Donnerstag, 30. Juni 2016

Blogtourabschluss zu Leocardia Sommers "Dating the Boss"


























Leider ist heute schon der letzte Tag der Blogtour zu "Dating the Boss" von Leocardia Sommer.
Nachdem ihr bereits einiges über das Buch und das Thema gehört habt, schließen wir diese Blogtour mit der Vorstellung von Leocardia Sommer ab.

Ab wann war dir bewusst, dass du Autorin werden wolltest? Was hat dich dazu bewegt?

Bewusst wurde dies einer sehr guten Freundin, die mich wirklich richtig bequatschen musste, mein erstes Manuskript „Verboten sinnlich“ zu veröffentlichen. Als ich dann merkte, dass es wirklich Leserinnen und Leser gibt, die meine Geschichten und Protagonisten mögen, da war alles klar…

Gibt es in deinen Büchern Parallelen zu eigenen Erfahrungen, die dich dazu inspiriert haben? Bzw. woher nimmst du deine Inspiration?

Sarah, Evi und ihre Freundinnen aus den Runden Tatsachen und auch Pauline aus Dating the Boss, könnten meine jüngeren Geschwister sein. Was ihnen widerfährt, habe ich zum Teil am eigenen Leib erfahren. Ich war noch niemals in meinem Leben schlank und werde es auch nicht mehr sein, also ja, ich kenne Anfeindungen und weiß sehr genau, welche Gefühle das in einem Menschen auslöst.

Gibt es Autoren, die dir ein Vorbild sind oder dich inspirieren?

Als ich angefangen habe, meinen ersten Roman zu schreiben, hatte ich dabei immer Shannon McKenna im Kopf, die für meinen Begriff tolle, spannende und sehr erotische Thriller schreibt. Wenn überhaupt wäre sie diejenige welche …
Wie kamst du auf die Idee erotische Literatur zu schreiben? Was fasziniert dich daran?
Ich liebe Liebesgeschichten und die Verstrickungen, in die die Protas dabei oft gebracht werden. Oftmals ist mir dabei der erotische Anteil zu klein gewesen, weshalb ich mir dachte, genau dies zu ändern. Außerdem ist mir ganz wichtig aufzuzeigen, dass auch kurvige Ladys richtig scharfen Sex haben können …

Wie bist du beim Schreiben von „Dating the Boss“ vorgegangen? Hattest du einen von dir vorgegebenen Aufbau und diesen dann abgearbeitet, oder hat sich die Geschichte während des Schreibens frei entwickelt?

Vor jeder Story, auch vor „Dating the Boss“, habe ich eine Storyline, mit der der ungefähre Rahmen der Geschichte abgesteckt wird. Allerdings wandeln sich die Geschichten immer, wirklich immer und am Ende kommt es doch ganz anders als geplant …

Wie sind die Protagonisten entstanden? Gab es für sie eine Vorlage oder haben sie während des Schreibens einen freien Willen entwickelt?

Pauline, Simon und Elias waren sozusagen das Grundgerüst der Story und soviel kann ich euch verraten – keiner hat am Ende das getan, was ich wollte.

Welchen deiner Charaktere würdest du gerne einmal live kennenlernen und was würdest du am liebsten mit ihm / ihr unternehmen und erleben?

Puh, das ist schwer. Ich liebe sie alle – lach. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl Matt nehmen. Er war mein „Erster“ und den vergisst man doch bekanntlich nie…

Was war bei „Dating the Boss“ die größte Herausforderung?

Die Waagschale halten zwischen der Glaubwürdigkeit in der Dreiecksbeziehung und Paulines Gedankengänge nachvollziehbar zu machen.

Welches ist dein Lieblingszitat oder deine Lieblingsstelle aus „Dating the Boss“?

Eine meiner Lieblingsstellen ist die, als Pauline Simons Kontaktlinse schrottet. Das zu schreiben hat einen Heidenspaß gemacht …

Was würdest du davon halten, wenn „Dating the Boss“ verfilmt werden würde? Wie sähe deine Wunsch-Besetzung der Hauptcharaktere aus?

In Deutschland oder in Hollywood? Für Hollywood stelle ich mir Chris Hemsworth als Simon, Channing Tatum als Elias und die junge, unbehandelte Renee Zellweger als Pauline vor.

Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsplatz vorstellen? Herrscht dort eher das „Kreative Chaos“ oder steht alles an seinem Platz und ist perfekt durchorganisiert?

Weitläufig behauptet man ja, das Genie liebt das Chaos und wenn das stimmt, bin ich keines. Ich brauche zum Schreiben einen ordentlich aufgeräumten Schreibtisch und das sowohl in meinem Brotjob, als auch Zuhause.

Kannst du uns schon verraten welche Projekte für die Zukunft geplant sind?

Sehr gerne. Diesen Juni und Juli erscheint mein erotischer Dreiteiler Clubgeflüster. Die erste Geschichte kennen vielleicht noch einige Leserinnen, denn es gab sie als Kurzgeschichte unter dem Titel „Club der scharfen Torten“. Allerdings ist die überarbeitete Version dreimal so lang …
Der Club der scharfen Torten besteht aus übergewichtigen Frauen, die sich bei einem Diät-Kurs ihrer Krankenkasse kennenlernen und beschließen, trotz ihrer Pfunde dem männlichen Geschlecht gehörig den Marsch zu … ähm … blasen… Außerdem schreibe ich für den Herbst an einer weiteren Geschichte zu Burning Destiny, meinem Thriller, der auch als TB erhältlich ist.

Wie wichtig sind dir Rezensionen? Liest du sie und wie gehst du mit Kritik um?

