Donnerstag, 28. Januar 2016

Rezension zu Virginia Boeckers "Witch Hunter"

Bewertung: Lieblingsbuch 5+ Sterne


Inhalt:

Elisabeth ist trotz ihres zarten Alters von 16 Jahren eine der gefürchtetsten Hexenjäger des Landes. Schon früh lernte sie, gemeinsam mit ihrem besten Freund und Schwarm Caleb, wie man Hexen und Zauberer aufspürt und dingfest macht. Mit der festen Überzeugung, dass Magie die Ursache allen Übels in Anglia ist, befolgt sie die Anweisungen ihres Mentors und Inquisitors Blackwell blind. Jedoch ändert sich Blatt, als bei ihr durch Zufall ein Säckchen mit Schutzkräutern gefunden wird. Da auch diese Art von Kräutern offiziell vor dem Gesetz als Magie gewertet wird, landet sie im Gefängnis und wartet dort auf ihren Prozess. Bis zuletzt glaubt sie fest daran, dem Scheiterhaufen durch das Eingreifen ihres besten Freundes Caleb entgehen zu können. Doch der einzige, der ihr helfen will ist ausgerechnet Nicholas Perevil, der gefährlichste und meistgesuchte Zauberer Anglias. Er nimmt sie mit sich, um sie zu heilen und damit vor dem sicheren Tod zu retten. Die mysteriöse Prophezeiung einer Seherin muss erfüllt werden, doch die Frage ist, wie wird sich Elisabeth entscheiden? Welche Rolle spielt sie dabei und wird sie sich für die richtige Seite entscheiden?

Charaktere:

Auch wenn die Geschichte im Jahre 1558 spielt, so sind die Figuren alles andere als verstaubt oder altbacken. Mit viel Wortwitz und Schlagfertigkeit erheitern die Dialoge den Leser. Die Protagonisten sind vielschichtig konzipiert und zeigen im Laufe der Story verschiedenste persönliche Seiten. Der Leser kann sich aufgrund ihres Facettenreichtums wunderbar in die einzelnen Romanhelden hineinversetzen und erlebt mit ihnen gemeinsam eine zauberhafte Geschichte voller Höhen und Tiefen. Im Vordergrund steht dabei die Protagonistin Elisabeth, die geradezu ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Wer ist Freund, wer ist Feind und viel wichtiger, ist alles so wie es scheint. Auch wenn sie sehr erwachsen und reif wirkt, so darf man nicht vergessen, dass es sich bei ihr um ein 16 jähriges Mädchen handelt.

Schreibstil:

Das Buch liest sich flüssig. Die Sprache ist abwechslungsreich und sehr angenehm. Während dem Lesen vergisst man regelrecht die Zeit und taucht komplett ab in diese fesselnde Geschichte. Wie schon erwähnt, bestechen die Figuren mit sehr viel Wortwitz und teilweise auch bissigen Dialogen. Die Situationen, Schauplätze und Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und ermöglichen dem Leser ein genaues Bild der Szenerie. Die Autorin benutzt einfache Satzstrukturen und gibt ihnen durch abwechslungsreiche und vielseitig umschreibende Worte den nötigen Inhalt und Anspruch. Gerade diese Eigenschaft macht das Buch nicht nur für junge Leser interessant.

Cover:

Das Cover ist für mich ein absolutes Highlight. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich wollte mehr erfahren. Im Grunde genommen ist das Cover relativ schlicht aufgebaut. Der Hintergrund in hellen Beige-Tönen darauf eine blonde, hellhäutige Frau in einem weißen Kleid. Der Blick aus den braunen Augen ist sehr intensiv und hat etwas Geheimnisvolles. Auf Kopfhöhe sieht man schwarze Vögel davonfliegen, wahrscheinlich Raben, die von der Symbolik als Unheilverkünder gut passen könnten. Der aufwendig gearbeitete Schlüssel mitten auf dem Buch verschmilzt mit den Buchstaben des Titels. Gemeinsam mit dem Klappentext hat dieses Cover ein „Must-Have“ für mich draus gemacht.

Fazit:

Was soll ich sagen, außer dass meine Erwartungen voll und ganz erfüllt wurden. Dieses Buch ist für mich ein absolutes Lieblingsbuch. Auch wenn mich die Protagonistin Elisabethmit ihrer Unsicherheit und ihren unterschiedlichen Gefühlen zu Anfang oft ein wenig genervt hat, so hat die Autorin es geschafft, mich emotional mit dieser Geschichte zu berühren. Ich hab vom Anfang bis zum Ende mitgelitten und war gefesselt. Durch die geschickte Verknüpfung der Plotfäden, bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend und es war mir nicht möglich die unterschiedlichen Ereignisse vorherzusehen. Das Ende lässt viele Möglichkeiten für eine Fortsetzung offen und ich hoffe, dass relativ schnell ein weiterer Teil erscheinen wird. Ich möchte dieses Buch wirklich jedem Fantasy-Fan ans Herz legen. 

Erscheinungstermin: 18. März 2016

Gewinnerbekanntgabe Blogtour zur Sternschnuppen-Reihe

Gewonnen haben:

1. Preis - 1 Print Deiner Wahl aus der Sternschnuppenreihe

- Marina M.

2. Preis - 2 x 1 eBook Deiner Wahl aus der Sternschnuppenreihe mit Postkarte und Lesezeichen

- Yvonne
- Anja Pink


Bitte schreibt eine E-Mail mit Eurem Wunschformat und Eurer Anschrift mit dem Betreff: Die Sternschnuppen-Reihe an infp@cp-ideenwelt.de

Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension von der zauberhaften Vero zu „Über den Dächern wir zwei“ von Angela Kirchner

Bewertung: 5 Sterne



Heute Morgen so: Ich möchte ein gemütliches Bad nehmen und dabei die letzten Seiten meines derzeitigen Lesevergnügens (im wahrsten Sinne des Wortes) genießen; ich bin auf Seite 150 von 170 nach den Angaben meines E-Book-Readers. Und kaum, dass ich es mir so richtig gemütlich gemacht habe, beginnt auch schon der Epilog und ich bin durch. SCHADE. Ich möchte gar nicht aufhören zu lesen. Was nun? Also mache ich mir schon mal ein paar Nachlese-Gedanken, was ich Euch zu dem Buch erzählen möchte. Mist, kein Papier und Stift griffbereit; ich neige dazu, schöne Gedanken und Formulierungen wieder zu vergessen. Obwohl, was einmal gedacht wurde, sollte sich doch wieder abrufen lassen, oder?

„Über den Dächern wir zwei“ ist ein wundervolles, positiv gestimmtes und herzerwärmendes Buch, das Ihr wirklich lesen solltet.

Der Klappentext: Erste Liebe. Zart und real: Die 17-jährige Mina ist perfekt darin, sich gegenüber Gleichaltrigen unsichtbar zu machen. Ein Unfall stellt ihre geordnete Welt auf den Kopf und lässt sie einen vorsichtigen ersten Schritt auf ihren Nachbarn Theo zu machen. Auf Theo, der es liebt, über den Dingen zu schweben. Dessen Rückzugsort das Garagendach zwischen den beiden Häusern ist. Und der schon ewig heimlich in Mina verschossen ist. Finden die beiden so unterschiedlichen Außenseiter zusammen? über den Dächern wir zwei ist eine ganz besondere Liebesgeschichte von Angela Kirchner. Feinfühlig. Humorvoll. Echt.

