Donnerstag, 29. Dezember 2016

Rezension zu Amy Erin Thyndals "SnowFyre. Elfe aus Eis"


Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 316
Preis: 4,99€ (E-Book)
Erschienen: 11/2016
Genre: Fantasy
Kaufen kannst du es hier



Schnee, Frost und Eis – das ist die Welt der gefühlskalten Winterelfe Fyre. Schon lange hat sie die Wärme sowohl aus den Korridoren des Winterhofes als auch aus ihrem Herzen verbannt. Doch nun ist sie gezwungen, die nächsten Wochen am Hof des Sommerkönigs zu verbringen und in dessen unerträglicher Hitze den Frühling herbeizuführen. Und das auch noch mit Ciel, dem Prinzen des Sommerhofes, der es einst geschafft hat, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber das wird ihm dieses Mal nicht gelingen. Dieses Mal wird sie ihr Herz vor den Verbrennungen schützen, die er hinterlassen hat…



Was für ein Cover und Klappentext! Ich war sofort hin und weg und konnte es gar nicht erwarten, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Doch leider folgte der erste Dämpfer beinahe sofort: Ich-Erzählung in Präsens, eine Erzählform, die mir persönlich nicht gefällt. Aber egal, ich hatte Lust auf die Story. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, sie beschreibt sehr ausführlich und bildreich, was mir ganz gut gefiel. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war der langatmige Einstieg. Ich finde es wichtig, dass der Autor seine Protagonisten eindrücklich beschreibt und einen Einblick in deren Gefühlswelt gibt, doch in diesem Fall dreht sich das erste Drittel immer nur um die gleiche Emotionsschleife, mal aus der Sicht von Fyre und mal aus der von Ciel. Eine andere Sache, die mir in der Handlung Probleme bereitet hat, war die Zuordnung der Welten. Die Geschichte spielt zum einen bei den Elfen und zum anderen bei den Menschen. Es fiel mir schwer diese Abgrenzung zu ziehen, denn ein Handy hat in diesem Roman auch bei den Elfen Empfang. Die Pferde und die Schlösser ließen mich ein altertümliches, etwas märchenhaftes Bild kreieren, aber sehr oft kamen moderne Elemente aus unserer Zeit dazu, die für mich eher irritierend waren. Als dann bei etwa der Hälfte des Buches endlich Spannungselemente zu den Gefühlsschilderungen kamen, habe ich mich gefreut und gehofft, dass endlich ein wenig Action die Geschichte belebt. Zu meiner Enttäuschung wurden die Handlungsbögen sehr flach gezogen und bekamen wenig Raum. Hier hätte die Autorin so viel mehr rausholen und Tiefe schaffen können. Die Konfliktlösungen gingen mir generell zu schnell und einfach vonstatten, weshalb mich das Ende auch ein wenig geärgert hat, denn es wirkt nicht sehr harmonisch, sondern viel mehr wie ein Bruch, bei dem sehr viele Fragen offen bleiben.




Die Grundidee ist wirklich toll und hat sehr viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Autorin hat mehr Wert auf die inneren Konflikte der Protagonisten gelegt und diese in den Mittelpunkt der Handlung gerückt, statt den äußeren Geschehnissen mehr Raum zu geben. Wer chaotische und dramatische Einblicke in die Gefühlswelten der Protagonisten liebt, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Wer allerdings Spannung und Action in der Handlung mag, der wird hier ein wenig enttäuscht werden. Ich persönlich habe das Buch einige Male aus der Hand gelegt und andere Bücher vorgezogen, da mich die Geschichte nicht wirklich gepackt hat. Sehr schade, denn sie hat wirklich sehr gute Ansätze. Meins war es leider nicht, aber ich denke, jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Fantasyroman machen.




Freitag, 23. Dezember 2016

Jahresrückblick - Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Meine Lieben,
ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich weiß, es ist noch nicht ganz zu Ende, aber wir vom Bücherkessel haben uns ein wenig Ruhe verdient und verabschieden uns in den Weihnachtsurlaub (mal sehen, wie lang der dauert und ob es nicht doch noch die ein oder andere Rezension gibt).

Was haben wir dieses Jahr gemeinsam erlebt?

