beziehungen, Gefühlen und Abhängigkeiten machen aus dem Fantasyroman etwas ganz besonderes.





Danke für diese grandiose Geschichte, liebe Talira Tal. Ich hätte nicht erwartet, dass sie mich so begeistern wird. Kritische Leser werden sich bestimmt an dem ein oder anderen stören, bemängeln die Vielfalt der Wesen oder meinen, man hätte einigen Figuren mehr Platz einräumen können. Vielleicht sehen das einige so, doch ich finde, dass die Geschichte mich genauso wie sie ist dermaßen mitgerissen hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Ich hoffe inständig, dass die Autorin eine Fortsetzung schreibt, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit den Figuren weitergeht. Ein wirklich toller Roman, der aufgrund des abwechslungsreichen Fantasy-Feuerwerks für mich zum absoluten Lesehighlight wurde. Eine absolute Leseempfehlung für Fantasy- und Romantasy-Fans.






Donnerstag, 19. Mai 2016

Rezension zu Bianca M. Rieschers "Mitternachtsrot: Eine Erzählung aus Dschanor"


Titel: Mitternachtsrot: Eine Erzählung aus Dschanor
Autor: Bianca M. Riescher
Verlag: OHNEOHREN
Seiten: 220
ISBN: 978-3903006324
Preis: 12,49€ (Print) / 7,49€ (E-Book)

Kaufen kannst du es hier.




„Sie tragen die Farben des Mitternachtsrot. Sie kämpfen gut und töten schnell.“

Als Lisaan und Tareq einander zum ersten Mal begegnen, stehen sie sich als Feinde gegenüber. Doch die gewundenen Pfade des Schicksals führen das ungleiche Paar auf eine gemeinsame Reise. Immer wieder drohen die Gegensätze zwischen Kriegerin und Söldner die beiden zu entzweien. Aber ist es gar die lieb gewonnene Feindschaft, die sie fester zusammenschweißt, als es Liebe jemals könnte?

Mit scharfen Klingen und einem göttlichen Auftrag im Gepäck durchqueren sie Dschanor – eine Welt voller Geheimnisse. Mehr als nur ein Hindernis stellt die ungewöhnliche Gemeinschaft vor Herausforderungen. Eine Reise in die Vergangenheit ist es, die am Ende entscheidet, ob Lisaan und Tareq ihre Schwerter miteinander oder gegeneinander erheben.




Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich kurz zuvor an einem anderen Fantasyroman, der auch in einer fiktiven Welt spielt, verzweifelt bin. Doch ich wurde in diesem Fall eines besseren belehrt. Mit ihrer angenehmen Sprache und den bildreichen Ausführungen, hat mich die Autorin direkt begeistert. Man taucht mit der ersten Seite ab und wird Teil dieser wundervoll beschriebenen Geschichte. Lisaan und Tareq sind wie Hund und Katze, aber genau diese Gegensätzlichkeit ist es, was den besonderen Charme der Erzählung ausmacht. Auch wenn der Roman mit seinen 220 Seiten nicht zu den längsten gehört, so schafft Bianca Riescher es, die Geschichte in sich schlüssig und überaus spannend zu erzählen. Man wird nicht mit endlos langen Beschreibungen aufgehalten, sondern bekommt angenehm gestrafft ein Bild der Szenerie, ihrer Bewohner und deren unterschiedlichen Lebensweisen. Es geht um eine Zeitreise, die das Schicksal verändern soll, um Intrigen, Verrat und um Gefühle, die nicht sein sollen und dennoch sind. Viele unerwartete Wendungen und die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, geben dem Buch viel Dynamik. Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen, denn es war mir nicht möglich, es aus der Hand zu legen.




Ein Fantasyroman, der keine Wünsche offen lässt, außer vielleicht dem einen, dass ich wissen will, wie geht es weiter. Wie schon erwähnt, habe ich den Roman in einem Rutsch gelesen und war absolut begeistert. Mir persönlich ist es immer wichtig, dass die Geschichten die ich lese in meinem Kopf lebendig werden. Da ich ein sehr emotionaler Leser bin, möchte ich die Story mit all meinem Sinnen erleben. Bianca Riescher hat dies mit ihrem fantastischen und fesselnden Roman geschafft und ich kann „Mitternachtsrot“ jedem Fantasy-Freund nur wärmstens ans Herz legen.







Dienstag, 17. Mai 2016

Rezension zu Eve Chases "Black Rabbit Hall"


Titel: Black Rabbit Hall
Autor: Eve Chase
Verlag: blanvalet
Seiten: 416
ISBN: 978-3764505608
Preis: 19,99€ (Print) / 15,99€ (E-Book)/  19,99€/ 9,95€ (Hörbuch CDs/ Download) 
Erschienen: 02/2016


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Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. 

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...







Für mich als Cover-Victim war natürlich wieder einmal der erste Eindruck ausschlaggebend. Obwohl das Titelbild eigentlich eher schlicht erscheint, was aber meiner Meinung nach typisch Britisch ist, hat es mich nicht mehr losgelassen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die es mich verlockend aus dem Bücherregal anlächelte, durfte ich endlich beginnen und in die Geheimnisse der Geschichte eintauchen. Schon zu Beginn fiel mir der angenehm gehobene und bildreiche Schreibstil positiv auf. Die Autorin schafft es mit ihren Worten, die Situationen und Stimmungen so zu transportieren, dass man das Gefühl hat, ein Teil davon zu sein. Auch wenn die ein oder andere skurril oder befremdlich anmutende Beschreibung in den ersten Kapiteln zu finden war, so sind es genau solche kleinen Noten, die den besonderen Charme und das Wesen der Protagonisten authentisch und nachvollziehbar machen. Generell kann man sagen, dass alle Figuren der Geschichte tiefgründig und detailreich beschrieben und konzipiert waren, was es mir als Leser sehr leicht machte, mich in sie hineinzufühlen. Ich musste mich jedesmal regelrecht zwingen, nicht noch ein Kapitel zu lesen, sonst wäre ich gar nicht zum Schlafen gekommen. Die Geschichte und die verschiedenen Plotfäden werden wirklich erlebnisreich verwoben. Eve Chase zieht sehr gekonnt die Spannungsbögen und baut gezielt Überraschungsmomente ein, um den Leser zu fesseln. Die unterschiedlichen Perspektiven geben der ganzen Handlung noch mehr Dynamik und die Kapitelenden sind immer so konzipiert, dass man unbedingt weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie es nun weitergeht.  




Wow, einfach nur wow. Selten hat mich ein Buch so bewegt zurückgelassen. Das Schicksal der Familie Alton und die Geschichte von Black Rabbit Hall ging mir direkt unter die Haut und hat mich sehr stark zum Nachdenken angeregt. Der spezielle Charme von Cornwall gepaart mit dieser tragischen und dennoch wundervollen Familiengeschichte, hat mich absolut und mit all meinen Sinnen fasziniert. Selbst nachdem ich das Buch zugeschlagen hatte, konnte ich mich nicht lösen und die Dinge, die ich gelesen und miterlebt hatte, ließen mich einfach nicht los. Schon lange hat mich kein Buch mehr derart gepackt und bewegt. Ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich die Familiengeschichte der Altons gelesen habe. Eine ganz klare Leseempfehlung, denn diese Geschichte hat so viele unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst, dass es definitiv das Prädikat Lieblingsbücher bekommt.