Montag, 29. August 2016

Rezension zu Nicky P. Kiesows "Noel & Noelle : Die Geburt und Das Erwachen"


Titel: Noel & Noelle: Die Geburt (1)/ Das Erwachen (2)
Autor: Nicky P. Kiesow
Verlag: Selfpublisher
Seiten: 326 (Sammelband)
ISBN: 978-1535135641
Preis: 8,50€ (Print Sammelband) / 1,99€ (E-Book Sammelband)
Erschienen: 07/2016
Kaufen kannst du es hier



Obwohl viele Jahrhunderte vergangen und die Drachen und Riesen in die Berge verbannt worden sind, herrscht immer noch ein steter Kampf zwischen Menschen und Bestien. Noel, der Sohn einer einfachen Hexe, wünscht sich nichts sehnlicher, als der Knechtschaft des Hexenclans zu entkommen. Aber er muss bald einsehen, dass das Schicksal etwas ganz Anderes für ihn bereit hält. Kurz bevor er sich dem Abschlussritual seines Volkes stellen kann, das ihm den Weg in die Freiheit ebnen soll, wird sein Leben von einem unerwarteten Familienmitglied völlig auf den Kopf gestellt - Noelle, die Feuertochter, zwingt ihn zwischen die Fronten. Aber kann er sich wirklich auf ihre Seite stellen und sein Volk im Stich lassen? Nachdem die Feuerprüfung beendet ist, steht Noels Welt plötzlich völlig auf dem Kopf. Ein Grund für das Durcheinander ist auch Noelle, die unvermittelt auftaucht und ihn zwingt, eine wichtige Entscheidung zu treffen. Leider bleibt diese nicht ohne Folgen und so finden sich beide bald zwischen den Fronten wieder. Hinzu kommen die Drachen, die vom Aussterben bedroht sind. Ihre letzte Hoffnung: Noel & Noelle, die sie auf ihre Seite bringen wollen. Im zweiten Teil der Buchserie erleben wir eine fantastische Welt voller Magie, Drachen und neuen Freundschaften.



Das Cover ist im Vergleich zur Geschichte eher farblos. Bitte nicht falsch verstehen und die Steine wieder fallen lassen. Es soll nicht heißen, dass das Cover fad oder langweilig ist, vielmehr, dass die Geschichte, die zwischen den Buchdeckeln schlummert, äußerst bunt und spannungsgeladen ist. Nicky P. Kiesow hat mich mit ihrer Geschichte wirklich fasziniert und ich war so dankbar, dass ich nach dem ersten Band nicht warten musste, sondern sofort mit Teil zwei starten konnte, denn der Cliffhanger war wirklich fies. Die Protagonisten sind genial beschrieben. Die Autorin hat gerade den beiden Hauptfiguren Noel und Noelle so vielseitige Eigenschaften gegeben, dass man als Leser nicht anders kann, als sich mit ihnen zu identifizieren. Was hab ich mit Noel zu Beginn gelitten, als er der personifizierte Fußabtreter des Dorfes war. Doch jetzt zu behaupten, es gäbe nur gut und böse, schwarz oder weiß, würde der Geschichte nicht gerecht werden. Man lernt neben den Menschen auch die Drachen kennen und wird in einen alten und ewig schwelenden Konflikt katapultiert. Für mich stellte sich sehr schnell die Frage, wer sind die wahren Monster? Mensch? Drache? Aber ich möchte davon nicht zu viel verraten und euch lieber ans Herz legen, diese wundervoll erzählte Geschichte voller Magie und Fantasy selbst zu entdecken. Nicky P. Kiesow spielt wunderbar mit ethischen Aspekten und wirft immer mal wieder Fragen in meinem Kopf auf. Sie hat mich mit ihrer Story nicht nur äußerst gut unterhalten, sondern auch des Öfteren zum Nachdenken angeregt. Neben der abwechslungsreichen und spannungsgeladenen Handlung, hat mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen. Ich kam sehr leicht und flüssig in die Geschichte, konnte mir Figuren und Szenerie sehr gut und bildreich vorstellen. Die Bücher wurden von mir regelrecht „verschlungen“ und ich habe beide Teile beinahe in einem Rutsch gelesen.




Eine wirklich geniale Reihe, die Lust auf mehr macht. Ich kann den Folgeband kaum erwarten, denn es liest sich einfach zu schnell und zu gut. Die Autorin verbindet in ihren Romanen geschickt Spannung, Magie und Gefühle. Die Geschichte, die mich schon ersten Teil fesselte, hat mich in der Fortsetzung regelrecht mitgerissen. Dynamische und actionreiche Handlungsbögen, unerwartete Wendungen und ganz viel Zauber lassen bei Fantasy-Fans keine Wünsche offen. Bin gespannt, was ich noch aus der Feder der Jung-Autorin lesen werde. Klare Empfehlung.





