Dienstag, 31. Januar 2017

Lesemonat Januar - die Statistik und der Ausblick auf den Februar - es wird spannend



Meine Lieben,
der Januar ist fast vorüber und ich habe heute die Zeit genutzt, um meine Lesestatistik für diesen Monat zu erstellen.
Ich habe es sehr genossen, diesen Monat mal wieder intensiv zu lesen.
13 Bücher, von denen ich hier aber nur 12 auflisten werde.
(Nummer 13 war zum einen sehr kurz und zum anderen nicht wirklich gut - war für eine Lesechallenge)
4817 Seiten (die Worte und Zeichen erspare ich euch, nein, ehrlich gesagt mir lieber)

Ein paar Rezensionen habt ihr schon zu lesen bekommen, andere werden noch folgen.

Ein Highlight diesen Monat war für mich die Entdeckung der Lockwood & Co.-Reihe von Jonathan Stroud. Ich hatte schon viel davon gehört, aber persönlich noch nichts von ihm gelesen. Fataler Fehler, denn sowohl seine Plots als auch sein humorvoller und lockerer Schreibstil haben mich wirklich mitgerissen.
Das einzige Manko an den Geschichten ist das Alter der Protagonisten. Ja, ich weiß, es müssen Kinder sein, da Erwachsene die Geister nicht sehen können. Versteh ich alles. Aber so, wie der Autor seine Figuren beschreibt und auftreten lässt, sind die niemals  Teenager...
Aber mit diesem Kritikpunkt komm ich beim Lesen sehr gut klar.
Aktuell stecke ich noch mitten in Band 3.

Auch die Talon-Reihe von Julie Kagawa hat mir sehr gut gefallen und mir einige wundervolle Lesestunden beschert. (Da ich den halben Monat krank war, hatte ich wirklich Zeit zum Lesen, zumindest, wenn die Kids es zugelassen haben)

Leider gab es diesen Monat auch einige schwächere Bücher, die ich unter anderen Umständen eventuell zu dem Zeitpunkt nicht mal fertig gelesen hätte. Aber ich habe mich wacker geschlagen und sie alle durchgezogen.


Was gibt es im Februar alles???


Ich denke, es wird spannend. Neben vielen tollen Büchern (sowohl Neuerscheinungen als auch bereits erschienene Bücher) und den dazugehörigen Rezensionen, wird es nach langer Zeit mal wieder ein paar Events hier auf dem Blog geben.

Nächste Woche wird die Blogtour zu Johanna Larks "Traumhaft - Das Erwachen" und "Traumhaft - Das Vergessen" bei uns auf dem Blog zu Gast sein. Wir werden euch etwas mehr über das spannende Thema "Luzides Träumen" erzählen.

Wir sind auch bei der grandiosen Fantasywoche mit am Start. Wir durften ein tolles Interview führen und werden euch in die außergewöhnliche Welt von Mella Dumonts "Color of Life"-Reihe entführen.

Neben ein oder zwei Artikeln in unserer Rubrik "Let's Talk about..." wollen wir euch auch unsere Buchperlen als neue Rubrik vorstellen.
Es gibt so viele wundervolle Bücher, deren Geschichten leider zu wenige kennen. Wir wollen euch in der Rubrik und einigen Aktionen diese präsentieren.

Der Valentinstag steht an und ja, es wird mal wieder ein (langversprochenes) Interview geben, wir wollen endlich auch das Gewinnspielversprechen einlösen und noch ein paar Überraschungen.

Es wird spannend... So stay tuned....




Montag, 30. Januar 2017

Rezension zu Evadeen Brickwoods "Singende Eidechsen"


Titel: Singende Eidechsen
Autor: Evadeen Brickwood
Verlag: Selfpublisher
Seiten: 350
ISBN: 978-1502732675
Preis: 12,73€ (Print) / 3,49 € (E-Book)
Erschienen: 07/2015

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Bridget Reinhold ist nicht gerade abenteuerlustig, doch als ihre Schwester Claire im südlichen Afrika verschwindet, hält sie es in England nicht mehr aus. Ohne gross zu überlegen macht sie sich nach Botswana auf, um Claire zu finden. Mit so vielen Hindernissen und Ablenkungen, manche davon nicht unbedingt unerwünscht, hatte sie aber nicht gerechnet. Auf einmal scheint alles schief zu laufen und Bridget fragt sich, ob das noch Zufall sein kann. Steckt da vielleicht Übersinnliches dahinter?