Andrea und ich haben zusammen mehr als 200 Bücher gelesen, wobei die meisten auf mein Konto zu verbuchen sind (ja Streber und Schleimer. ich weiß)

Wir waren sowohl in Leipzig als auch in Frankfurt auf der Messe vertreten und haben sehr viele Autoren, Blogger und Leser endlich live kennenlernen dürfen. Es waren so unglaublich viele wundervolle Begegnungen, dass ich sie alle gar nicht aufzählen kann und mag, allein aus der Angst heraus jemanden oder etwas zu vergessen. Und seid versichtert, 2017 werden wir wieder die Messen rocken.

Der erste Blogggeburtstag liegt hinter uns! Unglaublich, wie schnell ein Jahr vergeht. Wir danken allen, die mit uns gefeiert und dieses Event zu etwas Besonderem gemacht haben. Das größte Dankeschön geht hierbei an die wundervollen Autoren, die so zahlreich Preise gestiftet haben, damit wir euch reichlich beschenken können.

Mea Culpa! Ja, wir müssen uns an dieser Stelle auch entschuldigen! Dem ein oder anderen mag es schon aufgefallen sein:

Die Geburtstagsverlosung auf dem Blog hat gefehlt... Nein, wir haben es uns nicht anders überlegt oder die Preise selbst eingesteckt. Wir holen das Gewinnspiel im neuen Jahr nach und werden uns damit bei unseren treuen Lesern bedanken.

Auch das letzte Interview wird nachgeholt und all die Fragen, die ihr uns zugesendet habt, werden noch beantwortet. Warum wir das nicht früher getan haben? Hat mehrere Gründe:
1. Wir haben Kinder! Das heißt, wir müssen ein Zeitfenster finden, in dem wir alleine sind.
Wenn wir das gefunden haben, stellt sich das 2. Problem: sind wir beide einigermaßen kameratauglich???? Bei kleinen Kinder können die Nächte sehr turbulent sein und manchmal erkennen wir uns morgens beim Zähneputzen selbst nicht wieder. Das wollen wir euch natürlich nicht antun.

Aber ihr könnt euch freuen, wir haben einen YouTube-Kanal eröffnet, auf dem wir 2017 öfter mal etwas posten wollen. (Wenn ihr Ideen oder Anregungen habt, sind wir euch immer sehr dankbar!)

Wir freuen uns auf ein neues und spannendes Jahr 2017, das wir hoffentlich gemeinsam mit euch erleben werden. Es sind neue #Gewinnspiele geplant, es wird wieder eine Menge #Rezensionen geben, vielleicht auch die ein oder andere #Blogtour, mal sehen, und natürlich einiges an Videos, damit ihr an unserem #verrücktenBuchleben teilhaben könnt.

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein wundervolles Weihnachtsfest. Habt ruhige und entspannte Tage voller Freude und Zufriedenheit.

Rutscht gut ins neue Jahr und wir wünschen Euch, dass all Eure Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen.

Danke für alles!!!!

Montag, 19. Dezember 2016

Lesetipp - Rezension zu Cornelia Funkes "Die Feder eines Greifs"


Verlag: Dressler
Seiten: 416
ISBN: 978-3791500119
Preis: 18,99€ (Print) / 13,99€ (E-Book)/ 24,99 (Hörbuch-CDs)
Erschienen: 09/2016
Genre: Jugendfantasy
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#CorneliaFunke
#DresslerVerlag
#DieFederEinesGreifs



Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds.



19 Jahre nach Veröffentlichung des ersten Bandes kam jetzt endlich die langersehnte Fortsetzung in die Buchläden. Covertechnisch hat #Dressler mit seiner Neuauflage meiner Meinung nach eine Schippe obendrauf gelegt und die Romane äußerst ansprechend verpackt.
Für mich hat sich Cornelia Funke mit dem zweiten Band ihres Drachenreiters noch mal gesteigert. Im Vergleich zu Band eins hat „Die Feder eines Greifs“ deutlich mehr Zeichnungen und Illustrationen im Innenteil und auch die Figuren und kleinen Botschaften, die die Autorin in der Handlung dezent verarbeitet, sind viel liebevoller und vielseitiger. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich den ersten Teil schlecht finde, aber ich denke, man merkt beim Lesen, dass die Autorin gereift ist und über mehr Erfahrung beim Schreiben verfügt. Ein absoluter Pluspunkt, der mir im „Drachenreiter nicht wirklich gefehlt hat, aber jetzt durch Band zwei vor Augen geführt wird, ist das Glossar am Ende des Buches, in dem die Autorin neben den vielen unterschiedlichen Fabelwesen auch die Menschen und Handlungsorte vorstellt und man während dem Lesen dort wichtige Informationen nachschlagen kann. Sprachlich wie immer top, liest es sich äußerst flüssig und entführt einen in wundervolle und fantastische Welten, die vor unseren Augen versteckt passieren.