Das Buch ist zwar nicht unbedingt an LeserInnen meiner Altersklasse gerichtet (empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre), doch obwohl die Pubertät mehr als ein halbes Leben hinter mir liegt, schafft Angela Kirchner es, mich sofort wieder dorthin zurückzukatapultieren. Ihre dezenten Stimmungs- und Situationsbeschreibungen vermitteln die Befangenheit der ersten Liebe, des ersten Kusses und des weiteren Verhaltens perfekt, ohne dass man bemerkt, wie man in dieses Mitempfinden hineingerät. Bewundernswürdig. Auch ihr Humor hat es mir angetan, „WAS?!?! … Was für eine Verschwendung von Satzzeichen.“ oder „Und irgendwann saugst du meine Worte nur noch auf und antwortest nicht mehr. Das ist wie Kommunikations-Pingpong mit einem Schwarzen Loch.“.

Die Unsicherheiten in der pubertären Altersphase sind bei Mina extrem ausgeprägt, sie haben zu einem völligen Zurückziehen in sich selbst und Sprachlosigkeit geführt. Ein Sich-unsichtbar-Machen, nur um nicht in den Mittelpunkt des Interesses zu geraten, nicht zur Zielscheibe der anderen zu werden. Aber nicht dieses Ausgeschlossensein, das Außenseiterdasein sind Mittelpunkt der Geschichte, sondern die Überwindung dieses Zustands, mithilfe von Theo, einer gehörigen Portion Mut und der ersten Liebe. Ich mag die Protagonisten sehr: Theo ist ein feinfühliger junger Mann mit einem großen Verantwortungsbewusstsein seiner Familie gegenüber, sein Zwillingsbruder Mike und seine Mutter Celine mit ihren Problemen machen es ihm nicht leicht. Und auch Mina braucht ihn, aber er braucht sie auch, niemand ist nur stark. Mina ist sehr empfindsam, sie hat sich abgekapselt, bringt aber trotzdem den Mut auf, aus ihrem Selbstschutzpanzer herauszukommen und die Liebe zu akzeptieren, sie sich anzueignen („Aber ich will nicht, dass seine Abdrücke verschwinden, ich will sie einmeißeln und festbrennen und mitnehmen, wo immer ich hingehe.“ So schön.). Von den Nebencharakteren mag ich Minas Mutter am liebsten, eine solch verständnisvolle und einfühlsame Mutter hätte ich mir gewünscht und ich hoffe, dass ich es geschafft habe, ihr ein wenig zu gleichen.

Eigentlich liegt es mir nicht so, etwas über ein Cover zu sagen, ich finde aber, dass die Farben - zartes Grün und kräftiges Rosa - das Aufwachen aus der Isolation und den Aufbruch ins Erwachsenenleben gut spiegeln.

© Vero

Steckbrief von Gastrezensentin Vero

Name:
Veronika oder kurz Vero (auf Facebook findet man mich unter Vero Havre) 

Alter:
56 Jahre Beruf: Juristin Familienstand: verheiratet, (Stief-)Mutter von 3 Kindern (42, 21, 19),Oma von 2 Enkelkindern (15, 8)

Hobbys:
LESEN, Lesen, Lesen, sport (alte-frauen-gymnastik, nordic walking)

Lebensmotto:
Man sollte für Vieles offen bleiben.

Genres:
Ich lese fast alles, was mir unter die Finger und vor die Augen kommt . Am liebsten Fantasy-, Liebes-, Entwicklungs- oder Historischer Roman, manchmal auch Kriminalromane. Science-Fiction-Romane lese ich selten, Horrorromane normalerweise gar nicht.

Lieblingsbuch:
zur Zeit - „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes. Ich finde, dieses Buch greift für einen Unterhaltungsroman ein wirklich schwieriges und moralisch-ethisch hochumstrittenes Thema auf, nämlich die Sterbehilfe. Sollte ein Mensch, der keinerlei geistige Einschränkungen hat, allerdings schwerstbehindert ist und deshalb aktiv keinen Selbstmord begehen kann, Sterbehilfe in Anspruch nehmen dürfen? Das klingt - so auf den Punkt gebracht - ganz schrecklich. Aber es ist ein wirklich wunderbares Buch, das einen zum Lachen und zum Weinen bringt, der Autorin gelingt es, dass man sich mit dieser Frage auseinandersetzt und auch eine andere als die eigene Meinung nachvollziehen kann. Sehr bewegend und berührend.

LieblingsschriftstellerIn:
Das ist eine sehr schwierige Frage, weil ich so viele, so verschiedene SchriftstellerInnen sehr, sehr mag. Ich entscheide mich mal für Astrid Lindgren, ihre Bücher liebe ich immer noch und lese sie nach wie vor gern und mit Freude, aber auch mit geschärftem Blick für die Milieu- und Gesellschaftsbeschreibungen.

Montag, 25. Januar 2016

Blogtour "Sternschnuppen-Reihe" von Katrin Koppold: Probleme in der Ehe

„Die Ehe ist der engste, schönste, innigste, heiligste und dauerndste Bund, den Menschen mit Menschen schließen können. Die glückliche Ehe ist des irdischen Lebens höchstes Gut.“

Heinrich Zschokke


Nachdem ihr die letzten Tage schon die verschiedensten Einblicke in die Sternschnuppen-Reihe bekommen habt, möchte ich heute das Thema Ehe näher betrachten.

Ist die Ehe ein überholtes Relikt vergangener Zeiten? Was dafür sprechen würde, ist die Tatsache, dass sich die Zahl der Eheschließungen in den letzten 60 Jahren halbiert hat. 


Eine Tendenz, die die Bedeutung der Ehe erst einmal in Frage stellen würde. Doch betrachtet man die Statistik weiter, so wird ein anderer Trend deutlich. 
2013 gab es 17,6 Mio. Ehepaare in Deutschland und die Zahl der Eheschließungen ist seit über 10 Jahren konstant geblieben. 
Bei einer Umfrage kam heraus, dass nur ein Drittel der Befragten die Ehe als längst überholte Institution sieht. 
43% von ihnen sind sogar der Meinung, dass eine Heirat zwingend notwendig ist, um dauerhaft zusammen sein zu können. Während Anfang der 90er Jahre eine Ehe noch ca. 11 Jahre und 7 Monate hielt, waren es 2013 sogar schon 14 Jahre und 8 Monate. Die Zahl der Scheidungen ist rückläufig, aktuell ist nur noch etwa jede 3. Ehe davon betroffen.


In den letzten Jahren ist dieser Trend hin zur Ehe nicht nur in Statistiken zu sehen gewesen. Fernsehsender widmen einen Großteil ihrer Sendezeit der Suche des perfekten Hochzeitskleides oder dem Wettkampf, welche Hochzeit die beste war. Mehrmals im Jahr werden Hochzeitsmessen beworben, die den besonderen Tag noch besonderer machen sollen. 
Die Traumhochzeit ist längst nicht mehr nur ein Konstrukt von dem kleine Mädchen träumen. 2/3 der Deutschen glauben an eine Liebe, die ein Leben lang hält. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen man bei einer Hochzeit über drohende Kosten einer Scheidung nachgedacht hat. Das mag vielleicht auch an der Verschiebung des sogenannten „heiratsfähigen Alters“ liegen, denn heutzutage schließen Frauen mit 31 und Männer sogar erst mit 34 Jahren den Bund der Ehe.


