Andreas Leseeindruck zu Susanne Pavlovics "Krieg und Kröten – Die FROST-Chroniken"


Titel: Krieg und Kröten – Die FROST-Chroniken 1
Autor: Susanne Pavlovic
Verlag: Amrûn Verlag
Seiten: 600
Preis: 16,90€ (TB) / 5,99€ (Ebook)
Erschienen: 03/2020
Genre: Fantasy
Mehr Informationen bekommst du hier

Klappentext:    
Yuriko Mandorak Doragon Frost, Siegelmeister, Feuerbeschwörer, Freund der Kröten und Bezwinger der Schicksalsschlange, war nur mal kurz Tabak holen. Als er nach fünf Jahren in seine Heimatstadt zurückkommt, hat man ihn vergessen.

Dann taucht Arkadis auf und trägt ein Zaubersiegel auf der Zunge, dessen Rätsel Yuriko nicht ergründen kann. Yuriko wird von seiner Schülerin Galina entführt – gleich mehrfach. Die neuerliche Reise soll die Lösung des Siegelrätsels erbringen und Yuriko möglichst nicht das Leben kosten. Kein einfaches Unterfangen angesichts von feindlichen Zauberinnen, wüster Wildnis und seiner wütenden zukünftigen Exfrau.

Die Welt braucht einen Helden. Doch Yuriko will einfach nur zurück nach Hause.

Mein Eindruck:
Mit Spannung habe ich dieses Buch erwartet und durfte es vorab als Rezensionsexemplar lesen. Nachdem ich bereits die Feuerjäger-Reihe verschlungen hatte, waren meine Erwartungen entsprechend hoch – und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil von Susanne Pavlovic ist unglaublich. Bildreich, wortgewandt, geradezu episch. Zugegeben, der Anfang zog sich ein wenig, da ich mich erst in die Geschichte einfühlen musste, doch das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Es war vielmehr eine Art Herantasten und Erkunden, das einen mit jeder Seite tiefer in die Story zieht. Neben der spannenden Handlung des Romans, die einen mit geschickt gezogenen Spannungsbögen in Atem hält, waren es aber die Figuren, die mich in ihren Bann zogen. Vor allem Nebenfigur Galina hat es mir angetan. Mit ihrem trockenen Humor und dem großen Selbstbewusstsein hat sie meiner Meinung nach Protagonist Yuri definitiv die Show gestohlen. Okay, die Beziehung zwischen Yuri und mir könnte man als schwierig bezeichnen. Auf der einen Seite hat er mich mit seiner Art, seinem Macho-Gehabe und vielem mehr in den Wahnsinn getrieben, andererseits imponiert mir, dass er authentisch ist und seiner Linie treu bleibt. Ich bin mir sicher, es existieren vieler solcher eigensinnigen „Mannsbilder“. Doch nicht nur die Figuren, sondern auch die Welt in der sie leben, ist wirklich beeindruckend. Magie ist allgegenwärtig und es gibt so viele kleine Details und Besonderheiten in dieser Fantasywelt zu entdecken, dass man immer wieder staunend innehält.
„Krieg und Kröten“ – der vielversprechende Reihenauftakt von Susanne Pavlovic zieht einen mit viel Charme, Witze und einer gehörigen Portion Magie in seinen Bann. Sie hat es geschafft, mich einige Stunden aus meinem Alltag zu reißen und ein ungewöhnliches Abenteuer erleben zu lassen. Auch wenn der Start etwas holprig verlief, haben mich Yuri, aber vor allem Galina überzeugt und sehr gut unterhalten.




Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar


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