Dienstag, 30. Mai 2017

Mein Frankreich - Erlebnistour zu Élaine Briags "Mein Sommer mit Mémé"


Ein letztes Mal heiße ich euch willkommen zu unserer Erlebnistour. Heute gibt es insgesamt vier Beiträge, denn nicht nur ich erzähle euch ein wenig mehr über meine Frankreich-Impressionen, sondern auch Kati, Ricky und Muna. (Denkt dran, auch bei ihnen vorbeizuschauen und fleißig Lose zu sammeln)

Aber jetzt möchte ich euch ein wenig mehr von meinen Frankreich-Erlebnissen erzählen.


Bis jetzt war ich leider nur 2x in Frankreich. Als Kind mit meiner Familie in der Nähe von Montpellier an der französischen Mittelmeerküste und einmal mit der Schule auf Klassenfahrt in Straßburg im Elsaß.



Was verbinde ich also mit Frankreich... oder: Martina plaudert aus dem Nähkästchen (Funny Facts?!)

Zum einen musste ich lernen, dass am Strand Münzen definitiv praktischer sind als Scheine, denn auch wenn ich in den 90ern (ja, ich bin schon soooo alt) so eine praktische Plastik-Aufbewahrungs-Röhre um den Hals trug (genauso schrecklich wie Bauchtaschen oder Brust-Geldbeutel), wehte mit der freche Mittelmeer-Wind einen 50-Francs-Schein weg. (Ja, ich lebte schon aktiv vor der Euro-Einführung)

Baguette schmeckt am besten frisch (morgens fuhr immer so ein kleiner Wagen von Haus zu Haus und brachte frisches Brot) mit Butter und selbstgekochter Erdbeermarmelade, die Oma von zu Hause mitgenommen hatte, schließlich weiß man ja nicht, ob die Franzosen sowas kennen. :-)

Seeigel sind echt fiese Dinger und wenn man das Pech hat, in eine reinzutreten, dann kann der Urlaub sehr schnell zu Ende sein (nein, ausnahmsweise war ich mal nicht betroffen)

Stierkämpfe sind ein Spektakel, das ich damals wie heute nicht verstehe und unterstütze. Die Menschen flippten regelrecht aus und die Straßen waren wie leer gefegt, wenn sich irgendwelche Möchtegern-Helden lebensmüde mit Stieren duellierten und bejubeln ließen. (Ich hab das nur von außen mitbekommen und wollte nicht Teil dieses Events werden)

Die Jugendherberge lag in Straßburg so geschickt :-), dass wir damals durch das Rotlichtviertel laufen mussten, um in die Stadt zu gelangen.

Das Europa-Parlament war wie leergefegt. Es wurde ja auch nur darüber abgestimmt, wie hoch die Euronorm für Laderampen bei Schweinetransporten sein sollen. Klar, da können schon mal locker 50% der Abgeordneten fehlen. Tja, sie werden halt nach Mandat und nicht Arbeitsmoral bezahlt.

Ich hab mir auf dem Klassenausflug so ein schreckliches Parfum gekauft, der Geruch treibt mir heute noch Tränen in die Augen.

5 Jahre hab ich in der Schule Französisch gelernt und leider blieb nicht viel hängen. Gut, mein erstes Wort, was ich gelernt habe (entschuldigen sie bitte, Frau Mall), war merde...

Wir haben den "Kleinen Prinzen" gelesen, aber ich weiß heute noch nicht, worum es dabei ging :-)

Bei Vokabeltesten standen war ich über die alten, buntverschmierten Tische froh, denn dort konnte man wunderbar mit Bleistift Spickzettel platzieren. (Ja, ich gestehe meine "kriminelle" Vergangenheit)


Ich habe mir geschworen, irgendwann einigen Mythen, die alle in Frankreich beheimatet sind, auf den Grund zu gehen.

Mein Lieblingssatz an der Schule war: Je ne sais pas!

Aber genug von meinen ruhmreichen *räusper *hüstel* Frankreich-Impressionen...


Mir gefällt die abwechslungsreiche Landschaft Frankreichs. Die duftenden Lavendelfelder, die Küsten und das Lebensgefühl, das man in den kleinen Dörfern erlebt. Ich mag die Vielfalt, die vielen Ruinen und Gebäude, die Geschichte lebendig werden lassen.

Ich liebe die kleinen Dörfer und das französische Joie de Vivre, wenn man Gefühl hat, die Zeit steht still. Genuss und Lebensqualität stehen im Mittelpunkt und das mag ich sehr gerne.

Ich bin Genießer und Genuss wird bei den Franzosen großgeschrieben.
Zu meinen Favoriten der französischen Küche gehören definitiv Quiches in jeglicher Variation und natürlich Artischocken. Ich liebe die Esskultur und mir gefällt, dass Franzosen sehr viele Gänge haben und das Essen wird zelebriert. Man nimmt sich Zeit.