Lust bekommen, die beiden Protagonisten kennenzulernen?
Dann kannst du zum einen das Buch kaufen oder aber das geniale Interview der beiden hier auf dem Blog lesen, dass ich im Zuge einer Blogtour mit beiden führen durfte, nachdem ich sie in unserer Welt ein wenig rumgeführt habe.... Die außergewöhnliche Zusammenfassung der "Weltreise" findest du hier.


Sonntag, 28. August 2016

Rezension zu Kate Forsyth' "Der magische Schlüsel 1 - Der Hexenturm"


Titel: Der magische Schlüssel 1 – Der Hexenturm
Autor: Kate Forsyth
Verlag: blanvalet
Seiten: 320
ISBN: 978-3-641-16820-9
Preis: 2,99€ (E-Book)
Erschienen: 12/2015 (Neuauflage bei blanvalet)
Kaufen kannst du es hier



Die junge Hexe Isabeau wächst in einem abgelegenen Tal im Schatten der Drachenklaue auf, dem Berg der Drachen. Unter der Obhut ihrer mütterlichen Freundin Meghan lernt sie, mit den Tieren des Waldes zu reden und mit Hilfe der Kräuter zu zaubern. Doch die beiden Frauen leben in ständiger Gefahr, denn seit eine böse Königin den Herrscher von Eileanan in ihren Bann gezogen hat, sind Hexerei und Magie jeder Art streng verboten. Und Isabeau ahnt noch nicht, dass bald alle Hoffnungen der verfolgten Hexen von Eileanan auf ihr ruhen werden ...



Nachdem ich versehentlich mit der Nachfolgereihe begonnen hatte, musste ich natürlich auch die Anfänge der Geschichte kennenlernen.
Das Cover der Neuauflage des blanvalet Verlags ist schlicht, aber dennoch ansprechend. Das Grün in verschiedensten Nuancen und der goldene Schlüssel haben meine Neugier sofort geweckt.
Leider gibt es das Buch aktuell nur als Ebook, solltet ihr Fans bedruckter Seiten sein und dieses Buch genießen wollen, müsst ihr euch mit älteren Exemplaren, die teilweise sehr schwer zu bekommen sind (9 teilige Reihe) begnügen und auch bereit sein etwas tiefer in die Tasche zu greifen.
Aber zurück zum Buch. Durch Rhiannon kannte ich bereits den Schreibstil der Autorin und fand daher relativ leicht in die Geschichte. Alle Figuren, Orte und Szenerien werden detail- und bildreich beschrieben, so dass der Leser sich wunderbar in die fantastische Welt voller Magie und Drachen hineinversetzen kann. Die Figuren sind vielschichtig und sehr lebendig gestaltet. Isabeau und Meghan sind sehr gegensätzlich konzipiert, was der Geschichte viel Spannung und Dynamik verleiht. Die Handlung ist komplex, jedoch so gut von der Autorin ausgearbeitet, dass man ihr leicht folgen kann. Der Schreibstil ist recht flüssig und angenehm, dennoch gibt es einen halben Punkt Abzug, da die ausgefallenen Namen und Orte kleine Stolpersteine sind und das Lesevergnügen leider etwas schmälern. Mir ist schon klar, dass zu so einer Geschichte keine „normalen“ Namen passen, aber gerade in einem ersten Teil, in dem man so viel Neues entdeckt und kennenlernt, kann das schnell überfordern.
Insgesamt gebe ich nur 4,5 von 5 Sternen, weil ich finde, dass die schwierig zu lesenden Namen den Lesefluss zu Anfang empfindlich stören. Man findet sich rein, aber das dauert ein klein wenig. Was mich weitaus mehr gestört hat, ich aber nicht in meine Punktebewertung einfließen lassen werde, war das Ebook-Format, in dem ich das Rezensionsexemplar bekommen habe. Wie schon erwähnt gibt es das Buch nur noch als Ebook und ich war gezwungen es auf meinem Handy oder Laptop zu lesen, da ich an eine spezielle Leseapp gebunden war. Das war leider nicht sehr angenehm (bin den Kindle Paper White gewohnt, der um einiges angenehmer für die Augen ist). Kann gut sein, dass es auch an der Tatsache liegt, dass ich eine Brille tragen muss, aber für mich persönlich hat es den Lesegenuss geschmälert.