Kennt ihr das, wenn ihr an ein Buch gewisse Erwartungen hattet, die dann so gar nicht eingetroffen sind? So erging es mir mit diesem Roman. Das eher schlichte und unscheinbare Cover verriet mir zunächst nicht viel über den Inhalt des Buches. Lediglich den Ort des Geschehens konnte ich sofort erkennen. Afrika. Puhhhh, in diese Richtung hatte ich bis jetzt noch nichts wirklich gelesen. Afrika als Kontinent ist mir eher unbekannt und auch die Gebräuche und Kultur des Landes sind mir fremd. Umso gespannter war ich nun auf die Geschichte über das Verschwinden von Claire und die Suche ihrer Zwillingsschwester Bridget im fernen Botswana. So begann ich die Reise nach Afrika gemeinsam mit Bridget und was soll ich sagen?! Ein Auf und Ab der Gefühle, ein unglaublicher Spannungsbogen, der bis zum Schluss so viele unvorhersehbare Wendungen enthielt, ohne auch nur kurzzeitig langweilig zu werden, und das unglaubliche sprachliche Gespür der Autorin, ihre Leser unvermittelt in eine fremde Welt eintauchen zu lassen. Es fühlte sich oft so an, als wäre ich mitten in Afrika und würde all die Abenteuer gemeinsam mit Bridget erleben. Fein gezeichnete Charaktere und deren Entwicklung, insbesondere Bridget, die viel über sich selbst lernt, rundeten für mich das Leseerlebnis ab. Einzig die Erzählperspektive entspricht nicht ganz meinem Geschmack, denn ich bin kein Fan von Ich-Erzählungen, auch wenn die Autorin gekonnt mit dieser Erzählform umgeht.




Ihr wolltet schon immer mal nach Afrika, könnt euch den Flug aber nicht leisten? Dann investiert in dieses Buch. Ich verspreche euch, es fühlt sich stellenweise so an, als wärt ihr selbst in Afrika und würdet nach Claire suchen. Evadeen Brickwood schafft mit ihrem tollen Schreibstil eine Atmosphäre, die bei mir absolutes Kopfkino hervorgerufen hat. Eine spannende und tolle Story, die trotz der Ich-Perspektive überzeugen konnte. Und was es mit den singenden Eidechsen auf sich hat, lest ihr am besten selbst nach. Eine Leseempfehlung für Krimi-Fans und reiselustige Bücherwürmer.





Samstag, 28. Januar 2017

Fantasywoche - Gewinnspiele, Lesungen, Interviews - nur noch wenige Karten verfügbar


Meine Lieben,
bald ist es soweit. Am 6.2.17 geht es los.
Spannende Lesungen, Interviews, Buchvorstellungen und geniale Gewinnspiele von soooo vielen fantastischen Autoren erwarten euch.

Im Hintergrund wird fleißig gearbeitet, um dieses einzigartige Event ganz besonders werden zu lassen.
Da die Lesertickets  vergriffen waren, wurde ein letztes Kartenkontingent freigegeben.

Ich wollt dabei sein und habt noch kein Ticket?
Dann beeilt euch und sichert euch eine der letzten verfügbaren Eintrittskarten, natürlich GRATIS.

Die Tickets bekommt ihr (solange der Vorrat reicht) hier.

Ich freu mich schon riesig drauf und bin gespannt. Vielleicht sehen wir uns....

Freitag, 27. Januar 2017

Let's talk about... Lesen 2.0 - Ebook vs. Print - Pro und Contra








Ihr Lieben,
in unserer neuen Rubrik "Let's talk about..." wollen wir in regelmäßigen Abständen Themen rund um das Thema Buch besprechen und unsere Gedankengänge mit euch teilen. Heute möchten wir uns einer Frage annehmen, die seit einigen Jahren die Gemüter bewegt und erhitzt.

Quelle: Pixabay


Ebook oder Print? Ein digitales Lesegerät oder klassisch gebundene Papierseiten in der Hand?



Kaum eine Frage erhitzt in der Buchszene dermaßen die Gemüter und wird leidenschaftlicher diskutiert. Da in den Diskussionen zumeist aber die pragmatischen Beweggründe hinter den subjektiven Empfindungen und Vorlieben anstehen müssen, haben wir uns zusammengesetzt und mal ganz neutral überlegt, welche Pro- und Contra-Argumente man finden kann.


Vorteile vom Ebook:


- sie brauchen kaum Platz und wiegen nicht viel:

Quelle: Pixabay
Auf einem Reader finden, je nach Speicherkapazität und Größe der einzelnen geladenen digitalen Bücher, mehrere hundert, teilweise sogar mehrere tausend Bücher Platz. Auf meinem Lesegerät befinden sich aktuell 487 Ebooks und ich bin heilfroh, dass ich die nicht alle in einem Regal unterbringen oder sie irgendwann in Kartons packen und umziehen muss. Zudem liegt der Reader beim Lesen meist leichter in der Hand als ein schweres Hardcover, das mancher Sehnenscheide schon mal zu schaffen macht. Auch auf einer Reise hat man mit einem gut gefüllten und wohlsortierten Ebook-Reader eine Privatbibliothek dabei und muss weder Kosten für Übergepäck noch einen Hebebruch riskieren.


- man kann immer und überall lesen:

Bei den meisten Geräten heutzutage ist durch die Hintergrundbeleuchtung das Lesen in jeglicher Situation möglich. Egal ob abends im Bett, wenn der Partner schon schlafen möchte, draußen in der Sonne, man kann sich die Helligkeit beliebig anpassen und augenschonend draufloslesen.