Ein modernes Märchen, das Jung und Alt gleichermaßen zum Träumen anregt und mit seiner vielseitigen und bunten Welt den Leser entführt. Cornelia Funke vermittelt mit ihrer Geschichte Werte wie Liebe, Freundschaft, Respekt und Vertrauen, Werte, die heute leider oft zu kurz kommen. Vielleicht ist es auch deshalb wichtig, dass wir unsere Kinder zum Lesen animieren, denn in Büchern wie diesem bekommen sie es auf unterhaltsame Weise vermittelt und wir Erwachsenen sollten öfter mal ein Buch in die Hand nehmen, das uns aus dem Alltag entführt und uns an manche Dinge wieder erinnert. Eine absolute Leseempfehlung für Fantasy-Fans allen Alters.




Samstag, 17. Dezember 2016

Weihnachtlicher Lesetipp - Rezension zu Katharina Secks "Die silberne Königin"

Quelle: Amazon

Seiten: 368
ISBN: 978-3404208623
Preis: 12,00€ (Print) / 9,49€ (E-Book)
Erschienen: 10/2016
Genre: Fantasy
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#BasteiLübbe #KatharinaSeck
#DieSilberneKönigin



Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst -



Bei diesem Buch hat mich eben dem schönen Cover vor allem der Klappentext angesprochen. Märchenhafte Fantasy, ein wenig düster und geheimnisvoll, die ideale Lektüre vor Weihnachten also.
Ich kam sehr leicht in die Geschichte rein, auch wenn die Namen ein wenig gewöhnungsbedürftig waren. Der Schreibstil der jungen Autorin ist sehr angenehm und ich war positiv überrascht, dass es sich hierbei um einen Debütroman handelt. Sie hat mich in eine zauberhafte Welt entführt, die zum einen sehr einfach und karg und zum anderen voller Mysterien ist, die es als Leser zu erkunden gilt. Mit ihren Worten hat Katharina Seck mir frostige aber dennoch wundervolle Bilder in den Kopf gemalt, die mich nicht losgelassen haben. Am besten hat mir das Märchen gefallen, dass in die Geschichte eingebettet ist, wobei Emmas Schicksal auch etwas Märchenhaftes hat. Die einzelnen Charaktere hat sie mit sehr viel Liebe beschrieben und man kann sich sehr leicht in sie hineinversetzen. Ich mag die teilweise sehr krassen Wesenszüge der Protagonisten und Nebenfiguren, denn genau die Vielseitigkeit spiegelt auch ein Stück weit die gesamte Stimmung des Romans wieder. Wer ist gut? Wer ist böse? Wird am Ende das Glück Einzug halten oder ist die Situation aussichtslos. Ich wurde sehr oft überrascht und die Art, wie die Handlungsstränge von der Autorin gezogen wurden, hat mir sehr gut gefallen.




Ein wundervolles Märchen, das Fantasy-Fans nicht nur so kurz vor Weihnachten begeistern wird. Katharina Seck hat mich mit ihrem angenehmen und bildreichen Schreibstil ebenso verzaubert, wie ihre Figuren mit ihren außergewöhnlichen Wesenszügen. Ich wurde beim Lesen einige Stunden in eine kalte und karge Welt voller Schnee und Eis entführt und dennoch haben es Emma und die kleinen Besonderheiten ihrer Geschichte geschafft, mich zum Träumen zu bringen. Ein absolutes Must-Read für Fantasy- und Märchen-Liebhaber.




Montag, 12. Dezember 2016

Weihnachtlicher Lesetipp - Rezension zu Andrea Bielfeldts und Jo Bergers "Manhattan Millionär - Luxus oder Liebe"

Quelle: Amazon

Verlag: Selfpublisher
Seiten: 180
ISBN: 978-1540393722
Preis: 7,99€ (Print) / 2,99€ (E-Book)
Erschienen: 12/2016
Genre: humorvoller Liebesroman
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Fine ist als Überbringerin schlechter Nachrichten Allies größte Bürofeindin. Doch ein kleiner Unfall lässt die beiden Frauen feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben, als gedacht: Männer ohne Arsch in der Hose, einen egoistischen Chef und den Traum nach einem Weihnachten ohne die lästige Familie samt Gänsebraten und Oh Tannenbaum Geträller. Spontan buchen die beiden Mittzwanzigerinnen einen Trip nach New York, lassen es dort im Luxusshopping so richtig krachen und begegnen zwei Millionären, die ihnen die Welt zu Füßen legen. Doch schnell erkennen sie, dass Millionäre auch nicht mehr das sind, was sie mal waren ... Eine romantische Komödie über die Liebe und Geld, das allein auch nicht glücklich macht.