Ein toller erster Band, der definitiv Lust auf mehr macht. Wer Magie, Drachen und viele andere fantastische Orte und Wesen mag, ist in dieser Geschichte gut aufgehoben. Mit ihrem angenehmen Schreibstil packt die Autorin ihre Leser und entführt sie in eine ganz besondere Welt voller Spannung, Abenteuer und vieler Geheimnisse. Auch wenn ich einen halben Punkt abgezogen habe, für Gründe, die andere eventuell nicht so empfinden, möchte ich dieses Buch gerne allen Fantasy-Fans ans Herz legen, denn es ist mit viel Herz und Fantasie geschrieben worden und eröffnet dem Leser eine tolle Welt. Denn auch wenn das Buchformat über die Leseapp nicht sehr angenehm war, so hat es der Geschichte keinen Abbruch getan.






Freitag, 19. August 2016

Kulinarische Erinnerungen: Blogtourtag zu Teresa Simons "Die Holunderschwestern"


Herzlich willkommen zum letzten Tag der Blogtour zu Teresa Simons "Die Holunderschwestern". Nachdem ihr gestern bei Sonja etwas über die Künstlertreffen erfahren habt, werde ich euch heute auf eine kulinarische Reise mitnehmen und versuchen, alte Erinnerungen zu wecken.

Der Roman "Die Holunderschwestern" ist gespickt mit unterschiedlichsten Erinnerungen, die Protagonistin Katharina in Bezug auf ihre Urgroßmutter hat und viele neu entdeckt. Zum einen sind es die Tagebücher, die ihr ihre Urgroßmutter von einer völlig unbekannten Seite zeigen, die sie so nie kennenlernen konnte, da Fanny leider verstarb, als Katharina gerade mal drei Jahre alt war. Die beiden hatten eine besondere Beziehung und die junge Restauratorin bekommt durch die persönlichen Aufzeichnungen einen Blick in das Leben ihrer Ahnin, den sie in jüngeren Jahren bestimmt nicht so hätte aufnehmen können.


Dampfnudeln mit Vanillesoße
Quelle: Lidl kochen
Zum anderen sind es ihre Kochkünste und Rezepte, denn beide haben ein enormes Talent ihre Mitmenschen kulinarisch zu verwöhnen. Gleich zu Beginn des Buches wird der Leser mit in Katharinas Küche genommen und erlebt dort mit, wie sie Fannys Dampfnudel-Rezept in Perfektion beim Kochen nahezu zelebriert und damit nicht nur ihre Freundin durch den betörenden Geruch anlockt. Beim Lesen hat mich die Liebe zu dem Gerichten, die dort immer wieder beschrieben sind, fasziniert. Am Ende des Buches findet man auch einen Anhang, in dem acht von Uroma Fannys Rezepten abgedruckt sind.


Schupfnudeln mit Sauerkraut
Quelle: Alnatura
Ein Rezept von Fanny, über das ich beim
Lesen gestolpert bin, ist leider nicht im Anhang mit aufgeführt. Am Ende des fünften Kapitels besteht Fanny darauf, für ihren "Retter" Lorenz Wurzer Fingernudeln mit Sauerkraut zu kochen. Klang sofort richtig lecker, ich konnte aber leider nicht sehr viel damit anfangen. Bei meiner Recherche stellte sich heraus, dass es sich dabei um Schupfnudeln mit Sauerkraut handelt und Fingernudeln nur ein alter oder regionaler Begriff (den ich bis dato nicht kannte) ist. Ich muss gestehen, dass für mich dieses Rezept, der absolute Volltreffer gewesen wäre, denn ich liebe Schupfnudeln. Ich verbinde sie immer mit Winter, Weihnachtsmärkten und den ganzen wohligen Gefühlen, die ich mit der Zeit rund um Weihnachten habe.

Und hier sind wir also schon mitten im Thema "Kulinarische Erinnerungen". Auch wenn diese jetzt nicht gerade eine ist, die ich mit meinen Urgroßeltern verbinde. Ich muss mich bei meinen Erfahrungen leider auf meine Großmuter Naemi beschränken, denn meine Urgroßeltern habe ich nie wirklich bewusst kennengelernt, da ich einfach zu klein war als sie verstarben.

Zuerst hatte ich überlegt, ob ich euch ein Rezept für Schupfnudeln mit Sauerkraut raussuche, aber dann dachte ich, das hat nicht wirklich was mit Fannys Kochkünsten zu tun und hab mich daher entschieden, euch meine "Kulinarischen Erinnerungen" und die meiner lieben Blogtourkollegen zu präsentieren.

Zubereitung Serviettenkloß
Quelle: Messerspitzen
Es gibt viele Gerichte, die typisch für meine Oma sind, aber was ich besonders mit ihr verbinde, ist der Serviettenkloß zu Weihnachten. Auch wenn die Gerichte an den anderen Festtagen variierten, so war am zweiten Weihnachtsfeiertag immer der Serviettenkloß mit Rouladen und Rotkohl obligatorisch. Die ganze Familie freute sich darauf, denn den besonderen Kloß gab es nur zu Weihnachten. Dabei war die Besonderheit, dass sie den Kloßteig in ein Geschirrhandtuch gefüllt hat, dieses oben zu einer Kugel verschnürte und die Kloßkugel an zwei Holzkochlöffeln im Topf "schwebend" einige Stunden hat garziehen lassen. Leider kann ich euch das genaue Rezept nicht geben, da sie zu plötzlich verstarb und sie es nie aufgeschrieben hatte.