Ich gebe zu, ich „verschlinge“ jede einzelne Rezension. Sie sind absolut wichtig für mich und ich spreche sicher im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen, für jeden der schreibenden Zunft. Natürlich ist es schöner, vier oder fünf Sterne zu erhalten, aber es gibt eben auch Leser, denen eine Geschichte, der Schreibstil oder auch andere Dinge an einer Story missfallen und dies eben auch bewerten. Damit muss ich, wie alle anderen auch, leben, was an manchen Tagen total leicht fällt und an anderen Tagen richtig schwer ist …
Wie auch immer, ich würde mir wünschen, es gäbe mehr Leserinnen und Leser, die sich die zwei Minuten für eine kurze Rezension nehmen würden, verstehe aber auch, dass dies vor allem für Vielleser ein Zeitproblem werden kann …

Für alle die jetzt neugierig geworden sind, hier nochmal der Klappentext:

"Vom Beitrag bin ich das Schlusslicht,
 nur nicht von der Stelle meines Platzes
und erscheine heute auf mehreren Blogs,
doch für die Lösung braucht
ihr mich nur einmal"
Kaum ist Paulines Boss Simon in Sicht, ist sie hin und weg. Groß, männlich und unverschämt sexy
– dieser Kerl ist einfach ein Gott von einem Mann! Leider nimmt er Pauline als Frau so gar nicht
wahr, und als sie dann noch mithört, wie er böse über sie lästert, ist es genug!
Gemeinsam mit ihrer besten Freundin schmiedet Pauline einen teuflischen Racheplan. Mit ihren
drallen Kurven will sie ihren sexy Boss so richtig scharfmachen – um ihn dann eiskalt
abzuservieren. Dabei helfen soll ihr ausgerechnet Elias, der insgeheim tiefe Gefühle für Pauline hegt. Der Verführungsplan funktioniert besser als erhofft, und es wird verdammt heiß…

Kaufen könnt ihr das Ebook hier für 3,99. Erschienen ist es beim Klarant Verlag.




Jeden Tag versteckt sich ein Bild im Beitrag, sammelt alle, setzt die kleinen Einzelbildchen
zusammen und schickt es uns oder beschreibt uns einfach was darauf ist!
Die E-Mail bitte an info@buchreisender.de Betreff Boss-Puzzle


Zur Hilfe hier das leere Raster, füllt es:





Die Gewinne:
2 mal 1 eBook Dating the Boss
2 mal 1 Goodiebag



Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18
Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten
möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der
Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder
an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt
werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem
Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 30.06.2016 um 23:59 Uhr.
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt 1 Woche nach Teilnahmeschluß!!!
Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!

Blogtourtag zu Silvia Krautz' "Das Amulett der Elben"




















Herzlich willkommen zu Tag 6 der Blogtour zu Silvia Krautz' "Das Amulett der Elben". Nachdem ihr gestern bei Selina bereits einiges über die Elben gehört habt, werde ich euch heute noch das Amulett der Elben genauer vorstellen.

Amulett


Ein Amulett (lateinisch amuletum Herkunft ungeklärt, arabisch hammala Tragband) ist ein Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen (energetische, sakramentale Wirkung) und vor Schaden schützen (apotropäische Wirkung) soll. In seiner glückbringenden Eigenschaft wird es auch als Talisman bezeichnet. Das Amulett dient dazu am Körper getragen zu werden. Mit abnehmender Vermutung einer magischen Wirkung überwiegt immer mehr die Funktion als Schmuck oder als Zeichen der Zugehörigkeit zu einer meist religiösen Gemeinschaft. (Quelle: Wikipedia)

Häufig werden in der Literatur Gegenstände verwendet, um die Macht der Magie zu bündeln oder zu verstärken. Auch Silvia Krautz bedient sich in ihrem Fantasy-Kurzroman "Das Amulett der Elben" dieses symbolträchtigen Objekts.

Um zu erfahren, weshalb sie sich gerade für diese Form der Magieausübung bei den Elben entschieden hat, habe ich mich mit Silvia unterhalten. Hier der Auszug aus dem Interview:

 1. Wieso hast du dir gerade ein Amulett als magischen Gegenstand ausgesucht? 

Silvias Recherche-Haufen
Dass ein magischer Gegenstand eine besondere Rolle spielen sollte, stand schon relativ früh fest. Es musste etwas sein, das klein genug, leicht zu handhaben und leicht mitzunehmen war. Anfangs dachte ich noch an einen Stein oder Kristall. Um mich ein bisschen inspirieren zu lassen, lieh ich mir in der Deutschen Bücherei in Leipzig, wo ich damals wegen meines Studiums angemeldet war, Bücher zum Thema Magie und magische Symbole. Da man dort alle Bücher Deutschlands einsehen kann, findet sich wirklich für jedes Thema etwas. Nach einigem Blättern stieß ich auf die Beschreibung von Talismanen und Amuletten, die auch als Schutzgegenstände angesehen wurden, und dachte mir: das passt. Daraus wurde dann eine Kette, die man in jeder Situation bei sich tragen konnte.

2. Hattest du eine visuelle Vorlage für das Amulett, wenn ja, wie bist du dazu gekommen? Wenn nein, wie wurdest du visuell inspiriert?

Beim Motiv für das Amulett kamen zwei Dinge zusammen: Zum einen gefielen mir diese irischen, ineinander verschlungenen Muster sehr, die man auch auf Schmuckstücken finden kann. Zum anderen sind die Elben für ihre kunstfertigen, filigranen Verzierungen bekannt. Während ich an dieser Geschichte schrieb, fand ich auf einem Leipziger Mittelaltermarkt tatsächlich eine Kette mit einem Anhänger, der ein bisschen so aussah, wie
ich mir das Amulett vorstellte. Diese Kette besitze ich immer noch.

3. Hättest du auch gerne ein magisches Amulett? Was würdest du damit als erstes tun? 

Wenn es eins gibt, das mir im Herbst und Winter die Erkältungen vom Hals hält, dann immer her damit!



Erst nachdem sie das Amulett in ihrer Vorstellung gezeichnet hatte und das Buch geschrieben war, fand sie ein Amulett, dass ihrer Fantasie nahe kam. Hier ein Bild mit den wichtigsten Symbolen der Geschichte. Im Zentrum des ganzen stehen die Protagonistin Nalika und das Elben-Amulett. Zuviel möchte ich an dieser Stelle nicht über die Kraft des Amuletts verraten, denn es bleibt die gesamte Geschichte über spannend, wie der Kampf um das machtvolle Artefakt ausgehen wird. Also empfehle ich euch, es selbst nachzulesen.









Natürlich gibt es wie immer was Tolles zu gewinnen. Um eure Chance auf den signierten Print "Das Amulett der Elben" von Silvia Krautz zu erhöhen, könnt ihr jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die jeweilige Tagesfrage in den Kommentaren beantwortet. Ich würde gerne von euch wissen:

Welche Wünsche würdet ihr euch mit einem magischen Amulett erfüllen?


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 02.07.2016 um 23:59 Uhr
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt 1 Woche nach Teilnahmeschluss
Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!!!!

