Donnerstag, 15. Juni 2017

Rezension zu Ann-Kathrin Wolfs "Zwischen Macht und Spiegel" (Märchenherz 3)


Titel: Zwischen Macht und Spiegel (Märchenherz-Reihe 3)
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Seiten: 296
Preis: 3,99 € (Ebook)
Erschienen: 11/2016
Genre: Märchenadaption / Fantasy
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**Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Mächtigste in diesem Land?**

Nach der Flucht aus Grimms Manor kommen sich Alex und ihr Wächter William Grimm endlich wieder näher. Aber Alex‘ Gedanken wandern immer wieder zu dem charmanten Prinz Ian zurück, der weiterhin wie vom Erdboden verschwunden scheint. Wie soll sie ihn nur finden, wenn eine viel schwerere Aufgabe auf sie wartet? Schneewittchens größte Rivalin ist erwacht und ihre schwarze Magie droht die Märchenwelt zu verschlingen – und mit ihr auch die Welt der Menschen. Alexandra und ihre Freunde setzen alles daran, die böse Königin aufzuhalten. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn nur eine kann den Kampf zwischen Liebe und Hass gewinnen…



Mit Begeisterung habe ich die ersten beiden Teile gelesen und mich riesig auf den Finalband der Märchenherz-Trilogie gefreut. Das Cover ist geheimnisvoll und macht wirklich Lust aufs Lesen. Ein absoluter Hingucker, der die märchenhafte Stimmung gelungen transportiert.

Doch leider muss ich gestehen, dass mich der Trilogie-Abschluss nicht ganz überzeugen konnte.
Was allerdings nicht an der Idee liegt, denn die ist richtig toll. Verschiedene Märchen werden in einer actionreichen Geschichte miteinander verwoben. Man bekommt einen völlig neuartigen Blick auf die Klassiker. Genau mein Geschmack.
Auch wenn ich den Vorgängerband vor einiger Zeit gelesen hab, fiel mir der Einstieg nicht sehr schwer. Der Schreibstil ist recht einfach und man kommt so sehr schnell und leicht durch die Geschichte, wobei mich die ein oder anderen Fehlerteufelchen und Wortdopplungen im Lesefluss schon gestört haben.
Die Figuren sind interessant und sehr vielseitig, auch wenn ich irgendwie den Eindruck hatte, dass Protagonistin Alex ein wenig naiver als zuvor wirkte (kann aber auch ein rein subjektiver Eindruck sein).
Gefallen hat mir, dass die Autorin sich zwar an den klassischen Vorlagen orientiert, aber etwas Neues, Eigenständiges daraus gemacht hat. Auch das Ende hat mir gut gefallen und es war ein wirklich schöner Abschluss.



Ein Finale, das mich leider nicht mehr ganz so fesseln konnte wie die Vorgänger. Ich hatte schöne Lesestunden, habe mit den Figuren mitgefiebert und gehofft, dass sich alles so fügt, wie ich es mir wünsche, doch irgendwie ist der Funke diesmal nicht zu hundert Prozent übergesprungen. Leider, denn die Autorin hat einen wirklich gelungenen Plot kreiert und eine außergewöhnliche Trilogie geschaffen, die für mich persönlich den Spannungsbogen nicht ganz bis zum Ende aufrechterhalten konnte.



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