Desiree verbindet mit ihrer Oma Milchreis mit Zimt und Zucker und leckeres Bauernbrot mit hausgemachter Leberwurst.

Die liebe Tamara hat mir sogar das Rezept des Haferschleims ihrer Großmutter für euch verraten:

Omas Haferschleim:
Zutaten:
1 Apfel
ca. 250ml Milch
20 gr Haferflocken
Zimt und Zucker

Zubereitung:
Apfel in kleine Stückchen schneiden. Milch und Haferflocken in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Zum Schluss den Apfel hinzugeben. Auf dem Teller mit Zimt und Zucker dekorieren. Guten Appetit.

Die liebe C.j. hat leider keine kulinarischen Erinnerungen an ihre eigenen Großeltern, verbindet aber grandios leckere Königsberger Klopse mit der tollen Oma ihres Mannes, die es immer gibt, wenn die beiden sie besuchen gehen.

Es gibt verschiedene Arten, wie sich Menschen in unseren Erinnerungen manifestieren. Bei manchen ist es der Geruch, bei anderen besondere Orte und wieder andere haben eben durch ihre spezielle Art und Weise, wie sie Gerichte zubereitet haben, sich direkt in unser Herz gekocht.
Meine Oma ist jetzt genau zehn Jahre tot und dennoch lebt sie in eben diesen Rezepten, die wir teilweise in stundenlangen und mehrmaligen Nachkochversuchen  rekonstruieren konnten, weiter. Ich bin dankbar, dass wir zumindest damit ein paar Erinnerungen lebendig halten können, denn Dinge wie der Klang einer Stimme oder ähnliches, verblassen leider viel zu schnell.











Gewinn: 1x Print
Natürlich gibt es auch wieder was Tolles zu gewinnen.
Jeden Tag könnt ihr durch die Beantwortung der jeweiligen Tagesfrage ein Los sammeln, das eure Chance auf dem Print von "Die Holunderschwestern" von Teresa Simon erhöht.

Ich will dafür von euch wissen:

Was verbindet ihr kulinarisch mit euren Urgroßeltern oder Großeltern?





Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 22.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht


Hier nochmal der Blogtourfahrplan im Überblick:


14.08. - Das kann Holunder - Auf allen Blogs

15.08. - Aufbruch nach München - Mones Bücherblog

16.08. - Fanny's Tagebuch - The Fantastic World of Mine

17.08. - Münchener Zeitreise - Eine Leidenschaft für Bücher

18.08. - Künstlertreffen - Buchreisender

19.08. - Kulinarische Erinnerungen - bei uns

Mittwoch, 17. August 2016

Blogtourtag zu Mary Simses' "Der Sommer der Sternschnuppen"

Herzlich willkommen zum vierten Tag zur "Der Sommer der Sternschnuppen"-Blogtour. Nachdem ihr gestern mit Sabrina eine besondere Zeitreise erleben durftet, möchte ich euch heute das Örtchen Dorset, Connecticut vorstellen.

Wer Dorset auf einer Landkarte sucht, wird leider enttäuscht werden, da es den Ort in der Realität nicht gibt.
Mary Simses ist in Darien, Connecticut aufgewachsen und hat Dorset aus vielen verschiedenen Erinnerungen und realen Plätzen zusammengestellt. Um die Heimatstadt ihrer Protagonistin Grace Hammond so realistisch wie möglich zu gestalten, hat sie sehr viel Zeit damit verbracht ihre eigene Jugendzeit zu reflektieren. Es ist toll, wenn man zurückkehrt und man sieht Geschäfte und Häuser, die einem die angenehmen Kindheitserinnerungen zurückbringen. Genau diese nostalgische Gefühl wollte Mary Simses mit Dorset vermitteln.
Die kleine fiktive Küstenstadt hat zum Beispiel den Hafen von Rowayton bekommen, wo der Five Mile River in den Long Island Sound fließt.

Fairfield Gazebo
Quelle: Livingandlovingfairfield
Die Eindrücke und Erlebnisse ihrer Sommerresidenz in Fairfield, aber auch Guilford, haben die Autorin für die Grünanlagen inspiriert. Diese parkähnlichen Anlagen und Wiesen sind die soziale Lunge kleiner, amerikanischer Städtchen.
Man trifft sich, es werden Picknicks abgehalten und ganz oft gibt es einen Holzpavillion, in dem Tanzveranstaltungen oder Konzerte abgehalten werden. Ein öffentlicher Ort, an dem soziale Kontakte geknüpft und gepflegt werden, an denen der Zusammenhalt der Gemeinschaft deutlich spürbar ist.

