Freitag, 11. August 2017

Lesetipp - Rezension zu E.F. v. Hainwalds "Geborene der Verderbnis"


Verlag: Selfpublisher
Seiten: 275
Preis: 3,99€ (Ebook)/ Print beim Autor
Erschienen: 08/2017
Genre: Fantasy / Dystopie
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Um etwas Neues zu schaffen, muss man Vergangenes opfern ...
War es in der Wüstenstadt Madina ein Segen eine der wenigen Lichtgeborenen zu sein, so erscheint es außerhalb wie ein Fluch.
Auf ihrer Reise müssen die Heilerin Zeemira und der Krieger Jaleel sich nicht nur vor den zerstörerischen Lichtstürmen in Acht nehmen.
Nachdem sie nur knapp den wilden Masakh entkommen sind, sehen sie sich auch der Feindseligkeit der Menschen ausgesetzt.
Auf der Flucht in Begleitung eines düsteren Flammentänzers, verspricht ausgerechnet eine Masakh-Schamanin Hilfe. Doch die neue Kraft bringt alle in höchste Gefahr.
Als daraufhin die geheimnisvolle Schattengilde und die Hohepriesterin Maheen in das Machtgefüge der Welt eingreifen, gerät dessen zerbrechliches Gleichgewicht gefährlich ins Wanken.



Endlich geht es weiter und das Cover gefällt mir noch besser als das von Band 1 (Geborene des Lichts). Die leuchtenden Augen, der Blick, all das ist so geheimnisvoll. Wirklich sehr gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen und sprachlich konnte sich der Autor im Vergleich zum Vorgängerband steigern. Ich mag, wie er mit seinen Worten lebendige Bilder in meinem Kopf entstehen lässt. Man erlebt die Geschichte dadurch sehr viel intensiver und hat das Gefühl, ein Teil von ihr zu sein.
Die Charaktere sind faszinierend und sehr vielschichtig. Neben den altbekannten Figuren, in deren Wesen und Gefühlswelt wir diesmal tiefer eintauchen, lernen wir in diesem Teil viele neue Gesichter kennen, von denen einer interessanter ist als der andere. Man gerät als Leser tiefer in die wirren Machtstrukturen und Intrigen. Wer sind die Guten und wer die Bösen? Ist alles wirklich so, wie sie es einem glauben machen wollen? Besonders spannend fand ich die unterschwellige Botschaft, denn viele Probleme und Dinge, die der Autor anspricht, sind gar nicht so fiktional, wie man bei einem Fantasy-Roman meinen würde.
Einen Miniabzug gebe ich allerdings, weil ich denke, dass sprachlich definitiv noch ein wenig Luft nach oben ist, auch wenn mich die Story an sich wirklich begeistert hat.




Eine gelungene Fortsetzung – noch rasanter, geheimnisvoller und spannender. Ich habe mich mitreißen lassen und bin in eine Welt abgetaucht, die mich wirklich fasziniert und auch oft zum Nachdenken anregt. Ein wirklich interessantes Fantasy-Erlebnis, auf dessen Fortsetzung ich wirklich neugierig bin.



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