Quelle: Katrin Koppold
Aber zurück zu der Sternschnuppen-Reihe, besser gesagt zu den Protagonistinnen, anhand derer man diese Zahlen und Fakten etwas anschaulicher aufzeigen kann.
In jedem der vier Bücher steht die Lebens- und Liebesgeschichte einer der Schwestern im Vordergrund. Den Anfang macht Helga, die Älteste der Baum-Schwestern.


Helga ist 36, hat einen festen Partner, ist erfolgreich in ihrem Beruf und wünscht sich nichts sehnlicher als zu heiraten und endlich Kinder zu bekommen. Obwohl sie sich immer 4 gewünscht hat, sieht sie selbst ein, dass dieses Ziel wohl schwer für sie erreichbar sein wird. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sie sich in der Nacht der Sternschnuppen wünscht, schnellstmöglich zu heiraten und schwanger zu werden.




Die zweitälteste Schwester Fee hingegen ist Karrierefrau durch und durch. Sie liebt ihren Job für ein Trendmagazin und das damit verbundene Glamourleben. Ein klassisches Familienleben war bis zu ihrer nicht geplanten Schwangerschaft für sie undenkbar. Nach der Hochzeit ihrer Schwester Lilly und einem riesigen Streit mit ihrem Freund Sam, reist Fee nach Irland um einen One-Night-Stand ausfindig zu machen. Begleitet wird sie von Söhnchen Paul und ihrer Mutter Milla, die sich selbst gerade in einer sehr schwierigen Situation mit ihrem Mann befindet. Die Eltern haben sich über die Jahre auseinander gelebt und gehen unterschiedlichen Interessen nach.


Lilly ist die 3. Schwester und die erste, die tatsächlich heiratet. Für ihren Mann begibt sie sich in die Rolle der Hausfrau und kümmert sich voll und ganz um dessen leibliches Wohl. Doch schon nach etwa 9 Monaten zerbricht die Ehe, denn ihr Mann hat eine andere Frau kennen und lieben gelernt. Ohne Job, in der Wohnung nur auf Zeit geduldet, steht sie vor den Scherben ihrer Zukunftsträume und tröstet sich mit Schokolade. Es wird Zeit ihr Leben in den Angriff zu nehmen und in neue Bahnen zu lenken.

Mia ist Lillys Zwillingsschwester und eher die rebellische unter den Geschwistern. Eigentlich war Mia immer diejenige der Schwestern, die einen lockeren Umgang mit Männerbekanntschaften pflegte. Mit Rik hat sie erstmals einen potentiellen Ehemann an ihrer Seite. An einem gemeinsamen Autounfall zerbricht jedoch die Liebe und Mia beschließt nach Paris zu fahren, um dort das gemeinsame Liebesschloss von der Brücke zu schneiden. Auch wenn bei Mia das Thema Ehe nicht vorherrschend ist, so hat ihr das Beziehungsende doch den Boden unter den Füßen weggezogen. Auch sie muss erst einmal zu sich selbst finden und herausfinden, was sie sich wünscht und wichtig zu erkennen, wer sie ist.


"Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt."

Antoine de Saint-Exupéry



Egal ob verheiratet oder nicht: bedingungslose Liebe ist das, wonach wir streben. Auch die vier Schwestern und ihre Mutter Milla wollen nichts anderes. Doch nicht jeder ist der gleiche Weg dorthin vergönnt. Manchmal bedarf es Umwege, um sein Ziel zu erreichen. Bei dem einen ist es eine Hochzeit, bei einem anderen die Scheidung und wieder ein anderer erlebt ganz ohne Trauschein sein Glück. Ich denke, was man in den Geschichten wunderbar lernen kann, ist, dass wahre Liebe der Schlüssel zum Glück ist. Manchmal muss man Dinge loslassen, um Platz für etwas Neues zu schaffen.

2/3 der Deutschen glauben an die Liebe, die ein Leben lang hält. Doch wie hat Federico Fellini so schön gesagt:

"Heirat ist nicht das Happyend, sondern immer erst ein Anfang."




Gewinnspiel






Auch bei mir bekommt ihr ein paar der geheimnisvollen Schnipsel, deren Bedeutung am letzten Blogtourtag beim verrückten Gewinnspiel gelüftet wird. 


Um zu gewinnen, beantwortet zudem bitte folgende Frage in den Kommentaren:


In welchen Land reist Fee mit Mutter Milla und Baby Paul?


 Zu gewinnen gibt es:

1. Preis: 1 Print deiner Wahl aus der Sternschnuppen-Reihe

2. Preis: 2 x 1 EBook deiner Wahl aus der Sternschnuppen-Reihe mit Postkarte und Lesezeichen


Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich. 
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen,
Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Das Gewinnspiel endet am 27.1.2016 um 23:59 Uhr.

Falls ihr nicht schon daran teilgenommen habt, schaut doch noch bei den anderen Tourtagen rein und sichert euch weitere Lose und erhöht damit eure Gewinnchance. Hier nochmal die einzelnen Tage:

Tag 1: Die Sternschnuppen-Reihe

Tag 2: Die Reise durch die Sternschnuppen-Reihe

Tag 3: Scheiß Kerl oder große Liebe?

Tag 4: Probleme in der Ehe (bei mir)

Tag 5: Katrin Koppold im Gespräch

Tag 6: Das verrückte Gewinnspiel



Viel Glück euch allen und ich hoffe, ihr hattet Spaß an meinem Beitrag.



Quelle der Statistiken: http://www.sueddeutsche.de/leben/acht-grafiken-zur-ehe-kann-heiraten-gut-gehen-1.2477048

Quelle der Bilder: https://pixabay.com/de/photos/?q=ehe&image_type=&cat=&min_width=&min_height=

Sonntag, 24. Januar 2016

Gewinnerbekanntgabe Blogtour "Dennis & Guntram"

Wie versprochen die Bekanntgabe der Gewinner. 

Gewonnen haben:

4x 1 Dennis und Guntram Buch von Band 1-4 nach Wahl im Wunschformat

- Shake Pears
- Sonjas Bücherecke 
- Verena normalistlangweilig
- Vero Havre

1 Dennis & Guntram-Tasse 
- Bettina Hertz

Bitte schickt Euer Wunschformat und Eure Anschrift mit dem Betreff: Dennis und Guntram an info@cp-ideenwelt.de

Die Gewinner des Blitzgewinnspiels im Bücherkessel auf Facebook sind:

Das "Dennis & Guntram" T-Shirt:

Axel Vollmer

Die "Dennis & Guntram" Tasse:

Nina Hiess

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Alle anderen bitte nicht traurig sein, denn schon Morgen wird es wieder hier im Bücherkessel die Chance auf tolle Gewinne bei einer Blogtour geben. Also schaut rein.