Quelle: Sugar Bowl Darien
Auch wenn die dem Sugar Bowl Diner in Dorset einen ganz eigenen Look verpasst hat, so ist es doch dem Sugar Bowl in Darien nachempfunden, in dem sie als Teenager sehr viel Zeit verbracht hat. Selbst wenn sich das Äußere und Innere sehr stark verändert hat, so ist die Bedeutung für die jungen Leute die gleiche geblieben. Auch in Dorset ist das Sugar Bowl der zentrale Treffpunk der Jugend. In der Geschichte erlebt man, wie Grace Hammonds  persönliche Erfahrungen, die sie dort gemacht hat, nach ihrer Rückkehr in ihr "altes Leben" wieder lebendig werden.


Quelle: Blue Jays Orchard in Bethel

Aber auch die Miller Obstgärten aus der Geschichte haben reale Vorbilder. Sie wurden zum einen von der Silverman's Farm inspiriert, wo Mary Simses ihren ersten Apfel von einem Baum gepflückt und gegessen hat. Dieses Erlebnis war, wie auch schon für Grace, sehr nachhaltig, denn für beide war dieser Apfel der beste, den sie jemals gegessen haben und die Autorin erinnert sich noch heute genau an den Geschmack. Zum anderen diente ihr die Blue Jays Orchard in Bethel als Vorlage. Beides Farmbetriebe, die ihre eigenen Produkte anbauen, auf denen man aber auch selbst mit Hand anlegen kann, denn sie biten den Besuchern die Möglichkeit, ihr Obst und Gemüse selbst zu ernten.

Die Autorin hat viele verschiedene typische Elemente aus dem Leben und Alltag in Connecticut verarbeitet, um den Lesern das besondere Gefühl, das sie selbst damit verbindet, nachempfinden zu können. Auch wenn es die Stadt auf keiner Landkarte gibt, so hat sie doch einen Ort geschaffen, den sie liebend gerne immer wieder besuchen würde.

Mich persönlich haben die Beschreibungen immer an Stars Hollow der Heimat der Gillmore Girls, das im übrigen auch ein fiktives Städtchen in Connecticut ist. Das Lebensgefühl und die typische amerikanische Idylle hat mich schon damals fasziniert und ich mag kleine Orte mit Charme.

Wenn ihr mehr über die Eindrücke aus der Feder der Autorin lesen wollt, dann schaut doch mal auf ihre Seite, denn dort beschreibt sie noch einige weitere Details.



Der Gewinn:
1x das Hörbuch "Der Sommer der Sternschnuppen"
Auch heute gibt es wieder was Tolles zu gewinnen.

Wenn ihr am Ende der Blogtour die richtige Anzahl an Seesternen, die in den einzelnen Blogtourbeiträgen versteckt wurden bis zum 22.8.16 23.59 Uhr per Email an info@buchreisender.de schickt, dann landet ihr automatisch im Lostopf für das Hörspiel, das einmal verlost wird.

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:

*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 22.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

Damit ihr auch keinen Seestern überseht, hier noch mal der Blogtourfahrplan

14.08 Apfelkuchen Liebe hier bei Sonja

15.08 Arbeitslosigkeit  bei Tamara

16.08 Eine Zeitreise bei Sabrina

17.08 Dorset  bei uns

18.08 Kreatives Schreiben vs professionelles Schreiben  bei Marie









Dienstag, 16. August 2016

Mythos Shakespeare: Blogtourtag zu Jeanette Wintersons "Der weite Raum der Zeit"



Herzlich willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu Jeanette Wintersons "Der weite Raum der Zeit", einer Shakespeare-Adaption seines berühmten "Wintermärchen".
Nachdem ihr gestern mehr Details über das Stück des berühmten englischen Dichters und Schriftstellers erfahren habt, möchte ich euch heute ein wenig mehr über Shakespeare als Person, und im besonderen die vielen Mythen, die sich um ihn und sein Leben ranken, erzählen. Die Figur Shakespeare und sein Leben sind so umstritten, dass auch schon Hollywood die Brisanz erkannte  und mit Roland Emmerichs "Anonymus" einen Blockbuster zu diesem Thema in die Kinos gebracht hat. Aber eins nach dem anderen.