Hier nochmal der gesamte Blogtourfahrplan:



Mittwoch, 29. Juni 2016

Blogtourtag zu Jordis Lanks Raukland-Trilogie

Herzlich willkommen zu Tag 3 der Blogtour zu Jordis Lanks Raukland-Trilogie. Nachdem ihr gestern bei Teja von Gwynnys Lesezauber mehr über Band 2 und 3 der Reihe erfahren habt, möchte ich euch heute anhand zweier Interviews die Entstehungsgeschichte der Trilogie näher bringen. Zuerst durfte ich die wundervolle Jordis Lank interviewen, die mir einen sehr intensiven und detaillierten Einblick ermöglicht hat. Danach habe ich der großartigen Andrea el Gato ein paar Fragen stellen dürfen, die euch einen tollen Einblick in das Leben einer Verlegerin im allgemeinen und dem der Raukland-Trilogie im speziellen gibt. Meine Rezension zu Rauklands Sohn findet ihr hier.
Nun will ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen und der lieben Jordis das Wort übergeben. Viel Spaß.


Hallo liebe Jordis, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst um meine Fragen zu beantworten.
Die Geschichten um Ronan und Raukland haben mich sehr fasziniert und ich habe mich beim Lesen gefragt, wie kamst du auf die Idee? Was hat dich inspiriert?

Woher meine Ideen kommen – das ist eine gute Frage. Manchmal genügt ein Wort, ein Geruch, ein Klang und etwas wird in mir ausgelöst. Dialoge und Szenen fallen dann ganz von selbst vom Himmel. Ich glaube, mein Unterbewusstsein ist pausenlos mit Geschichten beschäftigt und meldet sich in solchen Situationen zu Wort. Das ist ein tolles Gefühl und erfüllt mich immer wieder mit Staunen. Ich erinnere mich auch nicht daran, bei „Rauklands Sohn“ z.B. aktiv entschieden zu haben, welches Genre es sein soll. Es war einfach so, dass die Geschichte in einer fiktiven mittelalterlichen Welt spielte. Es hat mir viel Spaß gemacht, diese längst vergangene Zeit zu erforschen, in der eine andere Art von Mut notwendig war als in unserer vertrauten Welt, und in der Abenteuer erlebt werden konnten, die heutzutage kaum mehr möglich sind.

Jordis in Island
Quelle: Jordis Lank
Was mich definitiv inspiriert hat, sind meine Reisen nach Island.
Wer bereits einmal dort oben gewesen ist, der wird die raue
Schönheit des hohen Nordens auch in „Rauklands Sohn“ wiederfinden. Ich liebe
die dramatischen, lichtdurchfluteten Landschaften Islands, die Einsamkeit dort
und die Stille. Im Sommer sind die Tage endlos und im Winter wehen die grünen
Vorhänge der Nordlichter über den Nachthimmel. Ob ich einen isländischen Winter
mit Schneestürmen und Dunkelheit tatsächlich durchhalten würde, weiß ich nicht,
aber ich träume davon ein ganzes Jahr dort oben zu verbringen.

Zudem waren mir enge Freundschaften schon immer wichtig, so dass es nicht erstaunlich ist, dass der erste Band der Raukland-Trilogie „Rauklands Sohn“ von einer besonderen Freundschaft handelt: nämlich der zwischen dem kampferprobten Königssohn Ronan, der nie gelernt hat, was Freundschaft und Liebe sind, und dem Angsthasen Liam, dem Ronan das Fechten beibringen muss, wenn er Thron und Leben behalten will. Das war der erste Gedanke, der alles andere in der Raukland-Trilogie ins Rollen brachte – der Anfang der einen Reise, die nicht nur Ronans Leben für immer verändert, sondern eine ganze Welt.


Ein Buch zu schreiben, stell ich mir schwierig vor. Wie gehst du dabei vor? Hast du dabei Rituale oder typische Schritte, die du immer einhältst?

Die Herangehensweise hat sich von Band 1 zu Band 3 schon sehr verändert - Rauklands Sohn habe ich dutzende Male komplett umgeschrieben, ich musste auch erst das Schreiben erlernen und herausfinden, wie ich am besten arbeiten kann sowie initial sehr viel recherchieren. Bei Band 2 gab es deutlich weniger Durchgänge und bei Band 3 noch weniger - hier hatte ich einen kompletten Kapitelplan, bevor ich anfing und wenig am ursprünglichen Plot verändert. Was bei allen Bänden der Fall war: Ich fange nie an, bevor ich das Ende des Buches nicht weiß und ich schreibe zuerst die Kapitel, die sich am meisten aufdrängen, also nicht unbedingt von vorne nach hinten. Aber ich lasse mich auch von der den Figuren leiten, es kann durchaus vorkommen, dass sie bockig sind und einfach nicht tun wollen, was ich für sie vorgesehen hatte - dann schreibe ich um. Die Figuren sind das allerwichtigste für mich: wie sie geworden sind, was sie sind, und wie ihre Begegnungen und Erlebnisse sie verändern. Aber auch wenn ich jetzt mehr plane als zu Beginn, im Herzen bin ich immer noch Bauchschreiberin und liebe die Momenten, wenn die Geschichte mich mit sich nimmt und die Wirklichkeit verschwimmt - Glückseligkeit pur!


Was brauchst du unbedingt zum Schreiben? Ohne was geht es nicht?

Tee! Ohne Tee funktioniere ich nicht - immer steht neben mir eine dampfende Kanne, wenn es kalt ist auch oft auf einem Stövchen. Am liebsten trinke ich Kräutertees, von Schwarztee und Grüntee (die ich auch liebe) werde ich so schnell hibbelig. Blöderweise futtere ich auch furchtbar gerne Schoki beim Schreiben, aber zumindest muss ich ständig aufstehen, um entweder ein neues Stück Schoki zu holen oder den Tee wegzubringen und bekomme so wenigstens etwas Bewegung.

Jordis Arbeitsplatz
Quelle: Jordis Lank
Mein Schreibtisch sieht so aus  Oben rechts in der Ecke stehen Broghans Wespenpfeile und rechts unten liegen meine Kopfhörer, denn ich höre beim Schreiben fast immer Musik. Ich habe eine riesige Sammlung an Soundtracks, die ich rauf und runter höre, es stört mich nämlich, wenn jemand singt, wenn ich schreibe. Meine Tastatur ist übrigens völlig abgenutzt, viele Buchstaben wie E, S, N, A sowie Punkt, Komma und die Pfeiltasten haben gar keinen Aufdruck mehr, aber das macht nichts, ich tippe ohne hinzusehen (und sehr schnell ;)) und schreibe ohnehin gerne, wenn es
im Raum stockdunkel ist. Dann gibt es nichts, was mich ablenken könnte, und ich kann wunderbar im Text versinken! 


Wo und wie recherchierst du deine Bücher?