- Wörterbuch und Lexikon mit einem Klick verfügbar:

Wie oft passiert es, dass man ein Buch liest und nicht sicher ist, was dieses Wort bedeutet. Gerade wenn man fremdsprachige Texte liest, ist diese Funktion wirklich Gold wert. Das betreffende Wort einfach antippen und schon erhält man nicht nur die Übersetzung, sondern auch noch die Begriffserklärung dazu.


- Ebooks kann man nicht so leicht zerstören:

Quelle: Pixabay
Klingt ein wenig komisch, ist aber ein großer Vorteil, denn man kann das Buch weder durch Markierungen, Eselsohren, Leserillen, Wasserschäden oder unangenehme Gerüche zerstören. Den Reader stört es nicht, ob du rauchst, ihn auf die aufgeschlagene Seite legst oder eine Markierung setzt, es ist immer in gleichbleibender Qualität für dich da. Allerdings kann dir dein Lesegerät einen Wasserschaden ziemlich übel nehmen. Somit solltest du mit Geräten, die nicht explizit für feucht-fröhliche Lesesessions ausgelegt sind, keine Experimente machen (auch wenn die Bücher in deiner Cloud trotzdem unbeschadet noch zu finden sind).


- mehr Einnahmen:

Bevor jemand mahnend den Finger erhebt, ich gehe in diesem speziellen Fall von einer Welt und Leserschaft aus, die alle brav Gesetze ehren und keine Ebook-Piraterie betreiben.
Ein Ebook darf, zumindest nach heutiger Rechtslage, nicht weitergereicht oder wiederverkauft werden. Im Idealfall verdient der Autor und/oder Verlag somit an jedem Buch, das gekauft wird. Prints hingegen können in Bibliotheken geliehen, auf Flohmärkten oder anderweitigen Verkaufsportalen weiterverkauft werden oder eben verliehen (und die Bücher kommen manchmal in einem desolaten Zustand zurück, aber das ist ein anderes Thema). Gerade für Selfpublisher ist das digitale Buch ein großer Vorteil, da sie keine Druckkosten haben (die sie teilweise vorschießen müssen) und man etwaige übersehene Fehler leichter einarbeiten kann.


- Umweltfreundlichkeit:

Für ein Ebook muss kein einziger Baum sterben. Viele Prints werden mittlerweile auf recyceltem Papier gedruckt, aber dennoch musste für die Verarbeitung irgendwann mal ein Baum sterben.
STOP!!!! Lesen dann Frutarier nur Ebooks? Überzeugte Anhänger dieser Lebensphilosophie konsumieren nur Dinge, die von alleine von den Bäumen fallen und keine Lebewesen dafür leiden mussten. Wäre dann nicht, zumindest  strenggenommen, auch ein Buch etwas, das ein Frutarier ablehnen müsste????? Und wie verhält sich das bei Veganern? Ist ein Buch ein fühlendes Wesen????
Bevor ich mich in weiteren Gedankengängen verliere, sollten wir weitermachen...



Nachteile vom Ebook:


- ohne Strom geht nichts:

Quelle: Pixabay
Auch wenn die neuen Geräte über eine sehr lange, teilweise mehrere Wochen umfassende Akkulaufzeit verfügen, so muss das Gerät doch regelmäßig Zugang zu einer Stromquelle haben, da sonst der Lesespaß sehr schnell vorbei ist. Wollt ihr also euren Reader in den Urlaub mitnehmen, solltet ihr immer schauen, welchen Adapter man braucht.



- Ebooks können nicht weitergegeben werden:

Euch hat das Buch gefallen und eure Freundin soll es unbedingt lesen? Ja, dann muss sie es sich wohl selber kaufen, denn Ebooks dürfen (Gesetz!) nicht weitergegeben werden. Auch wenn im Familienverband mehrere Geräte auf einen Account angemeldet werden dürfen und somit eine gewisse Anzahl Menschen auf ein Buch zugreifen kann, so ist es dennoch mit einer digitalen Geschichte nicht so einfach möglich, es als Wanderbuch beliebig vielen Freunden und Bekannten zu verleihen oder gar weiterzuverkaufen, wenn man es gelesen hat.


-Ebook-Piraterie:

Ein ganz großes Problem und eine riesen Sauerei, denn Ebooks werden leider sehr oft sehr schnell auf dubiose und kriminelle Seiten hochgeladen, auf denen sich unehrliche Leser bedienen und Bücher "klauen". Und hierbei ist es vollkommen egal, ob ein Buch 99 Cent kostet oder 15 Euro, die Menschen sind bereit, bei einer großen Kaffeekette 6 Euro für einen großen Kaffee zu bezahlen, der nach kürzester Zeit verzehrt ist, sind aber zu geizig ein Buch, in das viel Liebe, Arbeit und Geld gesteckt wurde, ein paar Euro zu bezahlen, obwohl hierbei das Vergnügen eine deutlich längere Dauer hat als ein schnöder Kaffee???? Lassen wir das lieber, denn sonst weine ich während dem Schreiben.