William Shakespeares Leben


Quelle: Pixabay
Wann genau William Shakespeare geboren wurde, ist nicht bekannt. Überliefert ist lediglich die Taufurkunde, die auf den 26. April 1564 (6. Mai 1564 nach unserem Kalender, da damals noch die julianische Zeitrechnung galt) datiert ist. Geht man davon aus, dass er mit einem Alter von drei Tagen getauft wurde, was angeblich typisch für diese Zeit war, so wäre sein Geburtstag der 23.4.1546 gewesen. Auf den ersten Blick nicht spektakulär, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Shakespeare in diesem Fall genau am gleichen Tag, am gleichen Ort (Stratford-upon-Avon) nur 52 Jahre später auch gestorben ist (Todestag 23.4.1616, nach unserem Kalender 3.5. 1616).

Ob dies wirklich zutrifft, bleibt wohl eher Spekulation, denn die Wissenschaftler behaupten, dass die 3-Tages-Tauf-Theorie an den Haaren herbeigezogen sei, um Geburtstag und Todestag zu vereinen.

Man geht davon aus, dass einer der bedeutendsten Schriftsteller und Dichter der Weltliteratur aus einem illiteraten Elternhaus stammt, wobei seine Eltern dennoch recht wohlhabend waren und ihm eine Schulbildung an der Grammar School in seinem Heimatort ermöglichten. Einige behaupten, seine Eltern seien Analphabeten gewesen. Als Beweis führen sie auf, dass Shakespeares Vater in seinen diversen Berufen (er war u.a. als Stadtrat, Kämmerer und bei Gericht beschäftigt) in den Korrespondenzen lediglich Zeichen als Signatur benutzt hätte.

Geburtshaus Shakespeare
Quelle: Wikipedia
Andere Schriftstücke von anderen "Beamten" hingegen beweisen, dass es damals durchaus üblich war, Signaturen anstelle von Unterschriften zu benutzen. John Shakespeare hatte allerhand wirklich beeindruckende Berufe, wobei mich der Biertester (von Amtswegen) am meisten amüsiert hat, und ich denke, er hätte es in der Stadtverwaltung ohne Schrift- und Lesekenntnisse nicht so weit gebracht. Ob Mama Shakespeare allerdings des Schreibens und Lesens mächtig war, weiß ich leider nicht.


Ein weiterer Fakt, der mich ziemlich beeindruckt hat, war, dass der 18- jährige Dichter seine damals schwangere Freundin (ich geh zumindest mal davon aus, da das Kind wohl seines war) geheiratet hat, obwohl diese als Bauerntochter weder standesgemäß noch in seinem Alter war.

In unserer Zeit hätte die Ehe eines 18-jährigen mit einer, haltet euch fest, 26 jährigen schon für Aufsehen gesorgt, doch zu der Zeit war die gute Dame schon kurz vor dem "Rentenalter" (legt man eine durchschnittliche Lebenserwartung von max. 30-40 Jahren zugrunde).



6 Monate nach der Hochzeit wurde die älteste Tochter Susanna geboren, der knapp zwei Jahre später die Zwillinge Hamnet und Judith folgten, wobei Hamnet aus unbekannten Gründen leider im Alter von 11 Jahren verstarb. (All die Daten, die dies belegen, sind offizielle Kirchendokumente, also Taufurkunden, das Datum des Aufgebotes und die Sterbeurkunden)
Kritiker behaupten, dass seine Kinder Analphabeten gewesen sind und es stellt ich heute noch die Frage, wieso so ein bedeutender und produktiver Schreiber seine Töchter nicht unterrichten ließ, damit sie seine Werke lesen und verstehen können.

Gegen dieses Argument könnte man jedoch anführen, dass zumindest Susannas Unterschrift überliefert ist und sie somit doch gewisse Kenntnisse im Lesen und Schreiben gehabt haben muss. Bei Judith ist nur eine Signatur überliefert, was aber, wie wir bei Papa John schon gelernt haben, für diese Zeit alles andere als untypisch war. Ich persönlich denke, wenn jemand so modern ist und eine schwangere Frau sehr hohen Alters heiratet, wird er wohl kaum seinen Töchtern Bildung verwehrt haben. Vielleicht war die Ausbildung nicht so umfassend, wie bei einem Jungen, aber ich denke, sie waren fit genug, um im Alltag zu bestehen.

Erstes unter dem Namen
William Shakespeare erschienenes
Werk, 1593
Quelle: Wikipedia
Shakespeare war zeitlebens sehr produktiv, die acht Jahre, die als "verlorene Jahre" bekannt sind, beleuchte ich gleich noch etwas näher. In seiner Schaffenszeit hat er 38/37 (je nachdem, wie man zählt)  Dramen und epische Versdichtungen verfasst, sowie 154 Sonette (und das sind nur die überlieferten Dinge, wer weiß, wie viel im Laufe der kriegerischen und turbulenten Zeiten verloren gegangen ist und wenn wir ehrlich sind, die Sammelwut, jedes noch so kleinen Details für die Nachwelt festhalten zu müssen, ist damals erst in seinen Anfängen gewesen).