Was die Recherche angeht, hatte ich riesen Glück, dass ich so großartige Experten gefunden habe. Einer davon ist Herbert Schmidt von Ars Gladii, der historischen Schwertkampf lehrt und mich durch die ganze Trilogie hindurch begleitete. Ich durfte sogar zu ihm nach Österreich
fahren, mit einem echten Langschwert kämpfen und mit einem historischen
Langbogen Pfeile schießen. Die Szene, wo Liam das erste Mal ein Schwert in der
Hand hält, ist quasi selbst erlebt.

Ähnlich ist es bei einer Szene in Rauklands Blut (Band 2), wo es um Broghans Bogenkünste und die
Wespenpfeile geht. 

Bogenschießende Jordis
Quelle: Jordis Lank
Das auf dem Bild bin ich , mit Bogen, Wespenpfeilen und Hüftköcher (es gab übrigens keine Rückenköcher in Europa). Erstaunlich wie schwer es ist, überhaupt nur mit
Pfeil, Bogen und Köcher durch den Wald zu rennen - man bleibt ständig an
irgendeinem Gestrüpp hängen. So etwas erfährt man aus keinem Buch und ich bin
dankbar, dass ich es selbst erfahren durfte - an meine Recherchereisen nach
Österreich werde ich mich sicher noch erinnern, wenn ich eine alte Oma bin und
mich im Schaukelstuhl zurück nach Raukland träume!


Deine Bücher sind bei el Gato erschienen. Hast du dein Buch vielen Verlagen angeboten, bevor du die Zusage erhalten hast?

Ich habe meine Bücher keinem Verlag angeboten, sondern literarischen Agenturen. Das ist blöderweise genauso schwierig wie einen Verlag zu finden, aber wenn eine Agentur ein Manuskript annimmt, dann sucht sie für den Autor einen passenden Verlag - Literaturagenten haben üblicherweise viel besser Kontakte zur Verlagsbranche und stehen einem auch sonst mit ihrem Überblick über den Buchmarkt mit Rat und Tat zur Seite. Ich werde vertreten von der der wunderbaren Anna Mechler von der Literaturagentur Lesen und Hören.

Absagen habe ich unzählige bekommen, manchmal dauerte es über ein Jahr bis eine Antwort kam (die Bearbeitungsszeiten sind der Horror für nägelkauende Autoren - aber Verlage und
Agenturen werden nun mal mit Manuskripten zugeschüttet) und dann passiert es
durchaus, dass nur ein Post-it draufklebt auf dem steht "Leider
nein!". Ich habe aber auch viele Absagen bekommen, die ausführlich
erklärten, warum das Buch nicht angenommen wurde. Meist war der Grund in der
Zusammenfassung dieser hier: "Tolle Geschichte, aber unvermarktbar."
Das liegt daran, dass Raukland nicht genau in ein Genre passt, aber der
klassische Buchmarkt funktioniert halt nach Genres, bis hinunter in die
Buchhandlungen, die über ihren Regalen "Science Fiction", "Fantasy"
etc. kleben haben. Die originellste Absage war sicher "Zu viel
Menschliches, zu wenig Drachen!", die aber eigentlich das gleiche meint.
Zum Glück hat al Gato Raukland akzeptiert und dafür gesorgt, dass Ronans
Abenteuer, das zwischen allen Genrestühlen sitzt, doch noch einen Platz im
Bücherregal bekam.

Und da man es nicht oft genug sagen kann, an dieser Stelle die hoffentlich schon oft gehörte
Warnung an alle Autoren, die ihr Manuskript einreichen wollen: Keine seriöse
Agentur und kein seriöser Verlag nimmt jemals Geld vom Autor für die
Veröffentlichung eines Manuskriptes! Autoren bekommen vom Verlag Tantiemen und
Agenturen werden an den Tantiemen des Autors beteiligt, sie arbeiten also
unentgeldlich, bis das Buch tatsächlich erscheinen ist. Verlage und Agenturen,
die vom Autor Geld nehmen sind unseriös und machen ihr Geschäft mit dem Autor
und nicht mit dessen Büchern (siehe auch Druckkostenzuschussverlage). 

Vielen Dank liebe Jordis für dieses ausführliche und interessante Interview. Um euch nun einen ganzheitlichen Eindruck bieten zu können, hat mir die liebe Andrea el Gato auch einige Fragen über das Leben als Verlegerin beantwortet. Vielen Dank hierfür liebe Andrea, man bekommt nicht alle Tage die Chance in das Verlagsleben "hineinzuschnuppern". 


Liebe Andrea el Gato, tausend Dank erst einmal, dass du dir die Zeit nimmst, um mir meine Fragen zu beantworten. Ich habe gesehen, dass das Verlagshaus el Gato eine beträchtliche Anzahl von Autoren verlegt. Wie hat alles angefangen? Wie wird man überhaupt Verleger? 

Oh, das ist eine lange Geschichte. In der Kurzversion: Nach meinem Studium habe ich einige Zeit als Ghostwriter gearbeitet und auch Texte für Agenturen geschrieben. Nebenbei entstand mein Buch „Zerbrochenes Glück“, für das ich 2007 einen Verlag suchte. 2008 stieß ich auf einen Berliner Verlag, der sich leider im Nachhinein als nicht wirklich aktiv entpuppte. Anfangs war ich ziemlich blauäugig und dachte, was die können, kann ich auch. Wir lebten damals noch in Spanien, ich wollte unbedingt die Firma in Deutschland ansässig haben und so tat ich mich 2009 mit einer Partnerin zusammen. Ab 2011 ging dann aber jeder seiner eigenen Wege. So entstand dann der el Gato-Verlag. 


Manuskriptstapel von der LBM 2016
Quelle: Andrea el Gato
Du bekommst sicherlich eine Menge Manuskripte von Autoren zugeschickt. Wie läuft der Auswahlprozess ab? Was muss man mitbringen, um von dir verlegt zu werden?

Oh ja. Wir hatten jetzt über zwei Jahre auf unserer Website stehen, dass wir keine Manuskripte annehmen. Aber irgendwie kamen trotzdem noch sehr viele. 
Ich lege Wert auf ein Exposé und eine Leseprobe. Am besten die ersten 30 Seiten. Wenn mich die Leseprobe fesselt, fordere ich das Gesamtmanuskript an. Leider kommen viele Einsendungen gar nicht erst so weit. 
Selbstüberschätzung, schlechte Rechtschreibung und mangelnde Ernsthaftigkeit beenden in der Regel schnell mein Interesse an einem MS. 
Wenn es ein Gesamtmanuskript schafft in die engere Auswahl zu kommen, setzen wir uns intern zusammen und besprechen das Projekt. Wieviel Zeit braucht das Lektorat, wie könnte ein Cover aussehen, welche Marketingstrategie fällt uns ein, ist der Autor bereits in den sozialen Medien aktiv? Wenn alle Punkte passen, bekommt der Autor ein Vertragsangebot. 