Samstag, 23. Januar 2016

Blogtour "Dennis & Guntram": Interview mit dem Autor Hubert Wiest


Heute begrüße ich euch ein letztes mal, bevor morgen die Gewinner bekannt gegeben werden. Nachdem ihr jetzt so viel über die Geschichten von "Dennis & Guntram" erfahren habt, werde ich euch heute den Autor ein wenig näher vorstellen.

Quelle: http://www.lomoco.de/
Hubert Wiest, geboren 1964, erfindet und schreibt Geschichten für Kinder und Teenager. Zusammen mit Nina von Stebut produziert er Hörbücher und den Podcast Radio Lomoco.

Nach der Ausbildung zum Werbekaufmann, dem Besuch der Bayerischen Akademie der Werbung und einigen Semestern BWL-Studium gründete Hubert Wiest in den Neunzigerjahren die Internetagentur FREIRAUM Multimedia. Er führte sie durch die stürmische New-Economy der Jahrtausendwende. Später arbeitete er als Marketing- und Vertriebsleiter für internationale Unternehmen. Nach drei Jahren in Hongkong lebt er seit 2011 mit Nina von Stebut, drei Kindern sowie den Hunden Pepsi und Cola in Sydney.

Er war so freundlich mir ein paar Fragen zu beantworten, die euch einen Einblick in seinen Alltag als Autor geben sollen. Ich hatte sehr viel Spaß dabei und hoffe, ihr habt genauso viel Spaß daran.


„Dennis & Guntram“ handelt von einer außergewöhnlichen Freundschaft zweier Jungen. Was hat dich inspiriert diese Geschichte zu schreiben?

Kinder wie Dennis haben mich zu dieser Geschichte inspiriert. Ich denke in vielen von uns steckt ein bisschen von Dennis.

Gerade Guntram ist ein lustiger und seltsam anmutender Kerl. Hattest du für die Figuren irgendwelche Vorbilder?

Für mich ist Guntram so, wie Dennis gerne wäre: Guntram macht sich nichts aus der Meinung anderer, zieht sein Ding durch und ist mutig.

Gibt es eine Figur aus der Reihe, die dir am besten gefällt und warum?

Von den Nebenfiguren mag ich ganz besonders die Eltern von Dennis. Sie sind ganz normale Eltern, sehr bemüht und lieben ihren Sohn. Ich hoffe an manchen Stellen wird klar, dass auch Eltern keine Superhelden sind, sondern Probleme und Zwänge des Alltags meistern müssen und an ihre Grenzen stoßen.

Ich hätte wahnsinnig gerne einen so einzigartigen Freund wie Guntram in meiner Schulzeit gehabt. Hättest du auch gerne so einen Freund gehabt? Oder eher einen mit anderen Eigenschaften?

Klar, Guntram ist der perfekte Freund. Immer unterstützend, drängt sich nicht in den Vordergrund, ist lustig und man kann sich in jeder Situation auf ihn verlassen.

Was ist die besondere Herausforderung, wenn man ein Kinderbuch schreiben will?

Jedes neue Buchprojekt ist eine spannende Herausforderung. Da ich nur Kinder- und Jugendbücher geschrieben habe, weiß ich nicht, wie die Herausforderung für Erwachsenenbücher aussieht.

Wolltest du schon immer Kinderbücher schreiben?

Ja, ich fühle mich mit Kinder- und Jugendbüchern sehr wohl. Ich habe das Gefühl in diesen Bereichen meiner Phantasie keine Grenzen auferlegen zu müssen. Kinder sind sehr ehrliche und dankbare Leser. Sie lieben es in einer Geschichte zu versinken, wenn sie gut ist. Auf der anderen Seite legen sie das Buch einfach weg, wenn ihnen die Geschichte nicht gefällt.

Wie läuft dein Kreativprozess ab? Also von der Idee zum Buch, welche Schritte gibt es da bei dir?

Ich starte mein Buchprojekt immer mit einer Leitidee. Dann entwickle ich die Hauptfiguren, schreibe ihre Lebensläufe und Eigenarten. Im nächsten Schritt entwickle ich das Storyboard: Für jedes Kapitel lege ich den Handlungsfaden fest.  Wenn mir das Storyboard stimmig erscheint, setze ich mich hin und schreibe das eigentliche Buch – das macht mir am meisten Spaß. Anschließend folgt der Überarbeitungsprozess, der manchmal langwierig und mühsam ist, aber immer lohnend. Dann geht eine Lektorin durch das Manuskript und ich überarbeite es ein weiteres Mal.

Hast du ein Schreibritual?

Wenn ich an einem neuen Buch schreibe, starte ich jeden Tag um 9 Uhr und höre frühestens nach 2500 Wörtern auf. Ich warte nicht auf den großen Einfall, sondern setze mich hin und versuche diszipliniert zu arbeiten. Das funktioniert bei mir am besten.

Gibt es irgendetwas, ohne das du nicht schreiben kannst?

Ich brauche immer eine große Kanne Tee.

Quelle: Hubert Wiest
Wo schreibst du am liebsten?

Die meiste Zeit arbeite ich an meinem Schreibtisch. Manchmal auch unterwegs.

Sind noch weitere „Dennis & Guntram“-Bücher geplant?

Im Moment nicht, aber einige Leser hatten sich weitere Geschichten mit Guntrams Eltern gewünscht. Vielleicht schreibe ich noch paar Geschichten mit ihnen. Mein nächstes Kinderbuch heißt Monstärker und der Kristall des Zweifels und ist wahrscheinlich bis Mitte des Jahres verfügbar.

Alle deine bisher veröffentlichten Bücher waren Kinder- oder Jugendliteratur. Könntest du dir auch vorstellen Romane für Erwachsene zu schreiben?

Hmm, eher nicht. Ich habe noch so viele Ideen für Kinder- und Jugendbücher. Das macht mir einfach Spaß.

Gibt es einen literarischen Lebenstraum, den du dir irgendwann noch unbedingt erfüllen möchtest?

Ich versuche meinen literarischen Lebenstraum zu leben, in dem ich immer neue Bücher schreibe.

Du wohnst mit deiner Familie in Australien. Hast du schon mit dem Gedanken gespielt etwas Englischsprachiges zu veröffentlichen?

Mein Jugendbuch Die Schattensurfer sind gerade ins Englische übersetzt worden und kommen im Februar als The Shadowsurfers auf den Markt. Obwohl ich in Australien lebe und ein ordentliches Alltagsenglisch spreche, traue ich mir nicht zu ein Buch ins Englische zu übersetzen oder auf Englisch zu schreiben. Das würde ich gerne können.


Vielen Dank lieber Hubert, für diesen wundervollen Einblick.

Natürlich gibt es auch wieder ein Gewinnspiel mit tollen Preisen.

Gewinne:

1. Preis: 4 x 1 "Dennis & Guntram" Buch von Band 1-4 nach Wahl im Wunschformat

2. Preis: 1 "Dennis & Guntram" T-Shirt

3. Preis: 2 x 1 "Dennis & Guntram" Tasse






Um ein Los zu bekommen beantwortet bitte folgende Frage in den Kommentaren:


Ohne was kann der Autor nicht schreiben?


Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 23.1.2016 um 23:59 Uhr.