- keine haptischen und olfaktorischen Eindrücke:

Quelle: Pixabay
Keine waaas? Ganz einfach, ihr könnt weder die Seiten fühlen noch den Geruch eines neuen Buches mit allen Sinnen genießen. Ganz oft wird dieser Punkt in den hitzigen Diskussionen aufgeführt. Viele Leser lieben es, ein Buch zu fühlen, sein Gewicht in den Händen zu spüren und die Druckerschwärze auf den Seiten zu riechen. Für einige Leser gehört dies zum vollkommenen und runden Lesegenuss dazu, ganz nach dem Motto:


- keinerlei Deko-Effekt:

Ein weiterer Grund, den ich als bekennender Cover-Fetischist nur zu gut verstehen kann, ist, dass man die Buchschätze nicht bewundern kann. Ein Regal hat durchaus etwas dekoratives und die tollen Cover und bunten Buchrücken werten einen Raum extrem auf. So ein Hardcover oder Taschenbuch kann durchaus sehr dekorativ drapiert werden und dadurch für gute Laune sorgen. Ich persönlich bin immer traurig, wenn ich die Cover auf meinem Lesegerät nur in Grautönen sehe, denn manche Schönheit hätte mehr Aufmerksamkeit und Bewunderung verdient.


- Format-Bindung:

Es gibt mehrere Formate, die von unterschiedlichen Shops angeboten werden. Konkret bedeutet das, wenn ich einen Kindle habe, bin ich an Amazon gebunden, bei einem Tolino an Thalia, Weltbild, etc.
Auch wenn es einige gratis Format-Converter online gibt, so kauft man doch, der Einfachheit geschuldet, hauptsächlich bei den Läden, die das betreffende Format führen. Dadurch variiert  das Angebot manchmal drastisch.


- Jobs fallen weg:

Quelle: Pixabay
Würden nur noch Ebooks und keine Prints mehr verkauft werden, würden wahrscheinlich sehr viele Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Die Buchbranche ist groß und lebt mitunter auch von der Druckware.





Quelle: Pixabay
Ich persönlich möchte meinen Reader nie wieder hergeben, da er für mich sehr viel Lesequalität bedeutet. Gerade mit dem Paperwhite (es gibt aber auch noch etliche andere Gerätemarken) auch ohne zusätzliche Lichtquelle noch im Bett zu lesen, ist grandios. Ich bin Mama und mein Kleinster schläft noch bei uns im Zimmer, wie zuvor seine Schwester auch schon. Da ist es wirklich von Vorteil, auf diese Weise lesen zu können. Vorher saß ich teilweise abends viel zu lange auf dem Sofa und habe mir bei deutlich schlechteren Lichtverhältnissen die Augen müde gemacht. Ich war schon immer ein exzessiver Leser und habe die Geschichten verschlungen, doch leider fällt es mir auch heute noch schwer, mich von Geschichten zu trennen, die ich mochte. Da ich auch noch eine große Menge an Büchern aus dem Studium bei mir in den Regalen stehen habe, kamen wir irgendwann räumlich an unsere Grenzen (von unserem letzten Umzug möchte ich jetzt nicht anfangen, da wir mehr Bücherkisten hatten als sonst etwas).

Ich liebe Streifzüge durch Buchläden und freue mich über jedes Print, das ich in den Händen halten und mit allen Sinnen genießen kann, muss jedoch zugeben, dass ich aktuell lieber Ebooks lese.
Zum einen, weil mir das Eigengewicht der Druckversion massiv auf die Handgelenke geht, und zum anderen, weil ich einfach schlicht nicht mehr weiß, wohin mit all den Büchern.
Den Gedanken, dass ein Autor an jedem Buch etwas verdient, das gelesen wird, finde ich schön, auch wenn ich weiß, dass die Realität leider etwas anders aussieht. Aber ich hoffe, dass sich das irgendwann ändert.

Ob man nun lieber Bücher in Druckformat oder in digitaler Version präferiert, hängt sehr stark vom jeweiligen Lesegeschmack ab und sollte individuell entschieden werden. Ich finde beides hat seine Berechtigung. Vor einigen Jahren glaubte kaum einer an den Erfolg von Ebooks und heute wird dieses Format immer beliebter.
Ob ihr nun klassische Seitenliebhaber seid oder eher die Vorzüge des digital aufbereiteten Buchs bevorzugt,
eine Geschichte bedeutet immer Arbeit, Zeit und Geld.

Quelle: Pixabay

Ein Ebook ist nicht weniger wert, nur weil man es nicht direkt anfassen kann. Der Entstehungsprozess und die Abläufe sind beinahe identisch und sollten genauso gewürdigt werden.

Sollten wir elementare Argumente übersehen oder vergessen haben, bitten wir freundlichst um Entschuldigung und würden uns riesig freuen, wenn ihr diese in den Kommentaren oder einer Email uns zukommen lasst. Wir sind immer neugierig, wie eure Lesegewohnheiten sind, traut euch und erzählt uns davon...