Wie kamen Jordis Lank und du zusammen? Also wie bekamst du das Manuskript zu „Rauklands Sohn“?

Jordis arbeitet mit einer Literaturagentur zusammen. Die Agentin trat Anfang 2012 auf mich zu und fragte mich, ob ich mir einige Manuskripte anschauen könnte. Es waren einige interessante dabei; unter anderem Rauklands Sohn. Mir war aber klar, dass ich dann nicht nur Band 1, sondern die gesamte Trilogie veröffentlichen möchte.  Band 3 war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geschrieben.


Jordis Bücher in Taschenbuchform
Quelle: Andrea el Gato
Was hat bei dir den Ausschlag gegeben Jordis Lanks Geschichten zu veröffentlichen? Was hat dir daran besonders gut gefallen?

Jordis‘ Schreibweise. Ich hatte mich sofort in ihren Schreibstil verliebt und mir haben die Aufgaben gefallen, die Ronan in Band 1 lösen muss. 


Wenn du ein Manuskript für gut befunden hast und es über deinen Verlag verlegen möchtest, wie geht die „Reise“ des Manuskriptes weiter? Also vielleicht kannst du uns anhand von „Rauklands Sohn“ erklären, wie aus dem Manuskript ein fertiger Roman wird.

Wir erstellen einen Projektfahrplan und takten das Manuskript in den Veröffentlichungsplan ein. Wenn die Zeit fürs Lektorat gekommen ist, zerlegen wir das Gesamtmanuskript in Kapitel – oder wie ich immer sage, in handliche Unterkapitel. Als Lektor schafft man pro Tag in etwa 10 bis 15 Seiten im Erstlektorat. Wir sind ziemlich pingelig und lektorieren konservativ. Sprich – wir senden am Ende eines Arbeitstages das redigierte Kapitel an den Autor, damit er es überarbeiten kann. Von uns wird nicht ein Wort gestrichen oder verändert. Es ist ja nicht mein Text, oder der Text meiner Mitarbeiter, sondern des Autors Text. Wir machen nur Vorschläge. Das passiert via Kommentarfeld. Nicht selten greifen Autoren unsere Vorschläge auf und finden noch viel bessere Formulierungen. Nachdem auf diese Art ein Manuskript einmal durchgearbeitet wurde, folgt ein zweiter Durchlauf. Danach setzen wir das Manuskript wieder zusammen und lesen noch einmal Korrektur.
Screenshot einer lektorierten Manuskriptseite
Quelle: Andrea el Gato
Die nächste Projektstufe ist der Satz. Anfangs war das eine harte Nuss für mich. Jeder, der schon mal versucht hat, aus einem Word-Dokument eine druckfähige PDF-Vorlage zu erstellen, weiß, was ich meine. Seitdem wir InDesign von Adobe benutzen, produzieren wir astreine Druckvorlagen.
An der Stelle hört oft die Geduld der Autoren auf. Aber ich bitte sie jetzt immer noch einmal die Satzdatei durchzulesen. Auch externe Korrekturleser bekommen das PDF. Manchmal verschiebt sich doch noch mal was, oder wir haben irgendwas übersehen. Der Fehlerteufel sitzt im Detail. 

Zwischenzeitlich haben wir einen Grafiker mit der Covergestaltung beauftragt und spätestens jetzt sollte das Cover fertig sein. 
Wenn ich vom Autor die Druckfreigabe für Buchblock und Umschlag habe, geht’s ab in die Druckerei. 
Ab jetzt fängt die schwierigste Zeit für den Autor an: das Warten auf das fertige Buch :-)


Gab es schon Manuskripte, die du abgelehnt hast, bei denen du dich im Nachhinein geärgert hast, sie nicht verlegt zu haben?

Ja – ich hoffe, du fragst nicht welches :-)


Zum Abschluss würde ich gerne noch erfahren, was ist das Schönste an deinem Beruf und was ist das Anstrengendste?

Bei dieser Frage habe ich lange überlegt. Ich könnte dir so viele Dinge aufzählen, die diesen Beruf so lohnenswert machen. Irgendwie kann ich aber nicht sagen, dass eins davon schöner ist als das andere. 
Sei es, dass ich kreativ sein kann, dass ich in fremde Welten abtauchen kann, dass es mich begeistert an einem tollen Projekt zu feilen, bis es ein Juwel ist, sei es das begeisterte Funkeln in den Augen der Autoren, wenn sie ihr Buch das erste Mal in den Händen halten, seien es die vielen treuen Fans, die extra auf Messen an unseren Stand kommen … soll ich weiter aufzählen?
Der ganze Beruf ist toll und ich bin absolut dankbar, dass ich ihn ausüben darf. 
Das Anstrengendste – hm … Autoren, die denken, sie geben ihr Manuskript ab und anschließend rollt der Rubel. Glücklicherweise sind das wenige. 


Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.

Hat Spaß gemacht, gern



 Wie immer gibt es natürlich auch wieder viele wundervolle Preise zu gewinnen, diesmal:

~ GEWINNE ~

Platz 1= Rauklandtasche, Band 1 bis 3 als Print
Platz 2= Verlagstasse plus Band 1 bis 2 als Print
Platz 3= Band 1 als Print
Platz 4= Buch Silberfedern Episode 1 als Print

Was müsst ihr tun?
Beantwortet einfach täglich die Gewinnspielfrage unter den jeweiligen Beiträgen und schon seid ihr im Lostopf. Ihr könnt euch jeden Tag ein Los sichern!!

Meine Frage an euch lautet:

Was hat Andrea el Gato von Jordis Büchern überzeugt?


Wenn das Kommentieren bei euch nicht funktionieren sollte, dann schreibt gern eine Mail an:
Betreff: Blogtour Raukland Trilogie

~ TEILNAHMEBEDINGUNGEN ~
* Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern 
* Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
* Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht * Keine Haftung für den Postversand 
* Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen 
* Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn! 
* Jeder Teilnehmer, der an allen Stationen der Blogtour kommentiert und die Fragen beantwortet, bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Ihr könnt insgesamt 7 Lose ergattern, pro Los erhöht sich dann Eure Gewinnchance.) 
* Die Blogtour läuft vom 27. Juni 2016 – 04. Juli 2016 
* Das Gewinnspiel endet am 03.07.2016 um 23:59 Uhr 
* Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 04.07.2016 im laufe des Tages auf allen Blogs!