Natürlich könnt ihr eure Gewinnchance erhöhen, in dem ihr auf den anderen Blogs auch Gewinnspiellose sammelt. Falls nicht schon geschehen, schaut doch nochmal bei den anderen Blogtourteilnehmern rein:

1. Tag: Schreibtrieb

2. Tag: Phinchen

3. Tag: Bianka

4. Tag: Hjördis

5. Tag: Babs

6. Tag: bei mir

7. Tag: Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Dienstag, 19. Januar 2016

Rezension zu Sarah Neumanns "Die Schicksalsseherin"

Bewertung 5 Sterne


Inhalt:

Die Welt der Kobolde ist in heller Aufregung, als bekannt wird, dass die lebenswichtige Glücksproduktion zum Erliegen gekommen ist. Glück ist das Lebenselexier aller Welten und nicht nur der Welt der Kobolde droht ohne ihm die Zerstörung. Während die Ministerien sich um die Verteilung der Restbestände streiten, versuchen Seith und Myriel den wahren Grund für das nahende Unglück herauszufinden. Auch wenn ihre Liebe nicht sein darf, so ist sie doch das einzige, was den beiden die nötige Kraft und den Antrieb gibt, sich den dunklen Kräften zu stellen. Denn nur gemeinsam können sie es schaffen, ihre wahre Bestimmung zu enthüllen und damit die Welten vor dem Untergang zu retten.

Charaktere:

Sarah Neumann hat mit den Protagonisten Myriel und Seith eine wundervolles Liebespaar erschaffen, dass ein wenig an Shakespeares "Romeo und Julia" erinnert. Beides Sprößlinge verfeindeter Clans und beide haben "Berufe" ergriffen, die nicht der Bestimmung ihrer Familie entsprechen. Verlobt mit anderen Partnern bleibt den beiden nur der verzauberte Garten, in dem sie sich heimlich Treffen und austauschen. Die ganze Welt, die Figuren und das ganze Szenario wurde von der Autorin liebevoll durchdacht. Viele kleine Details und Wesenszüge machen die Protagonisten vielseitig. Dies ermöglicht dem Leser sich zu identifizieren und man kann gar nicht anders, als mit ihnen mit zu fiebern.

Schreibstil:

Die im Buch verwendete Sprache ist sehr angenehm und fantasiereich. Man taucht ab in eine Welt, die man so noch nicht erlebt hat. Sarah Neumanns bildhafte Sprache lässt den Leser in eine zauberhafte und bunte Koboldwelt abtauchen. Man merkt, dass die Autorin geübt im Umgang mit der Sprache ist und fühlt sich beim Lesen rund um wohl. Die Kapitel werden abwechselnd aus Myriels und Seiths Perspektive erzählt. So bekommt der Leser die gleichen Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben, was die Geschichte plastischer erscheinen lässt. Die einzelnen Orte, Situationen und Personen sind so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat, sich mitten in der Geschichte zu befinden und alles mit eigenen Augen zu sehen.

Fazit:


Das Buch ist ein richtiger Page-Turner. Ich hatte Mühe, es aus der Hand zu legen. Die Geschichte verbindet so viele Elemente. Neben dem spannenden Abenteuer und der verbotenen Liebesgeschichte, macht die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit der Koboldwelt den Charme dieses zauberhaften Buches aus. Beim Lesen habe ich die Zeit vergessen. Sarah Neumann verbindet Sprache und Inhalt zu einem mitreißenden Roman. Ich freu mich auf die weiteren Teile die kommen werden und kann dieses Buch jedem Fantasy-Fan nur wärmstens empfehlen. Wer Kobolde und magische Figuren gepaart mit Action und Liebe mag, der ist hier sehr gut bedient.

Montag, 18. Januar 2016

Rezension zu Kathrin Lichters "Dark Ages - Kriegerin der Feen"

Bewertung 5 Sterne

Klappentext:

 Die Verzweiflung im grünen Zirkel ist groß, seit Lily von Megan, der dunklen Fee, gezwungen wurde, ihrem Volk und ihrer großen Liebe Rian den Rücken zuzukehren, um ihn nur so vor dem sicheren Tod zu bewahren. Megans Armee der Schatten wächst weiter und hinterlässt im Sagenland nur Verwüstung und unermessliches Leid. Die Hoffnung von Lilys Volk, dieser Übermacht noch länger standzuhalten, ist gering, denn die Königin der Feen bleibt weiterhin unauffindbar. Wird Lily sich im Kampf gegen Megan behaupten und sich dem drohenden Schicksal entgegenstellen können, um ihr Volk zu befreien? Oder kann Rian sie vor ihrem bevorstehenden Schicksal bewahren? 


Charaktere: 

 Die Autorin hat wundervolle und sehr facettenreiche Protagonisten erschaffen. Angelehnt an die keltische Sage um König Arthus und Avalon, sind die Figuren eine gelungene Komposition aus mystischen und modernen Elementen. Die Charaktere sind nicht nur in gut und böse einzuteilen, ihre Persönlichkeiten sind sehr vielschichtig und emotional. Da es sich um den letzten Teil einer Trilogie handelt, werden viele Wesenszüge und Begebenheiten erklärt, die einem viele Figuren "menschlicher" erscheinen lässt. Die Figuren repräsentieren alles, was eine gute Geschichte ausmacht. Man leidet, freut und fühlt mit ihnen.


Schreibstil: 

Der Schreibstil von Kathrin Lichters ist äußerst angenehm. Man gleitet regelrecht durchs Buch. Die verschiedenen Elemente wie Spannung, Action, Gefühl, Liebe und Intrige werden von ihr gekonnt zu einem fantastischen Geschichtsteppich verwoben. Sehr bildhaft entführt die Autorin den Leser in eine sagenhafte Welt voller Mythen und Magie. Von der ersten Seite an, bin ich in die Geschichte eingetaucht und habe sie als Film vor meinem inneren Auge verfolgen können. Handlungsstränge, die in den ersten beiden Teilen Fragen offen gelassen haben werden gekonnt zusammengeführt und aufgeklärt.


Fazit:

Ein absolut geniales Finale einer tollen Fantasy-Trilogie. Ich habe mitgelitten, mitgefühlt und mich gefreut. Dieses Buch hat in mir so viele Emotionen hervorgerufen, was für mich eine tolle Geschichte ausmacht. Der einzige kleine Kritikpunkt für mich ist, dass man diese Geschichte wirklich als dritten Teil lesen muss, da man andernfalls nur schwer durch die Wirrungen der Dark Ages durchsteigt. Dennoch kann ich diesem Buch nur die volle Punktzahl geben, da es für mich persönlich alles verbindet, was ein tolles Buch ausmacht. Ich freu mich schon auf weitere Bücher dieser wundervollen Autorin.

Sonntag, 17. Januar 2016

Gewinnerbekanntgabe zur Blogtour von Sarah Neumanns "Schicksalsseherin"

Heute habe ich die Ehre euch die Gewinner zu verkünden. Danke nochmal für die rege Teilnahme und ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß daran wie wir. Jetzt spann ich euch auch nicht weiter auf die Folter:
 Gewonnen haben: 

 1. Preis - 3x1 signiertes Print

 - Charleens Traumbibliothek 
- Monika Schulze 
- Nina von bookblossom 

 2. Preis - 3x1 Lesezeichen 

 -Vero Havre
-Bianca Kranz
 - Jenny Chris 

 Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Adresse und dem Betreff: Die Schicksalsseherin an info@cp-ideenwelt.de 

 Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner, an alle anderen, bitte seid nicht traurig. Es wird schon bald wieder eine Chance geben, bei der ihr was tolles gewinnen könnt.