Dienstag, 24. Januar 2017

Lesetipp - Rezension zu Sophie Jordans "Königreich der Schatten: Die wahre Königin"


Verlag: HarperCollins
Seiten: 249
ISBN: 978-3959670708
Preis: 18,99€ (Print) / 13,99€ (E-Book)
Erschienen: 01/2017 (Print 03/2017)
Genre: Jugendfantasy
Kaufen kannst du es hier



Tiefe Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms - etwas anderes kennt Luna nicht. Sie muss sich verstecken, damit die Welt sie für tot hält, nachdem ein Verräter ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler. Er erfüllt ihre dunkle Welt mit Licht, doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigen wird.



Auch bei diesem Buch habe ich mich zuerst durch das Cover ködern lassen. Schlicht in grau und rosa gehalten, überzeugt es mit einigen wenigen, aber dafür geheimnisvollen, Details. Es hat mich fasziniert und neugierig gemacht.
Sophie Jordan entführt ihre Leser mit der ersten Seite in eine dunkle und gefährliche Welt, in der es Menschen alles andere als leicht haben. Sie erzählt die spannende und mitreißende Geschichte aus zwei Perspektiven: zum einen aus der weiblichen Sicht von Luna und zum anderen aus der männlichen von Fowler. Ich persönlich mag diese Wechsel ganz gerne, da man so einen vielseitigeren Einblick bekommt und man als Leser aus den unterschiedlichen subjektiven Betrachtungsweisen einen objektiveren Einblick erhält. Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch, auch wenn sie Ecken und Kanten besitzen. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, dass Sophie Jordan Figuren kreiert hat, die keinen klassischen Klischees entsprechen und durch ihre Fehler und Eigenarten so herrlich menschlich und authentisch sind.
Was mich zudem absolut begeistert hat, waren die intensiven Bilder, die die Autorin durch ihre Worte transportiert hat. Ich hatte das Gefühl, das Buch nicht nur zu lesen, sondern war so tief in der Geschichte, dass ich den Eindruck hatte, die Situationen mit verschiedenen Sinnen wahrzunehmen. Der außergewöhnliche und actionreiche Plot hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Der Plot ist stimmig ausgearbeitet und die Handlungsbögen gut gezogen. Der Roman liest sich sehr angenehm und die Sprache ist trotz ihrer bildreichen Beschreibungen sehr flüssig.




Was das Cover versprochen hat, konnte die Geschichte absolut halten. Ein toller Fantasyroman, der mit einigen überraschenden Elementen und ungewöhnlichen Kreaturen überzeugt und definitiv Lust auf mehr macht. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich wissen musste, wie geht es weiter. Ich würde euch so gerne mehr erzählen, aber ich will euch auf gar keinen Fall das Lesevergnügen vorwegnehmen. Eine absolute Leseempfehlung für Freunde der Jugendfantasy und außergewöhnlichen Geschichten. Genialer Reihenauftakt!




Samstag, 21. Januar 2017

Rezension zu Johanna Larks "Traumhaft - Das Erwachen" & "Traumhaft - Das Vergessen"


Titel: Traumhaft – Das Erwachen (1)/ Das Vergessen (2)
Autor: Johanna Lark
Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 342 (1) / 396 (2)
Preis: 3,99€ (E-Book)
Erschienen: 10/2016 und 12/2016
Genre: Fantasy
Kaufen kannst du es Teil 1 hier und Teil 2 hier



(Das Erwachen):
Als Psychologiestudentin sollten der 21-jährigen Klara die Grundbegriffe der Traumdeutung eigentlich nicht fremd sein. Dennoch kann sie es sich nicht erklären, warum sie und ihre Freunde auf einmal die gleichen Träume haben und diese so absolut real wirken. Oder warum sie plötzlich von einer knisternden Begegnung mit einem höchst attraktiven Studenten träumt und dieser ganz genau Bescheid zu wissen scheint. Zufall, Schicksal oder etwas ganz anderes? Als Klara ihre außerordentliche Gabe der Traumlenkung entdeckt, eröffnen sich ihr plötzlich Welten, die sie sich kaum vorstellen konnte. Bis sie versteht, dass auch ihre Träume zum Spielball anderer Begabter werden können…


(Das Vergessen):
Durch ihre besondere Gabe der Traumlenkung hat die 21-jährige Klara schon so einige höchst realistische Träume durchlebt. Aber noch nie hat sich auch die Realität so sehr wie ein unwirklicher Traum angefühlt. Eben noch saß sie am heimischen Küchentisch, nun befindet sie sich plötzlich im Flugzeug nach Amerika – und zwar in völlig falscher Gesellschaft, denn bei ihrer Begleitung handelt es sich ausgerechnet um Adrian, ihren höchst undurchsichtigen und viel zu attraktiven Studienkollegen. Mit ihm zusammen soll sie die Traumforschung weiter vorantreiben und das bedeutet auch: an seiner Seite das luxuriöse Nachtleben von Los Angeles auskundschaften…