Hier nochmal der Blogtourfahrplan mit den einzelnen Stationen:

Tag 1: Buchvorstellung Band 1 bei Lena

Tag 2: Bochvorstellung Band 2 und 3 bei Teja

Tag 3: Entstehungsgeschichte und Interview mit Andrea el Gato bei mir

Tag 4: Outakes und andere Verschreiber bei Monika

Tag 5: Songliste zur Story bei Jaqueline

Tag 6: Schauplätze der Geschichte bei Jordis

Tag 7: Autorensteckbrief bei Bella

Tag 8: Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Dienstag, 28. Juni 2016

Rezension zu Leocardia Sommers "Dating the Boss"


Titel: Dating the Boss
Autor: Leocardia Sommer
Verlag: Klarant Verlag
Seiten: 155
Preis: 3,99 € (E-Book)
Erschienen: 05/2016

Kaufen kannst du es hier






Kaum ist Paulines Boss Simon in Sicht, ist sie hin und weg. Groß, männlich und unverschämt sexy – dieser Kerl ist einfach ein Gott von einem Mann! Leider nimmt er Pauline als Frau so gar nicht wahr, und als sie dann noch mithört, wie er böse über sie lästert, ist es genug!
Gemeinsam mit ihrer besten Freundin schmiedet Pauline einen teuflischen Racheplan. Mit ihren drallen Kurven will sie ihren sexy Boss so richtig scharfmachen – um ihn dann eiskalt abzuservieren. Dabei helfen soll ihr ausgerechnet Elias, der insgeheim tiefe Gefühle für Pauline hegt. Der Verführungsplan funktioniert besser als erhofft, und es wird verdammt heiß...




Im Zuge einer Blogtour durfte ich das Buch „Dating the Boss“ von Leocardia Sommer lesen. Sofort angesprochen hat mich das wundervolle Cover: Tolle lila und rosa Töne umschmeicheln eine schöne, üppige blonde Frau. Im Hintergrund ist eine Skyline zu sehen, die das Thema unterstreicht. Kleiner Kritikpunkt hierbei ist, dass die abgebildete Schönheit nicht mit der Beschreibung der Hauptcharaktere übereinstimmt. Dennoch hat die hübsche Front Lust auf mehr gemacht. Bereits nach wenigen Seiten konnte ich mich mit Pauline Sturm identifizieren. Eine Protagonistin, die endlich mal nicht dem Modelkatalog entsprungen scheint und durch ihre witzige und offene Art (außer Simon ist in der Nähe) sehr authentisch wirkt. Auch die anderen Hauptfiguren des Kurzromans sind schön herausgearbeitet und bieten der Geschichte genügend Tiefgang auf emotionaler Ebene. Der Schreibstil von Leocardia Sommer ist flüssig und unkompliziert. Allerdings benutzt sie mir dann doch ein paar Mal zu oft das Wort F***. Die Erotikszenen sind gut in das Gesamtbild eingefügt und runden die prickelnde und humorvolle Geschichte ab. Zum Ende hin wurde die Story stark komprimiert. Dies fand ich schade, da ich gerne noch ein wenig mehr über Pauline, Elias und Simon gelesen hätte und es mich doch überrumpelt hat, wie die Zeitsprünge die Erzählung beendet haben.




Eine zauberhafte, heiße und kurzweilige Geschichte, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Autorin hat ein tolles Gespür für Sprache und es hat sehr viel Spaß gemacht Pauline bei ihrer vermeintlichen Rache zu begleiten. Eine klare Leseempfehlung für jeden, der gerne spritzige und erotische Literatur mag.





Blogtourtag zu Leocardia Sommers "Dating the Boss"





Herzlich willkommen an Tag 7 der Blogtour zu Leocardia Sommers "Dating the Boss". Nachdem ihr gestern bei Sonja etwas über den Verführungsplan gehört habt, werde ich euch heute ein wenig mehr über Flirten und plötzlich ist es mehr Erotik erzählen.


Flirten...


Quelle: Pixabay
Ein Flirt ist eine erotisch konnotierte Annäherung zwischen Personen. Dabei wird vorgeblich ein unverbindlicher, oberflächlicher Kontakt hergestellt. Der Flirt kann mit einem Blickkontakt, sprachlich (Smalltalk) oder durch eine Handlung (z. B. eine Tür öffnen, etwas tragen helfen) begonnen werden. Der Flirt lebt vom Aufbau und dem Spiel mit erotischer bzw. sexueller Spannung. (Quelle: Wikipedia)



Wer von uns kennt es nicht? Ein koketter Augenaufschlag, laszives Lippenlecken oder das "versehentliche" Berühren seines Gegenübers - jeder von uns hat bereits geflirtet. Der eine etwas ausgiebiger als der andere. Manche sind eher subtil und nicht so forsch in ihren Annäherungsversuchen. Es gibt Menschen, die ihre Reize gezielt einsetzen, um ihren Willen zu bekommen. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag nimmt der Flirt einen hohen Stellenwert ein.

Quelle: Pixabay
Bereits jeder fünfte Arbeitnehmer ist den Folgen des Flirtens am Arbeitsplatz erlegen und verliebte sich in einen Kollegen oder Kollegin. Laut einer Forsa-Umfrage, die vom Online-Netzwerk xing beauftragt wurde, sind bereits 14% der Arbeitnehmer eine feste Beziehung am Arbeitsplatz eingegangen und ca. 33% könnten sich dies ohne Weiteres vorstellen. Gerade Führungskräfte seien laut Studie einer Beziehung am Arbeitsplatz nicht abgeneigt. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

...und plötzlich ist es mehr Erotik

Nicht jeder Flirt am Arbeitsplatz mündet in einer langjährigen Beziehung. Manch einer verläuft im Sand oder entlädt sich eben in einer erotischen Begegnung. Laut einer Umfrage von "Big7.com" haben bereits 31% aller Befragten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Sex am Arbeitsplatz gehabt. Dabei gaben 17% an, dass ein Kollege/Kollegin am Liebesspiel beteiligt war, die restlichen 14% wollten keine Auskunft über den Sexualpartner geben.