Samstag, 16. Januar 2016

Andreas Rezension zu Sandra Bäumlers "Feenglut"

Bewertung 5 Sterne


Inhalt:

Seit ihrer Kindheit sind die beiden Schwestern Kayla und Naias auf sich gestellt und kämpfen um ihr Überleben. Kayla verdingt sich hierfür als Schwertkämpferin in den Arenen des Landes, um ihre über alles geliebte Schwester zu beschützen. Mit dem Ziel, genug Geld für Naias Heilerausbildung zu verdienen, machen sich die grundverschiedenen Schwestern auf den Weg nach Ro’an, um an den dortigen Arenakämpfen teilzunehmen. Noch ahnt Kayla nicht, welche schicksalhafte Begegnung sie in Ro’an erwartet. Denn ein geheimnisvoller Krieger kreuzt ihren Weg, der sie auf der Stelle in seinen Bann zieht. Eine verhängnisvolle Wette, deren Einsatz Kaylas Freiheit ist, bringt Naias in Gefahr und verändert einfach alles. Wird sie ihr Leben als Sklave hinnehmen, um ihre Schwester zu retten?

Charaktere:

Ich war beim Lesen von der Vielfalt und der Tiefe der Charaktere absolut beeindruckt. Nichts ist wie es scheint. Unter diesem Motto entwickelt die Autorin ihre Figuren und schafft dadurch eine emotionale Bindung an die einzelnen Rollen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Kämpferin Kayla. Auf den ersten Blick wirkt sie willensstark und unerschütterlich. Doch im Laufe des Buches bricht ihre Maske auf und man erkennt, wie verletzlich sie tief im Inneren ist. Der Schutzwall, den sie um ihr Herz aufgebaut hat, bröckelt Seite für Seite. Im Gegensatz zu Kayla wirkt Naias zu Beginn des Buches unheimlich zerbrechlich und ein wenig naiv. Doch auch bei diesem Charakter merkt man schnell, dass sich ein zweiter Blick lohnt. Naias ist unerschrocken, herzensgut und nicht ansatzweise so hilflos wie zuerst angenommen. Ein weiterer wichtiger Charakter ist der geheimnisvolle Krieger. Hier möchte ich allerdings noch nicht allzu viel verraten. Er ist jedoch mit verantwortlich für Kaylas Wandel und erlebt selbst auch immer wieder das pure Gefühlschaos. Genau diese Berg- und Talfahrten der Protagonisten machen das Buch so lebendig und spannend, dass man es nicht mehr aus den Händen legen möchte.

Schreibstil:

Die Autorin Sarah Bäumler hat einen recht einfachen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Hierbei gelingt es ihr unfassbar gut jene Bilder im Kopf heraufzubeschwören, die einen unmittelbar in die Welt von Kayla eintauchen lassen. Die detailreiche und ausführliche Beschreibung der Umgebung ermöglichen eine klare Vorstellung der Szenerie. Diese Bildhaftigkeit verleiht der Geschichte Tiefgang.

Fazit:

Selten hat mich ein Buch mit seinen facettenreichen und tiefgründigen Figuren so gefesselt wie Sandra Bäumlers Feenglut. Ich fühlte mich direkt mit Kayla verbunden und erlebte durch die detaillierten Beschreibungen der Autorin ihre Gefühlsausbrüche intensiv mit. Das gesamte Buch empfand ich als angenehmes und spannendes Leseerlebnis. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist der Prolog. Hier sind unfassbar viele Informationen relativ komprimiert enthalten. Erst recht spät im Buch wird ein Zusammenhang zur Geschichte hergestellt. Auch wenn mich der Prolog anfangs etwas irritiert hat, war ich von der Geschichte so fasziniert, dass ich ihr fünf Sterne geben muss.

Feenglut ist eine zauberhafte und liebevoll gestaltete Geschichte mit einer für mich neuen Plot-Konstruktion. Ein Buch, das ich jedem Fantasy-Fan ohne Einschränkung weiter empfehlen kann.

© Andrea Kaldonek

Donnerstag, 14. Januar 2016

Blogtourtag zu Sarah Neumanns "Schicksalsseherin": Die Weltenbibliothek



Heute ist der vierte Tag der Schicksalsseherin-Blogtour und nachdem ihr die letzten Tage schon tolle Einblicke in die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven bekommen habt, bin ich heute dran euch die Weltenbibliothek vorzustellen.

Die Links zu den anderen Blogbeiträgen werde ich euch am Ende nochmals anfügen, so dass ihr, falls ihr etwas verpasst habt, dies ohne Probleme finden und nachholen könnt.

Aber zurück zum Thema Weltenbibliothek. Zu Anfang war ich etwas überfordert, denn sowohl meine Internetrecherche, als auch das Buch selbst ließen so viele kleine Fragen in meinem Kopf offen. Was soll ich euch zu dem Thema erzählen, was ihr nicht schon in der Geschichte nachlesen könnt? Also hab ich mich hingesetzt und versucht mir das ganze bildlich vorzustellen, versucht einen imaginären Besuch daraus zu machen.
Dabei sind mir einige Fragen gekommen, die im Buch nicht so explizit beantwortet werden und habe die liebe Autorin Sarah Neumann damit gelöchert. Sie hat mir geduldig Rede und Antwort gestanden und ich hoffe, dass ich euch nun ein Ergebnis präsentieren kann, dass euch ebenso viel Freude bereitet wie mir.


Die Weltenbibliothek 




So in der Art, nur mit Weltenkugeln, stell ich mir den Blick in
Baumkrone der Weltenbibliothek vor.
Copyright: https://pixabay.com/de/bibliothek-himmel-v%C3%B6gel-mystisch-425730/


Bei der Weltenbibliothek handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um eine Bibliothek, in der die Weltenkugeln alphabetisch geordnet aufbewahrt werden. Untergebracht ist sie in einem riesigen Baum, wahrscheinlich Eiche, denn die reichverzierten Eichenholztüren, die über längst vergangene Koboldepochen berichten, werden im Buch erwähnt.
Die Böden bestehen aus mosaikförmig gewachsenen Parkettsträngen , die teilweise morsch sind.

So stell ich mir Aktu im Flug vor
Copyright: https://pixabay.com/de/tier-landschaft-eule-793836/ 

Nicht verwunderlich, denn die Weltenbibliothek verfügt über eine üppige Baumkrone, die nach oben hin offen ist, damit die Fluggefährten, wie Myriels Aktu, bequem in ihr Quartier auf dem Ivar Quaoi gelangen können.
Da es auch in der Welt der Kobolde regnet und die Weltenbibliothek eine offene Baumkrone besitzt, regnet es von Zeit zu Zeit rein, allerdings nie richtig schlimm, da die oberen Baumregionen das meiste abfangen.