Neben den Covern haben mich bei diesen beiden Büchern vor allem die Klappentexte neugierig gemacht. Für luzides Träumen interessiere ich mich schon länger und die Geschichte, die die Autorin daraus gesponnen hat, versprach Spannung, Action und eine Menge Gefühle.
Leider muss ich gestehen, dass ich mich ein wenig durch die Seiten kämpfen musste, was aber nicht heißt, dass das Buch schlecht ist.
Die Romane sind gut geschrieben und lesen sich sprachlich sehr angenehm. Die Story ist stimmig, logisch und birgt einige Überraschungen, soweit alles super. Dennoch gibt es ein paar Kritikpunkte, die es mir schwer gemacht haben, durch die Seiten zu gleiten.
Klara ist 21, noch recht jung und wirkt ein wenig unerfahren. Sie hat begonnen zu studieren, ihr Bruder liegt im Koma und ihre Mutter wohnt viele Kilometer weit weg bei ihrer neuen Familie. Anfangs war Klara mir sehr sympathisch, denn die Autorin beschreibt sie äußerst authentisch und lebensnah. Doch je mehr Seiten ich gelesen habe, desto größere Probleme bekam ich mit ihrem Wesen und ihren Entscheidungen. Naiv hat sie einige Dinge getan, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Zudem habe ich mich geärgert, warum sie so wenig Rückgrat beweist und sich, meiner Empfindung nach, sehr leicht manipulieren lässt. Zudem stört mich ihr leichtfertiger Lebenswandel, in dem Alkohol, Zigaretten, Joints und Tabletten irgendwie dazugehören. Ich weiß zwar, dass dies zur Handlung gehört und das alles auch tiefgründigere, psychologische Aspekte hat, dennoch war es für mich irgendwann einfach ausgereizt und zu viel. Es wirkt bei Klara so selbstverständlich und vielleicht bin ich zu spießig und intolerant, aber wie gesagt, die Kritik ist rein subjektv und wird von jedem sicher unterschiedlich wahrgenommen.
Des Weiteren gab es für mich zu viele negative Erlebnisse, die zu wenigen positiven gegenüberstanden… Wow, ist es schwierig meine Gedanken zusammenzufassen, ohne zu sehr zu spoilern. Auch hier weiß ich, dass dies dem Spannungsaufbau und dem Gesamtkonstrukt geschuldet ist, doch mir emotionalem Leser hat dies einiges abverlangt und ich war wirklich mehr als einmal so aufgewühlt, dass ich alle schütteln und anschreien wollte. Johanna Lark hat mit ihren Protagonisten eigentlich alles richtig gemacht, denn sie sind so realistisch und menschlich dargestellt, dass ich mich des Öfteren damit schwertat. Ich denke, jeder sollte sich ein eigenes Bild machen, denn die Geschichte hat wirklich einen tiefgründigen Hintergrund, der zum Nachdenken anregt.




Ein Reihenauftakt und dessen Fortsetzung, die mich mit einigen Schwächen geärgert, aber ebensovielen Stärken am Ball gehalten haben. Ich erlebte beim Lesen eine emotionale Achterbahnfahrt und bin neugierig, wie die Trilogie enden wird. Ich persönlich hoffe, dass Johanna Lark sich im Finalteil noch einmal steigert und mich damit über die Kritikpunkte der ersten beiden Teile hinwegtröstet. 




Mittwoch, 18. Januar 2017

Skoutz Award 2017 - Die Nominierung für die Longlist ist gestartet

Meine Lieben,

heute melde ich (Martina) mich wieder mal in skoutziger Mission an euch.
Wie ihr vielleicht wisst, bin ich als Redakteurin bei Skoutz tätig.

Skoutz?

Neben dem Magazin und der Buchsuche, die ganz bald aktiviert wird, verleiht #Skoutz auch in diesem Jahr wieder den Skoutz Award in neun Hauptkategorien
(Contemporary, Crime, Romance, Fantasy, History, Humor, Horror, Erotik und Science Fiction)
und als absolutes Novum wird dieses Jahr erstmalig auch in den drei neuen Nebenkategorien der beliebteste Blogger, das schönste Cover und die gelungenste Anthologie ausgezeichnet.

Um das allerdings alles im Sinne der Leserschaft machen zu können, brauchen wir eure Hilfe.
Nur eure Stimmen und Nominierungen ermöglichen es uns, eure Lieblinge zu prämieren.

Welche Bücher haben euch 2016 begeistert?
Welche Blogs gefallen euch so gut, dass ihr denkt, der gehört mal ausgezeichnet?
Cover-Victims aufgepasst, eure Chance die Buchschönheiten, die euch verzaubert haben, auszeichnen zu lassen.

Was ihr beachten müsst:
Das Buch muss zwischen dem 1.1.16 und dem 27.2.17 in Deutschland erstmalig veröffentlicht worden sein.