Wie ihr bereits wisst, mag ich humorvolle und nicht nach Schema F verlaufende Bücher sehr gerne. Das war mit unter auch ein Grund dafür, warum ich mir diesen Roman der beiden Autorinnen Jo Berger und Andrea Bielfeldt gekauft habe, denn die Damen sind nicht nur extrem kreativ und talentiert, sondern haben auch mehrfach persönlich bewiesen, dass sie einfach zum Knutschen sind.
Nachdem ich in letzter Zeit einige Weihnachtsgeschichten abgebrochen habe, weil sie in mir keine Freude hervorrufen konnten, war ich auf der Suche nach etwas Speziellem. Ein Roman, der mich zum einen auf Weihnachten einstimmt und zum anderen auch zum Lachen bring. Genau das hat „Manhattan Millionär“ definitiv geschafft. Zwei Frauen, die gemeinsam arbeiten sich eigentlich gar nicht leiden können, entdecken, dass sie mehr gemeinsam haben als sie denken und machen sich auf nach Manhattan, um dem alljährlichen familiären Weihnachtshorror zu entfliehen. Die rasante und überaus witzige Erzählung liest sich extrem flüssig und ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Fine und Allie sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich muss gestehen, ich hätte auch Spaß gehabt, mit den beiden außergewöhnlichen Freundinnen New York zu erobern.




Eine super sympathische Weihnachtsgeschichte, die sich nicht nur extrem flüssig und witzig lesen lässt, sondern auch zum Nachdenken anregt und Werte wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen vermittelt. Man sollte immer daran denken, dass oft der strahlende Schein das tatsächliche Sein überblendet und man sich zum einen immer besser selbst treu bleiben sollte und man zum anderen mit Geld nicht alles kaufen kann. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und dieser etwas andere Weihnachtsroman gehört definitiv zu meinen weihnachtlichen Buchfavoriten. 




Montag, 5. Dezember 2016

Weinachtlicher Lesetipp - Rezension zu Katrin Koppolds "Zimtzauber"



Titel: Zimtzauber
Autor: Katrin Koppold
Verlag: Aureolus Verlag
Seiten: 152
ISBN: 978-3743103337
Preis: 7,99€ (Print) / aktuell 0,99€ (E-Book)
Erschienen: 11/2016
Genre: weihnachtlicher, humorvoller Liebesroman
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Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Nachdem ihr eine Wahrsagerin auf einer Weihnachtsparty eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten.
Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt ...



Zum Kauf dieses Buchschätzchens haben mich zwei Dinge bewogen:Zum einen ist es die Geschichte von Elisa, der Schwester von Tom aus Mondscheinblues (das Buch habe ich geliebt!) und zum anderen habe ich mich in die Farben des Covers verliebt. Das hat mich direkt angesprochen und ich musste es einfach haben.
Protagonistin Elisa war mir anfangs ein wenig suspekt, was aber eher darauf zurückzuführen ist, dass sie versucht in dem was sie tut, gut zu sein und dadurch ein wenig steif und verbissen wirkt. Aber sie wächst einem mit jeder Seite stärker ans Herz und ich habe an mehr als einer Stelle über sie lachen müssen. Katrin Koppold hat mal wieder einen gefühlvollen Liebesroman geschrieben, der sehr lustig ist und in seinem Verlauf auch nicht wirklich klassischen Schnulzen entspricht. Ihr Schreibstil liest sich extrem angenehm und flüssig. Ich habe wirklich jede erdenkliche Chance genutzt, um ein paar Seiten weiterlesen zu können.



Ein zauberhafter Weihnachtsroman, der nicht nur das Herz erwärmt, sondern auch die Lachmuskeln strapaziert. Ich wusste teilweise nicht, wer mir mehr Leid tun soll, Elisa oder Mark. Nach einigen weihnachtlichen Geschichtspleiten bin ich froh, dass ich diese Story entdeckt habe, denn sie hat mir den ersten Advent versüßt. Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die gerne Liebesromane lesen, die nicht gängigen Klischees entsprechen und durch witzige Situationen die Lachmuskeln trainieren.





Harry Potter - Delivery Owl