„Eine Million Wörter an dramatischem und lyrischem Text sind von ihm überliefert, aber nur 14 (!!) mutmaßlich in seiner Handschrift geschriebene Wörter wurden je gefunden." (DIE ZEIT)

Woran liegt das? Verschwörungtheoretiker wittern darin die großen Skandale: Gab es den Schriftsteller William Shakespeare wirklich?

Fakt ist, die Informationen, die man über die ersten 28 Lebensjahre des mittlerweile romantisch verklärten Universalgenies hat, sind nur sehr spärlich und meist auch nicht gesichert. Fast 10 Jahre war er komplett von der Bildfläche verschwunden und das, was er in dieser Zeit gemacht hat, ist nicht eindeutig rekonstruierbar. Das ruft natürlich wieder die Skeptiker auf den Plan.
Der wohl größte Mythos rund um den Dichter Shakespeare ist, dass es ihn gar nicht gab. Insgesamt 57!!!! mögliche Kandidaten, die sich hinter diesem Pseudonym verstecken, werden gehandelt, wobei die meisten "Beweise" angeblich bei einem der Anwärter gefunden wurden.

Christopher Marlowe Portrait 1585
Quelle: Wikipedia
Am hartnäckigsten hält sich die Theorie der Marlowianer, die behaupten, Christopher Marlowe habe sich im Exil in Italien des Pseudonyms bedient und die Identität angenommen, um weiterhin ungestraft seine Werke veröffentlichen zu können. Dafür spricht, dass er zum einen die Bildung hatte und mit seinem innovativen und modernen Schreibstil neue Wege bestritt. der ihn definitiv weltberühmt gemacht hätte, wäre da nicht ein gewisser William Shakespeare plötzlich auf der Bildfläche erschienen. Nur zwei Wochen, bevor Shakespeare sein Debüt in London veröffentlichte und damit die gesamt Künstlerszene der Stadt "revolutionierte", starb Marlowe bei einer Messerstecherei.Entweder ein riesen Zufall oder eine geschickte Inszenierung, denn die Anhänger dieser Theorie glauben, Marlowe habe seinen Tod genutzt, um im Exil in Italien weiter seiner Leidenschaft des Schreibens frönen zu können. Dafür spricht, dass er als homosexueller Rebell und Geheimagent, der unter anderem wegen Ketzerei und Staatsbeleidigung angeklagt worden war, Angst vor politischer Verfolgung haben musste. Die Marlowianer unterstreichen zudem ihre Ansicht damit, dass ein Shakespeare mit der Vita keinesfalls Geographie- und Ortskenntnisse verschiedenster Länder, vor allem Italien, haben konnte.

Dagegen spricht allerdings, dass diese so leidenschaftlich angeführten Kenntnisse teilweise dermaßen absurd sind, dass sich der Verfasser, wer auch immer er war, definitiv nicht in den Regionen auskannte. Auch die angebliche Homosexualität, die man so leidenschaftlich zwischen den Zeilen in den Sonetten beschrieben finden kann, werden häufig als Argument für den schwulen Dichter Marlowe geführt.
Würde man die Werke des Dichters als eine Art literarisches "Tagebuch" sehen und interpretieren, mag dies womöglich zutreffen, doch war es zu Zeiten Shakespeare alles andere als üblich, dass sich die Verfasser in ihren Werken selbst reflektierten.

"Gedichte waren keine Ergüsse des Herzens, die einer Aufwallung der Gefühle geschuldet waren. Sie waren ein strenges Formenspiel, das gesellschaftlich reglementiert war und vor allem der Unterhaltung diente. Wir können die Texte und Gedichte also nur bedingt als Grundlage für unsere Annahmen über Shakespeare verwenden, was viele Spekulationen hinfällig macht." (literaturtipps.de)


Globe Theatre London (Rekonstruktion)
Quelle: Wikipedia
Hätten die Marlowianer Recht, dann wäre Shakespeare historisch gesehen womöglich nur ein kleiner, aber sehr geschäftstüchtiger Schauspieler und Theaterbetreiber in London gewesen, der durch die sozialen Widrigkeiten und Umstände eines dramatischen Dichters, der keine andere Chance sah, als sich eines Pseudonyms zu bedienen, posthum zu Weltruhm gelangt.

Wer auch immer er war, der Erfolg spricht für ihn. Es gibt natürlich noch viele weitere Mythen und Verschwörungstheorien, die sich um ihn, sein Schaffen und sein Vermächtnis ranken, doch das hätte den Rahmen noch viel mehr gesprengt.