Hier mein persönliches Rezept einer Quiche:


Für den Teig:
200 g Mehl
100 g Butter
1         Ei
1/2 Pck. Backpulver
1/2 TL Salz

alles zusammenkneten, bis ihr einen homogenen Teig habt. In Frischhaltefolie und ab in den Kühlschrank zum Ruhen. Dann Kuchenform fetten, Teig reindrücken (mit Rand), mit einer Gabel kleine Löcher in den Teigboden klopfen.

Für den Belag:
Ihr könnt alles nehmen, auf was ihr Lust habt oder weg muss. Lauch, Champignons, Spargel, Spinat, Lachs, Speck, Schinken... Was immer euch anmacht.
Das schneide ich klein und brate es kurz an.

Für den Guss:
3 Eier
1      Becher Sahne
200 g Käse (z.B. Gouda, Emmentaler, Bergkäse), gerieben
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einen kleinen Spritzer Worcester Sauce

Ich mische alles zusammen und gieße die Mischung über das Gemüse. Dann alles für 30 min bei 200 Grad in den Backofen.

Schmeckt kalt und warm. Am besten jedoch mit einem schönen bunten Salat.




Bewusst leben, mal einen Gang zurückschalten und sich Zeit nehmen. Das verbinde ich mit Frankreich.
Lebensfreude, Nationalstolz und eine ganz eigene bunte Kultur.
Das Buch von Élaine Briag entführt einen für ein paar wundervolle Lesestunden genau in diese wundervolle Atmosphäre.




Heute ist der letzte Tag auf unserer Erlebnistour und es gibt insgesamt vier Beiträge. Ihr könnt somit auch 4 Lose sammeln, wenn ihr unter alles 4 Beiträgen antwortet. Sichert euch auch heute die Chance auf eines der 7 Exemplare, die wir verlosen.

Ich würde gerne von euch wissen:

Was verbindet ihr mit Frankreich? Habt ihr auch lustige Erlebnisse?


Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier
Das Gewinnspiel endet am 4.6.17 um 23.59 Uhr
Die Gewinner müssen sich innerhalb von 7 Tagen melden, sonst wird neu ausgelost. 
Pro Teilnehmer wird nur ein Buch verlost.
Da die Gewinne direkt vom Verlag (HarperCollins) verschickt werden, wird hier von uns keine Haftung übernommen.
Bildquelle: Pixabay

Das Gewinnspiel teilen, Freunde dazu einladen oder Follower unserer Blogs zu sein, sehen wir zwar gerne, ist aber kein Gewinnkriterium.


Damit ihr auch keinen einzelnen Stopp der Erlebnistour verpasst, sind hier die einzelnen Beiträge aufgelistet:

Tag 1: Buchvorstellung hier bei uns
Tag 2: Interview mit Élaine Briag bei Ricky
Tag 3: Das Burgund hier bei uns
Tag 4: Die Rezepte aus dem Buch bei Kathi
Tag 5: Unser Frankreich bei KatiRickyMuna und uns






Kommentare:

  1. Hallo,
    bin ich blind oder wo ist die Gewinnspielfrage? Gibt es gar keine?
    Ich finde dein Beitrag wirklich toll und musste auch so einige male schmunzeln, bei Frankreich fällt mir eig. immer sofort Baguette und Schnecken ein xD Erst danach der Eifelturm hehe
    Liebe Grüße,
    Maike Rieck

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    1. Die hatte ich doch schlichtweg vergessen. Vor lauter Erinnerungen :-)
      Deine Antwort passt aber recht gut :-)
      Viel Glück und es freut mich, dass ich dich zum Schmunzeln bringen konnte :-)
      Grüße
      Martina

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  2. Hallo,
    lustig war es,als im Studentenwohnheim unsere "Kühlschränke" nur eine Plastiktüte vor dem Fenster waren und mein spanischer Nachbar im Dezember geschockt war,weil die Milch seines Kühlschranks gefroren war oder so ein Kühlschrank mal runterfiel,

    LG, Jutta

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  3. Hallo Martina! :)

    Sehr schöner Beitrag der Lust auf Frankreich macht und ich muss gestehen das ich noch nicht in Frankreich war. Aber Paris hab ich schon mal als Reise eingeplant.

    Liebe Grüßle Susanne

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  4. Hallo und guten Tag,

    auch wenn ich mich wiederholen....der Schüleraustausch meiner Jungs mit einer Schule an der Atlantikküste.

    Es hat meine Jungs nicht nur sprachlich sondern auch menschlich (unsere Familie) weitergebracht, einer meiner Jungs hat sogar Abi in Franze gebracht...und Hugo einer der Austauschschüler hat mir gezeigt wie man richtige Crepes macht...ohne Hilfsmittel wie Röllchen usw.

    Weniger lustig war als die Austauschfamilie in Frankreich meinen Sohn gleich am Anfang seines Austausches in der dortigen Schule vergessen bzw. nicht abgeholt hatten. Denn dort werden die Schüler quasi eingeschlossen wo bald der Unterricht beginnt....

    Aber dann hilf doch noch alles ganz gut.

    LG..Karin...

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    1. Es muss richtig heißen...aber dann ging doch noch alles ganz gut und mein Sohn verbrachte in Frankreich eine schöne Zeit bei seiner Austauschfamilie..

      LG..Karin..

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