Lösung schon gefunden? :-)
Der Buchtitel "Dating the Boss" lässt es erahnen: Eine prickelnde Begegnung mit dem Chef ist wohl nicht nur eine fiktive Vorstellung, die Leocardia Sommer so luftig und leicht in ihrem Roman verarbeitet. 6% der Befragten gaben an, bereits Sex mit ihrem Vorgesetzten gehabt zu haben. (Quelle: Online Magazin news)

Mir stellte sich in Bezug auf das Thema des heutigen Blogtourtages die Frage: Wieso hat man überhaupt Sex mit dem Chef?

Spontan sind mir zwei Dinge eingefallen. Erstens: Ich hoffe auf eine Beförderung. Die sogenannte "Besetzungscouch" ist wohl eine der bekanntesten Formen der sexuellen Beziehungen zwischen Chef und Mitarbeiter. In den verschiedensten Bereichen erhoffen sich vor allem Frauen durch ihren körperlichen Einsatz einen Vorteil. So wäre in Deutschland wohl jeder zehnte Arbeitnehmer unter 30 bereit, für einen Karriere-Sprung seinen Chef zu verführen. Die Ü-30 Generation ist da etwas verhaltener: Nur noch 5% können sich diese Form des Karriere-Pushs vorstellen. (Quelle: Spiegel)

Zweitens: Ich fühle mich unheimlich von meinem Chef angezogen. Ein attraktiver, dynamischer und selbstbewusster Mann, der mich sexuell anspricht. Auch Pauline Sturm aus "Dating the Boss" schmachtet ihren Junior-Chef Simon Kessler aus der Entfernung an. Doch was genau bewegt uns, diese ursprüngliche Distanz sowie die zaghaften Flirtversuche zu überwinden und daraus mehr werden zu lassen? Für diesen Beitrag würde es den Rahmen sprengen, alle Varianten aufzuführen. Dennoch habe ich im Zuge meiner Recherchen einen tollen Artikel der Cosmopolitan gefunden, in dem drei Frauen und ein Mann von ihren Erlebnissen in Bezug auf Sex mit dem Chef erzählen. Die Neugierigen unter euch finden den Artikel hier.

Fazit:

Wenn man bei Google das Stichwort "Flirten am Arbeitsplatz" oder "Sex mit dem Chef" eingibt, findet man neben den hier bereits erwähnten statistischen Daten auch sehr viele Erfahrungsberichte und Lebensgeschichten von Menschen, die eine Beziehung, Affäre oder lediglich einen One-Night-Stand mit einem Vorgesetzten hatten. Ich bin nicht erstaunt darüber, denn letztendlich verbringt man meist 8-10 Stunden des Tages am Arbeitsplatz und wieso sollte sich gerade hier keine sexuelle Spannung aufbauen? Ich bin für mich allerdings zu dem Schluss gekommen, dass es ein heißes Spiel mit dem Feuer ist und man sich über die Konsequenzen im Klaren sein sollte. Auch wenn es keine rechtliche Handhabe gibt, einen Arbeitnehmer aus diesen Gründen zu kündigen, so gibt es leider nicht für jede Liaison am Arbeitsplatz ein Happy-End. Verletzte Gefühle und auch unterschiedliche Vorstellungen der Zukunft können für beide Seiten Probleme mit sich bringen. Auch Pauline muss diese Erfahrung machen. Nachlesen könnt ihr Pauline Sturms erotische Abenteuer in "Dating the Boss". Ihr habt das Buch noch nicht? Dann aber schnell beim Gewinnspiel mitmachen oder es einfach hier bestellen.









Natürlich gibt es wie immer was Tolles zu gewinnen:

2 eBooks "Dating the Boss" nach Wahl
2 Goodiebags zu "Dating the Boss"

Um an der Verlosung für diese tollen Gewinne teilzunehmen, sammelt ihr einfach die versteckten Bilder in den Blogtourbeiträgen und fügt sie in der richtigen Reihenfolge zusammen. Dann schickt ihr uns einfach das fertige Bild oder ihr beschreibt uns, was auf dem Bild zu sehen ist. Die Emailadresse hierfür lautet: info@buchreisender.de mit dem Betreff Boss-Puzzle.

Als kleine Hilfestellung könnt ihr das nebenstehende Raster für euer Puzzle benutzen und uns dann das fertige Bild an oben genannte Adresse senden.







Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 30.06.2016 um 23:59 Uhr.
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt 1 Woche nach Teilnahmeschluß!!!

Hier nochmal der Blogtourfahrplan mit den einzelnen Stationen:

Montag, 27. Juni 2016

Blogtour zu Carmen Gerstenbergers "Schattenwelt - Erwachen"


Herzlich willkommen zur Blogtour zu Carmen Gerstenbergers "Schattenwelt - Erwachen". Ich freue mich riesig den Anfang machen zu dürfen und euch die Schattenwelt-Trilogie etwas näher präsentieren zu dürfen, bevor euch Michèle morgen mehr über das heilige Buch erzählen wird.



Titel: Schattenwelt - Erwachen
Autor: Carmen Gerstenberger
Verlag: bookshouse
Seiten: 315
ISBN: 978-9963-53-234-6
Preis: 12,99€ (Print) / 2,99€ (E-Book)
Erschienen: 01/2016


Kaufen kannst du es hier

Eine XXL- Leseprobe findest du hier

Weitere spannende Informationen findet ihr auf der Verlagsseite und der von Carmen Gerstenberger






Für die Menschen, die unter der strengen Kontrolle der Oberen aufwachsen, sind sie nur ein Gerücht, ein Flüstern, das der Wind von Zeit zu Zeit weiterträgt. Ihren Namen zu nennen, gleicht Blasphemie, und in den verbotenen Schriften über sie zu lesen, wird mit dem Pranger bestraft. Auf Sasha haben die Legenden über die verbotenen Kreaturen schon immer einen besonderen Reiz ausgeübt. Für die Herrscher dieser Welt sind sie schlichtweg nicht mehr existent. Vampire.
Als sie Darius begegnet, fühlen sie sich übernatürlich zueinander hingezogen. Sasha zögert nicht und schließt sich Darius an. Gemeinsam suchen sie nach uralten Hinweisen, um einem verloren geglaubten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ein Artefakt, das seiner dem Untergang geweihten Rasse eine Chance geben könnte.



Neugierig geworden? Meinen Gesamteindruck und das Fazit zum ersten Band findet ihr in meiner Rezension.




Nach dem spannenden und mitreißenden Trilogie-Auftakt freu ich mich natürlich schon sehr auf die weiteren Bände.

Band 2 "Schattenwelt - Erfüllung" wird voraussichtlich im Dezember 2016 erscheinen. Verständlicherweise kann ich euch weder das Cover zeigen, noch viel über den Inhalt verraten. Was ich euch allerdings erzählen darf, ist, dass Solvin die Hauptrolle spielen wird.

