Freitag, 13. Januar 2017

Rezension zu Kirsten Probys "Für Happy Ends gibt's kein Rezept"


Autor: Kirsten Proby
Seiten: 336
ISBN: 978-3956496332
Preis: 9,99€ (Print) / 9,99€ (E-Book)
Erschienen: 01/2017
Genre: Liebesroman
Kaufen kannst du es hier



Alle schwärmen vom Seduction, dem Restaurant, das Addie gemeinsam mit ihren Freundinnen führt. Als Tüpfelchen auf dem i fehlt nur noch Live-Musik. Doch kaum dass ein Typ mit Gitarre hereinschneit und sich bewirbt, kippt Addie fast aus ihren High Heels. Jake Knox, der berühmte Rockstar! Seit jeher üben Musiker einen gefährlichen Reiz auf sie aus, stärker als Schuhe und Schokolade zusammen. Und Jake mit seinen grünen Augen und der rauchigen Stimme könnte ihr zum Verhängnis werden …



Bei diesem Buch sprang mir (wie so oft) zuerst das Cover ins Auge. Auch wenn es schlicht gehalten ist, machte es mich neugierig. Der Klappentext lockte mit einer Liebesgeschichte und ich freute mich auf einen locker spritzigen Lesespaß… Der Anfang gefiel mir sehr gut, ich kam gut in die Geschichte rein und mochte die Freundinnen und Protagonistin Addison auf Anhieb. Eine Frau, die trotz Kleidergröße 40+ (genauer wird die Autorin da nicht, denke aber, sie wird nicht mehr als 42 haben) die Männer, in ihrem Fall vor allem Rockstars, mit ihrem Aussehen und Charme verrückt macht. Es war wirklich mal wieder sehr angenehm eine Geschichte zu lesen, in der die Hauptfigur ihren 30. Geburtstag schon hinter sich hat und mit beiden Beinen fest im Leben steht. Jake, der männliche Gegenpart, ist einfach nur perfekt, ein Mann zum Verlieben. Es liest sich flüssig, die Figuren sind toll, eigentlich das perfekte Buch… Eigentlich…
Ich muss dennoch einige Punkte anmerken, die mich persönlich gestört haben, was aber andere Leser begeistern wird.
Zum einen baute sich für mich die Geschichte nur sehr schleppend auf. Alles war irgendwie perfekt und nur die Figuren standen sich irgendwie im Weg. Die Story plätscherte so ein wenig vor sich hin und ich war irgendwann von Addison genervt (mehr sag ich dazu nicht, will euch nicht zu sehr spoilern).
Das andere, was mich zudem irritiert hat, war der krasse Wechsel zwischen Romantik und Sex. Klar, einige würden sagen, klasse Stilmittel, wenn die Sprache sich der Situation anpasst, aber für mich persönlich (und das ist rein subjektiv zu bewerten) war das zu heftig. Die Wortwahl erinnerte mich manchmal eher an eine Erotiklektüre als an einen Liebesroman. Es kann sein, dass ich einfach nur ein wenig enttäuscht war, dass Klappentext, Cover und Titel mich doch eher von einem Liebesroman ausgehen ließen, der weniger deutliche Sexszenen beinhaltet.



Ein gut geschriebener Roman, der leider sehr viel Reiz und Spannung durch die Beschreibung sexueller Handlungen aufbaut. Ich hätte mir gewünscht, dass dies irgendwie irgendwo zu erkennen gewesen wäre. Für mich war es leider das falsche Buch zur falschen Zeit, dennoch werden Leser, die prickelnde Erotik in Liebesgeschichten mögen, absolut begeistert sein. Ein absolutes Must-Read für Freunde von erotischen Liebesromanen.







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