Es gibt einen Registrierungsbereich, über den sich die Kobolde für ihre Reisen in die Anderswelten anmelden müssen. Wie ich in Erfahrung bringen konnte, ist das Registrat dauerhaft besetzt, da es in den unterschiedlichen Welten auch verschiedene Zeitzonen gibt.
Das Registrat überwacht und registriert neben den Reisetätigkeiten auch detailliert die Glücksverteilung. Jede Reise in eine Anderswelt muss gut begründet sein und bedarf einer Genehmigung, denn Urlaubs- oder Vergnügungsreisen sind nicht gestattet.
Die für die Verwaltung genutzten Papyrusbögen, werden im oberen Bereich der Bibliothek verwahrt und sorgen damit für den typischen Geruch, den Myriel zu Beginn des Buches beschreibt.




Die Weltenkugeln 





In alphabetisch angeordneten Fluren werden die Weltenkugeln verwahrt, wobei es mehrere Kugeln einer Anderswelt geben kann. Sie werden in ein Knochenrad eingedreht, das bei korrektem Einrasten eines von drei farbigen Kontrolllichtern aktiviert.
Die farbigen Leuchten zeigen den aktuellen Zustand der Welten an, wobei Grün gut bedeutet, Gelb einen Risikofaktor anzeigt und bei Rot jede Hilfe zu spät kommt.
Welten leuchten zum Beispiel gelb, wenn in ihnen Krieg herrscht, in besagtem Fall kümmert sich Myriels Vater mit der Kriegsabteilung um diese Welt. Krieg ist allerdings nicht das einzige Risiko, das eine Welt ins Ungleichgewicht bringen kann, doch das würde zu sehr ins Detail gehen. Ist eine Anderswelt in so einen kritischen Zustand geraten, benötigen die Kobolde eine Sondergenehmigung für den Übertritt.


Die Weltenkugeln zeigen einen Ausschnitt aus der Anderswelt. Bei der Erde, der Lieblingswelt Myriels, sieht man die weite der Ozeane. Befindet sich der Kobold allerdings in der Anderswelt, so sieht er in der Kugel den Ivar Quaoi in seiner vollen Pracht.
Aktiviert werden die Kugeln durch Berührung der Sigille, einem magischen Symbol. Myriel liebt die Erde und fühlt sich ihr und den Menschen sehr verbunden, weshalb sie zum Aktivieren der Weltenkugel ihre Lippen zum Kuss auf die Sigille legt.


Das könnte Myriel auf Aktu sein.
Copyright: http://davidrevoy.com/article133/owl-princess

Reist man über die Kugel in eine Anderswelt, wird die Körpergröße während des Übertritts angepasst.So misst Myriel auf der Erde nur noch etwa 50-60 cm und ist damit für die Menschen auf ihrer Eule Aktu nahezu unsichtbar.
Sollte in einer Anderswelt bei einem Einsatz mal etwas passieren, so kann der betreffende Kobold über die Weltenkugel einen Hilferuf absenden, der dann im Registrat der Weltenbibliothek eingeht.
Dort wird dann geprüft, welche Abteilung zur Rettung notwendig ist. Wenn man allerdings die Weltenkugel verliert, wie bei Jimmies Schwester, ist der Kobold darauf angewiesen, dass die Sicherheitsabteilung von sich aus reagiert und nach dem verlorenen Kobold sucht.
Eine Weltenkugel kann nur von einem Kobold gleichzeitig benutzt werden. Deshalb benutzt die Kriegsabteilung eigene, extra für sie gefertigte Weltenkugeln, über die die Krieger in die Anderswelten gelangen.
Die Weltenbibliothek wird somit hauptsächlich von den Glücksverteilern und den Heim und Hauskobolden genutzt.



Inspiration für die Weltenbibliothek 




Die Weltenbibliothek und die darin verwahrten Weltenkugeln haben mich sehr fasziniert. Mit viel Liebe zum Detail hat Sarah Neumann eine ganz besondere und einzigartige Koboldwelt erschaffen. Da war ich natürlich neugierig, was sie inspiriert hat und woher ihre Ideen kamen.

Was hat dich zur Weltenbibliothek inspiriert? 

Ich besitze eine kleine, stetig wachsende Bildersammlung, aus denen meine Muse Ideen kreiert. Eines dieser Bilder zeigte eine magische Bibliothek, in der wundersame Geister umherschwirrten. Meine Muse setzte es mit dem Bild eines leuchtenden Baumes zusammen, der in einer Glaskugel zu existieren schien, und so entstand die Idee, eine Bibliothek zu erschaffen, in denen Kugeln verschiedenster Welten gelagert werden, um diese zu bereisen.

Die Weltenkugeln erinnern mich irgendwie an Schneekugeln… Was hat dich zu der Form bewogen/inspiriert? 

Ich habe selbst einmal eine Schneekugel besessen und mir immer vorgestellt, dass diese Welt dort drin nicht nur aus Plastik sein kann. Außerdem fand ich es eine interessante Verbindung zur Menschenwelt, die ich gerne spinnen wollte.

Ich danke der lieben Sarah Neumann für die Geduld, die sie mit mir hatte beim Beantworten all meiner Fragen.

Falls ihr jetzt Lust auf mehr bekommen habt schaut doch einfach bei den anderen Blogs vorbei und sammelt dabei Lose fürs Gewinnspiel.


Blogtourteilnehmer



Tag 1: Die Schicksalsseherin bei time.for.nele 

Tag 2: Die Charaktere im Gespräch bei Bücherträumerei 

Tag 3: Kobolde und Alchemisten bei Buchreisender 

Tag 4: Die Weltenbibliothek beim Bücherkessel 

Tag 5: Schicksal bei Miss Rose’s Bücherwelt 

Tag 6: Sarah Neumann im Gespräch bei Bücher – Tor in eine andere Dimension 

Tag 7: Gewinnerbekanngabe auf allen Blogs 


Gewinnspiel: 



Beantwortet folgende Frage:


Wie werden die Weltenkugeln aktiviert? 



Zu gewinnen gibt es: 

3 x 1 signiertes Printexemplar 
3 x 1 Lesezeichen 




 Teilnahmebedingungen:

-Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
-Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
-Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
-Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
-Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. -Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
-Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
-Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
-Das Gewinnspiel endet am 16.1.2016 um 23:59 Uhr.

Freitag, 8. Januar 2016

Buchspecial zu "Witch Hunter" von Virginia Boecker

Ich muss gestehen, dass ich ein absolutes Cover-Victim bin und aus diesem Grund muss ich euch heute dieses wundervolle Buch zeigen.
 Das Cover, der Klappentext und auch die Leseprobe haben mich in seinen gezogen. Ein absolutes #MustHave und #MustRead das der dtv Verlag am 18.3.2016 veröffentlichen wird.


Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie glücklich ich war, als ich gesehen hab, das der dtv Verlag eine Bloggeraktion dazu gestartet hat. Da bin ich natürlich gerne dabei und versuche mein Glück.

Doch worum geht es genau?



Wer ist Freund? Wer ist Feind? 


Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.



Wem das nicht genug ist, der kann weiter in der Leseprobe schmökern.




Was denkt ihr? Wie findet ihr das Cover? Und wem geht es jetzt ähnlich, dass der 18.3.2016 gar nicht schnell genug kommen kann????