Band 3 "Schattenwelt - Erlösung" wird voraussichtlich im Oktober 2017 erscheinen. Auch hier darf ich euch noch nicht viel berichten, außer, dass es darin um Talin und die Rettung der Welt gehen wird.


Da der Ausblick nicht sehr ergiebig ist und ich euch gerne noch mehr präsentieren möchte, habe ich die anderen Blogger, die bei der Tour dabei sind gefragt, ob sie mir verraten wollen, wie sie denken, wie es denn weitergehen könnte. Hier ein paar Ideen:

 "Ich denke das die vier eine noch viel gefährlichere Reise als bisher zu bewältigen haben werden. Mit Gefahren mit denen vielleicht sogar Vampire nicht wissen wie sie umgehen sollen. Und in denen einer der Vampire vielleicht die Liebe finden wird wo er sie am wenigsten erwartet." Carina von Mietze's Bücherecke


"Da fragst du was :-) Nach dem Ende fällt es wirklich schwer nicht zu spoilern, aber ich versuche es trotzdem: Ich glaube, dass die vier weiter auf die Suche nach dem heiligen Buch gehen werden. Doch diesmal müssen sie sich anderen Gefahren stellen, die viel gefährlicher sein werden, als alle davor." Claudia von Bücherjunky


Vielen Dank für euren Beitrag und ich bin auch schon richtig neugierig, wie es weitergehen wird.


Natürlich gibt es auch wieder etwas Tolles zu gewinnen.

Diesmal ist es ein grandioses Fanpaket der lieben Carmen Gerstenberger.


Wie immer könnt ihr, um eure Chance auf den Preis zu erhöhen, jeden Tag durch die Beantwortung der jeweiligen Tagesfrage Lose sammeln.

Meine heutige Frage lautet:

Wie hat euch die Leseprobe gefallen? 



Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 3.7.2016 um 23:59 Uhr.




Hier nochmal die einzelnen Blogtourtage:

Tag 1: Die Schattenwelt-Trilogie bei mir

Tag 2: Das heilige Buch bei Michèle

Tag 3: Virus bei Carina

Tag 4: Die Oberen bei Jens

Tag 5: Blasphemie bei Claudia

Tag 6: Darius, Sasha, Talin und Solvin bei Nadja

Tag 7: Carmen Gerstenberger im Gespräch bei Barbara

Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Sonntag, 26. Juni 2016

Rezension zu Carmen Gerstenbergers "Schattenwelt - Erwachen"


Titel: Schattenwelt - Erwachen
Autor: Carmen Gerstenberger
Verlag: bookshouse
Seiten: 315
ISBN: 978-9963-53-234-6
Preis: 12,99€ (Print) / 2,99€ (E-Book)
Erschienen: 01/2016
Kaufen kannst du es hier




Für die Menschen, die unter der strengen Kontrolle der Oberen aufwachsen, sind sie nur ein Gerücht, ein Flüstern, das der Wind von Zeit zu Zeit weiterträgt. Ihren Namen zu nennen, gleicht Blasphemie, und in den verbotenen Schriften über sie zu lesen, wird mit dem Pranger bestraft. Auf Sasha haben die Legenden über die verbotenen Kreaturen schon immer einen besonderen Reiz ausgeübt. Für die Herrscher dieser Welt sind sie schlichtweg nicht mehr existent. Vampire.
Als sie Darius begegnet, fühlen sie sich übernatürlich zueinander hingezogen. Sasha zögert nicht und schließt sich Darius an. Gemeinsam suchen sie nach uralten Hinweisen, um einem verloren geglaubten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ein Artefakt, das seiner dem Untergang geweihten Rasse eine Chance geben könnte.




Ich liebe Vampirgeschichten, weshalb ich mich auch riesig freute, dass ich für eine  Blogtour „Schattenwelt – Erwachen“ von Carmen Gerstenberger lesen durfte. Mit dem Cover hätte ich ehrlich gesagt keine Fantasy-Vampirstory verbunden, denn die dargestellte Szene erinnerte mich mehr an einen Liebesroman mit viel prickelnder Erotik.
Doch das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Geschichte um Sasha und Darius war erfrischend anders. Ich hatte nicht das Gefühl „wieder einen von unzähligen Vampirromanen“ zu lesen. Sprachlich angenehm und sehr flüssig zu lesen, glitt ich durch die Geschichte hindurch. Die Seiten flogen nur so unter meinen Fingern hinweg. Die vielschichtigen und abwechslungsreichen Wesenszüge lassen die Figuren tiefgründig und lebendig erscheinen und man kann sich gut in ihre Gedankengänge und Gefühle hineinversetzen. Besonders Sasha hat es mir angetan. Ihr Mut und die Neugier, mit der sie Darius und seiner Welt begegnet, ist beeindruckend. Andere hätten sich sicher vor den Konsequenzen der Obrigkeit gefürchtet.
Mit dem Wechsel der unterschiedlichen Erzählperspektiven erhält der Leser einen beinahe allumfassenden Einblick in die Szenerie und durch gezielte Rückblicke wird auch die Vergangenheit soweit beleuchtet, dass man das Gefühl hat, voll im Bilde zu sein. Toll gezogene Spannungsbögen und überraschende Wendungen machen die Geschichte ebenso aufregend und mitreißend, wie die Erotik, die Intrigen, die Kämpfe und der Humor, den die Autorin gekonnt zu einem grandiosen Trilogieauftakt, der Lust auf mehr macht, vereint. Am allerbesten hat mir aber das Spiel mit meinen Emotionen und Stimmungen während des Lesens gefallen. Die bildreiche Sprache hat ein Wechselbad der Gefühle in mir ausgelöst. Immer wieder wurde ich von einem Gefühl zum nächsten getragen, mal neugierig, dann erregt, mal spannungsgeladen, dann wieder wütend. Ein wahrlich abwechslungsreicher Lesespass.





Ein toller Vampirroman, der Lust auf mehr macht. Ich hatte schon erwartet, dass ich gut unterhalten werde, aber dennoch hat mich die Erzählung positiv überrascht. Ich habe das Buch beinahe in einem Rutsch gelesen, denn es war so spannend geschrieben, dass ich es nicht weglegen wollte. Ein Buch, das mich als emotionalen Leser absolut und kurzweilig unterhalten hat. Ich kann dieses Buch wirklich jedem wärmstens empfehlen, der gerne Paranormal Romance oder Fantasy liest.





Harry Potter - Delivery Owl