Neugierig? Lust endlich deine Lieblinge ins Rennen zu bringen? Dann legt los und klickt auf das Skoutz-Bild.





Dienstag, 17. Januar 2017

Lesetipp - Rezension zu Sarah Morgans "Für immer und einen Weihnachtsmorgen"


Autor: Sarah Morgan
Seiten: 368
ISBN: 978-3956496028
Preis: 9,99€ (Print) / 9,99€ (E-Book) / 9,95€ (Hörbuch Download)
Erschienen: 10/2016
Genre: Liebesroman
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Skylar hat noch nie verstanden, warum der TV-Historiker Alec von allen verehrt wird. Schließlich macht er keinen Hehl daraus, dass er sie nicht mag. Doch als das Schicksal ihr am Ende des Jahres dazwischenfunkt, muss sie Heiligabend ausgerechnet mit ihm verbringen. Und bald stellt Skylar fest: Nicht nur seiner Familie gelingt es, ihr Herz zu berühren. Auch Alec zeigt eine andere, zärtliche Seite von sich. Hat sie sich in ihm getäuscht? Oder ist es nur die verschneite Schönheit von Puffin Island, die sie auf ein Fest der Liebe hoffen lässt?



Das romantisch verspielte Cover hat mich vor Weihnachten magisch angezogen. Mit dem Vorsatz, weihnachtliche Stimmung durch Bücher zu verstärken, hab ich mich auf dieses Schätzchen gestürzt. Ich hatte schon viel Gutes über Sarah Morgans Schreibstil und Geschichten gehört und wollte mir nun selbst ein Bild davon machen.
Mir wurde wirklich nicht zu viel versprochen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und man gleitet geradezu durch die Seiten. Die Autorin hat mit den beiden Protagonisten, aber auch den vielen Nebenfiguren, sehr authentische und lebensnahe Charaktere geschaffen, die dem Leser durch ihre natürliche Art und die vielen Facetten direkt ans Herz wachsen. Alec und Skylar haben mich immer wieder mit neuen und tiefgründigen Wesenszügen überrascht. Mit viel Gefühl und einem Hauch Erotik hat Sarah Morgan dem Roman Herz und Seele eingehaucht und daraus einen wirklich lesenswerten weihnachtlichen Reihenabschluss geschrieben.
Auch wenn ich die ersten beiden Bände dieser Reihe nicht kannte, kam ich sehr gut rein und konnte der Handlung folgen.



Eine zauberhafte Liebesgeschichte, die mit charmanten Figuren und einem Hauch Erotik die Leser in weihnachtliche Stimmung versetzt. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit mit den beiden und werde, nachdem mich Band drei so begeistert hat, nun auch die ersten beiden lesen. Vielleicht gehe ich diesmal auch klassisch vor und fange mit dem ersten an. Ich kann diese wundervolle Geschichte, die mir direkt ans Herz ging, wirklich jedem Romance-Fan nur wärmstens empfehlen.





Samstag, 14. Januar 2017

Signierte Bücher - Wenn ein Jugendtraum wahr wird

Meine Lieben,
heute möchte ich euch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk zeigen, das ich mir selbst gemacht habe.

Wie ich schon des Öfteren erwähnt habe, ist ein ganz großer literarischer Held meiner Jugend Wolfgang Hohlbein. Mit seinen Büchern "Das Avalon-Projekt" und "Das Druidentor" hat er meine Leseleidenschaft geweckt und ich habe damals fast alle seiner Bücher verschlungen.
Seit einiger Zeit träume ich davon, mir eines seiner Bücher signieren zu lassen, doch leider hatte sich bisher für mich keine Chance geboten.

Durch Zufall habe ich dann nach Weihnachten entdeckt, dass man bei ihm auf der Homepage signierte Bücher bestellen kann und ... tada, natürlich habe ich das gemacht und mir zwei Schätzchen, die ich noch nicht kenne bestellt.
Sie sind so wunderschön und mein ganzer Stolz (stoppt das Augenrollen, ich weiß einige werden das peinlich finden, aber ich steh dazu lol), auch wenn ich ihn noch nicht persönlich treffen konnte, hat sich schon ein kleiner Teil meines Traums erfüllt.



Ich habe jetzt einige Jahre nichts aus der Feder meines Fantasy-Superhelden (Kopfkino aus) gelesen, aber als ich letzthin auf Amazon mal recherchiert habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Nie hätte ich für möglich gehalten, dass dieser außergewöhnliche Autor dort in Rezensionen teilweise dermaßen verrissen wird.
Als ich damals begonnen habe mit Lesen, nein nicht ganz Steinzeit und auch die Weltkriege waren schon rum, gab es noch kein Amazon. Man ging noch in klassische Buchhandlungen (okay, ich oute mich als ehemaliges Bertelsmann-Club-Mitglied) und die Kaufentscheidung wurde hauptsächlich nach Cover und Klappentext getroffen, zumindest war das bei mir der Fall.
Die Tatsache, dass seine Bücher so unterschiedlich wahrgenommen werden, hat mich irgendwie schon irritiert. Ich weiß ja, dass die Geschmäcker verschieden sind (und das ist gut so), aber durchschnittliche Bewertungen von 3 bis maximal 4 Sternen haben mich doch nachdenklich gestimmt.
Bis dato dachte ich immer, dass ich ein Mainstream-Leser bin und doch den Lesegeschmack der breiten Masse teile.
Ist er so schlecht geworden? Aber es waren auch Bücher dabei, die ich verschlungen und teilweise mehr als einmal gelesen hatte.