Montag, 4. Januar 2016

Rezension zu Sabine Städings "Petronella Apfelmus - Schneeballschlacht und Wichtelstreiche"

Bewertung 5 Sterne



Inhalt:

Es ist kurz vor Weihnachten und während Petronella alles für ein gemeinsames Fest mit ihren 3 Hexenschwestern vorbereitet, warten die Mühlenbewohner, allen voran die Zwillinge Lea und Luis, sehnsüchtig auf den ersten Schnee. Kein Wunder, dass niemand den unruhestiftenden Weihnachtswichtel Nisse bemerkt, der sich in der Mühle einnistet, weil er vom Weihnachtsmann wegen all seiner Streiche ausgesetzt wurde. Dank seines Schabernacks ist im Haus bald die Hölle los und jeder verdächtigt jeden, Scherze auf Kosten des anderen zu machen. Aber zum Glück hat Petronella tatkräftige Unterstützung, die ihr dabei hilft dem Unfug eine Ende zu setzen...

Charaktere: 

Sabine Städing hat ein wundervolles Buch geschaffen mit zauberhaften Protagonisten. Petronella, die Hexe, die in einem Apfelhäuschen im Garten der Mühle wohnt, ihre vielen Freunde, die Zwillinge, deren Eltern, die Wetterhexenschwestern und all die anderen. Jede einzelne Figur ist mit sehr viel Liebe zum Detail konzipiert und hat besondere Merkmale und Eigenschaften, die sie individualisieren. Außergewöhnlich und einzigartig, verleihen sie der Geschichte ihren ganz besonderen Charme.

Schreibstil: 

Die von der Autorin gewählte Sprache ist leicht verständlich und angenehm. Somit eignet sich die Geschichte nicht nur für Kinder, auch den Großen machen die Abenteuer von Petronella Apfelmus Lust auf mehr. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und eignen sich ideal zum Vorlesen und als Gute-Nacht-Geschichte.

Cover/Illustrationen: 

Das Cover bringt Kinderaugen zu leuchten, Petronella auf dem Ast, seitlich hinter ihr der Wohnapfel mit Lea und Luis an den Fenstern, die Zipfelmütze von Nisse und der Christbaum mit der weihnachtlichen Dekoration, Viele Elemente, die die Geschichte wiederspiegeln, wecken die Neugier der kleinen und großen Leser. Die Illustrationen im Buch unterstreichen und geben einen wundervollen visuellen Einblick in die Geschichte, die für noch mehr Tiefe sorgen.

Fazit:

Ich habe dieses Buch mit meiner 4-jährigen Tochter gelesen und wir haben es geliebt. Es war unser vorweihnachtliches Einschlafritual und sie konnte es kaum abwarten Abends ins Bett zu gehen, da sie schon so gespannt war, wie es weitergeht. Leider war die Geschichte viel zu schnell zu Ende gelesen und ich denke, es werden noch weitere Bücher von Petronella bei uns einziehen. Dieses Buch ist so liebevoll geschrieben und zauberhaft illustriert, dass ich es jedem kleinen und großen Buchfreund, der Spaß an Kindergeschichten hat, nur wärmstens empfehlen kann. Es eignet sich wunderbar zum Vorlesen oder selber lesen.

Sonntag, 3. Januar 2016

Ein fröhliches und glückliches 2016!!!

Wenn auch verspätet, so wünsche ich euch von Herzen ein glückliches neues Jahr. Ich freu mich auf 366 neue Tage, die wir gemeinsam die Bücherwelt unsicher machen. Es sind einige interessante Projekte geplant, an denen ich euch natürlich teilhaben lassen werde.
Neben neuen spannenden Beta- und Testleseprojekten, werde ich dieses Jahr in Leipzig das erste mal auf einer Buchmesse zugegen sein. Natürlich werde ich euch ausführlich berichten und falls Interesse besteht, würde ich auch gerne etwas für die #Daheimgebliebenen machen.
Ansonsten bekommt ihr natürlich in regelmäßigen Abständen Rezensionen zu tollen Büchern und ich freue mich verkünden zu können, dass es ab diesem Jahr auch Gastrezensionen hier auf dem Blog geben wird.
Falls jemand von euch Lust hat eine Rezension zu verfassen und hier zu veröffentlichen, darf sich gerne bei mir melden.
Natürlich wird es auch dieses Jahr wieder einige spannende Aktionen und Blogtouren geben, bei denen es wie immer auch was zu gewinnen geben wird.
In diesem Sinne wünsche ich euch, dass sich alle eure Wünsche erfüllen und wir eine tolle Zeit haben werden.



Rezension zu Julia A. Kris "Liebe Supermami, DU KANNST MICH MAL!"

Bewertung 5 Sterne


Als junge Mutter wird man mit vielen tückischen und fiesen Problemen konfrontiert, auf die uns kein „normaler“ Erziehungs- oder Babyratgeber vorbereitet hat. Besserwissende und wetteifernde Mütter, die sich in Krabbelgruppen und Kaffekränzchen organisieren und jede Chance nutzen, arme unbedarfte Jungmütter zu verunsichern. Promimütter, die scheinbar jeglichen kosmischen Gesetzen widersprechen und all jene, die in Musterwohnungen des aktuellen IKEA-Katalogs wohnen, während man selbst im Chaos versinkt. Man hat das Gefühl als Einzige mit der Situation überfordert zu sein, während alle anderen das mit links machen. Anstatt auf das natürliche Bauchgefühl zu hören, werden plötzlich alle Entscheidungen und auch die persönliche Befähigung zur Mutter regelmäßig in Frage gestellt. Ganz gleich ob Cappuccino-Mafia, die biologisch-ökologisch sinnvollen Ernährungs-Terroristen, besserwisserische Rentnerhorden im Bus oder die Feuchttücher und Desinfektionsmittel vernichtenden Übermütter auf den Spielplätzen, überall wird einem direkt oder indirekt suggeriert, dass man als Mutter nie gut genug ist.

Mit dem Buch „Liebe Supermami, DU KANNST MICH MAL!“ von Julia A. Kris wären mir viel Druck und Selbstzweifel erspart geblieben. Mit viel Humor und Herz berichtet die Autorin auf 170 Seiten über ihr Leben als Mama mit Kleinkind und gibt wertvolle und vor allem sinnvolle Tipps zu den wichtigsten Themen der ersten Jahre mit Kind. Der Leser wird nicht mit einem Ansatz konfrontiert, der wie ein Gesetz indoktriniert wird. Es gibt nicht richtig oder falsch, oder nur den einen Weg. Toleranz, Humor, Bauchgefühl und Geduld sind die wichtigsten Eckpfeiler im Umgang mit Kind und in der Rolle als Neumama.


Ich muss zugeben, ich habe dieses Buch verschlungen. Neben einer sehr angenehmen und flüssigen Sprache, werden einem die wichtigsten Themen kompakt und gut strukturiert beschrieben. Als Mutter mit zwei kleinen Kindern konnte ich sehr vieles nachvollziehen und noch einiges dazu lernen. Das Buch ist ein gut recherchierter Ratgeber, der auf humorvolle Weise Tipps und Tricks für Mamis parat hält, ohne jedoch zu werten. Ich möchte dieses Buch jeder Kleinkinder- und Neu-Mami ans Herz legen. Tolle Unterhaltung mit pädagogischem Nebeneffekt. Ein absolutes „Must have“, das beweist, dass Kindererziehung viele Wege kennt.


Harry Potter - Delivery Owl