Habt ihr auch literarische Jugendhelden? Lest ihr sie heute noch gerne oder hat sich mit den Jahren euer Geschmack verändert?

Ich bin wirklich neugierig auf die Bücher, denn ich kenne die Geschichten noch nicht und ich hoffe, dass ich an ihnen noch genau die gleiche Freude haben werde, wie an allen anderen seiner Bücher, die ich bis jetzt geliebt habe.

Vielleicht ist es manchmal doch besser, sich ein eigenes Bild von einem Roman zu machen und sich nicht zu sehr von Bewertungen beeinflussen zu lassen. Denn wie bei allem ist auch der Lesegeschmack rein subjektiv.

Freitag, 13. Januar 2017

Rezension zu Kirsten Probys "Für Happy Ends gibt's kein Rezept"


Autor: Kirsten Proby
Seiten: 336
ISBN: 978-3956496332
Preis: 9,99€ (Print) / 9,99€ (E-Book)
Erschienen: 01/2017
Genre: Liebesroman
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Alle schwärmen vom Seduction, dem Restaurant, das Addie gemeinsam mit ihren Freundinnen führt. Als Tüpfelchen auf dem i fehlt nur noch Live-Musik. Doch kaum dass ein Typ mit Gitarre hereinschneit und sich bewirbt, kippt Addie fast aus ihren High Heels. Jake Knox, der berühmte Rockstar! Seit jeher üben Musiker einen gefährlichen Reiz auf sie aus, stärker als Schuhe und Schokolade zusammen. Und Jake mit seinen grünen Augen und der rauchigen Stimme könnte ihr zum Verhängnis werden …



Bei diesem Buch sprang mir (wie so oft) zuerst das Cover ins Auge. Auch wenn es schlicht gehalten ist, machte es mich neugierig. Der Klappentext lockte mit einer Liebesgeschichte und ich freute mich auf einen locker spritzigen Lesespaß… Der Anfang gefiel mir sehr gut, ich kam gut in die Geschichte rein und mochte die Freundinnen und Protagonistin Addison auf Anhieb. Eine Frau, die trotz Kleidergröße 40+ (genauer wird die Autorin da nicht, denke aber, sie wird nicht mehr als 42 haben) die Männer, in ihrem Fall vor allem Rockstars, mit ihrem Aussehen und Charme verrückt macht. Es war wirklich mal wieder sehr angenehm eine Geschichte zu lesen, in der die Hauptfigur ihren 30. Geburtstag schon hinter sich hat und mit beiden Beinen fest im Leben steht. Jake, der männliche Gegenpart, ist einfach nur perfekt, ein Mann zum Verlieben. Es liest sich flüssig, die Figuren sind toll, eigentlich das perfekte Buch… Eigentlich…
Ich muss dennoch einige Punkte anmerken, die mich persönlich gestört haben, was aber andere Leser begeistern wird.
Zum einen baute sich für mich die Geschichte nur sehr schleppend auf. Alles war irgendwie perfekt und nur die Figuren standen sich irgendwie im Weg. Die Story plätscherte so ein wenig vor sich hin und ich war irgendwann von Addison genervt (mehr sag ich dazu nicht, will euch nicht zu sehr spoilern).
Das andere, was mich zudem irritiert hat, war der krasse Wechsel zwischen Romantik und Sex. Klar, einige würden sagen, klasse Stilmittel, wenn die Sprache sich der Situation anpasst, aber für mich persönlich (und das ist rein subjektiv zu bewerten) war das zu heftig. Die Wortwahl erinnerte mich manchmal eher an eine Erotiklektüre als an einen Liebesroman. Es kann sein, dass ich einfach nur ein wenig enttäuscht war, dass Klappentext, Cover und Titel mich doch eher von einem Liebesroman ausgehen ließen, der weniger deutliche Sexszenen beinhaltet.



Ein gut geschriebener Roman, der leider sehr viel Reiz und Spannung durch die Beschreibung sexueller Handlungen aufbaut. Ich hätte mir gewünscht, dass dies irgendwie irgendwo zu erkennen gewesen wäre. Für mich war es leider das falsche Buch zur falschen Zeit, dennoch werden Leser, die prickelnde Erotik in Liebesgeschichten mögen, absolut begeistert sein. Ein absolutes Must-Read für Freunde von erotischen Liebesromanen.







Harry Potter - Delivery Owl