Portrait mit Goldohrring
Quelle: Pixabay
Er war in meinen Augen genial, modern, revolutionär und irgendwie auch ein Rebell. Shakespeare trug einen goldenen Ohrring in seinem linken Ohr (wohl ein Zeichen für seine rebellische und unkonventionelle Ader), führte ein Doppelleben in London als Künstler und seiner Heimatstadt als angesehener Geschäftsmann. Seine Stücke wurden in so viele Sprachen übersetzt, wusstet ihr, dass es seinen "Hamlet" in 75!!!! Sprachen gibt (darunter auch in Klingonisch und Esperanto).
Das Wort "Liebe" verwendete er insgesamt 2191 mal in seinen gesamten Werken.
Allein sein "Romeo und Julia" wurde in den letzten 10 Jahren in 24 Ländern aufgeführt, seine Werke werden in Büchern, Filmen und Serien adaptiert. Viele Phrasen aus seinen Texten haben als geflügelte Worte/Ausdrücke überlebt und sind heute aus dem Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken ( 'Heart of gold' (Henry V)/ 'Break the ice' (The Taming of the Shrew)/ 'For goodness’ sake' (Henry VIII)/ 'Love is blind' (The Merchant of Venice) )

Und alle seine Stücke, bis auf ein einziges ("Die lustigen Weiber von Windsor"), das in der UK spielt, sind in fiktiven oder fremden Ländern angesiedelt (auch wenn, wie wir bereits gelernt haben, einiges nicht so genau genommen wurde).




Shakespeare ist für mich ein absolutes Idol, denn ich bin immer wieder beeindruckt, wie er auch noch 500 Jahre nach seinem Tod unsere Kultur beeinflusst und bereichert.

Wenn ihr weitere Fakten und Mythen kennenlernen wollt, dann schaut doch auf die folgenden Seiten. Besonders das Interview zwischen Roland Emmerich und dem deutschen Shakespeare-Guru Frank Günther aus "Der Welt" möchte ich euch ans Herz legen.
Viel Spaß beim Schmökern :-)

http://www.history.com/news/history-lists/10-things-you-didnt-know-about-william-shakespeare
http://www.nosweatshakespeare.com/resources/shakespeare-facts/
https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare
http://www.literaturtipps.de/topthema/thema/das-ewige-raetsel-um-william-shakespeare.html


Aber genug Theorie für heute.
Wie immer gibt es wieder einen tollen Preis zu gewinnen. Was müsst ihr tun, um in den Lostopf für den Print zu Jeanette Wintersons "Der wiete Raum der Zeit" zu springen?

Ganz einfach.... In den Blogtourbeiträgen sind Bilder einer Feder versteckt.
Ihr müsst sie zählen und die Gesamtzahl am Ende in einer Email an info@buchreisender.de Betreff: Der weite Raum der Zeit bis spätestens 23.08.2016 um 23:59 Uhr schicken.
Das war's auch schon, gut, ein wenig Glück bei der Losfee gehört natürlich noch dazu.

Teilnahmebedingungen:


*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 23.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht.

Hier nochmal der Blogtourfahrplan im Überblick:


15.08. – Shakespeares „Das Wintermärchen“

16.08. – Mythos Shakespeare

17.08. – Leo, MiMi und Xeno

18.08. – Der weite Raum der Zeit

19.08. – Perdita & Xenos einzigen Sohn

20.08. – Die Zeit heilt alle Wunden

21.08. – Die tiefe Sehnsucht in uns, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen








Sonntag, 7. August 2016

Mein Lesemonat Juli


Einen wundervollen Sonntag wünsche ich euch. Heute möchte ich euch endlich, leider auch wieder mit 7 Tagen Verspätung, meinen Lesemonat Juli vorstellen. Ich habe es zwar nicht geschafft, meinen Leserekord von Juni zu toppen, aber ich denke mit 15 gelesen Büchern, also 5017 Seiten, habe ich dennoch einiges geschafft.
Fünf Bücher davon habe ich im Zuge der #5Weeks#5Books Challenge gelesen. Auch diesen Monat habe ich kein Buch abgebrochen, obwohl ich bei "Nebelring" dazu verführt war. Das Buch ist gut geschrieben, die Story auch sehr schlüssig und bildreich beschrieben, aber leider konnte sie mich nicht fesseln, da es vielleicht einfach nicht mein Genre/Lesegeschmack ist. Alle anderen Bücher waren recht unterhaltsam, wobei "Glitzerkram" auch eher seichte Literatur für Zwischendurch war.
Die größte Enttäuschung waren für mich "Die rote Königin" und "Das Gläserne Schwert", aber nicht wie ihr denkt, die Bücher sind der Hammer, nur böse Cliffhanger, ein Jahr Wartezeit auf die Neuerscheinung und die Tatsache, dass es insgesamt 5 Bände werden, haben mich doch etwas frustriert..... Das Happy End ( auf das ich hoffe, ist noch soooo fern) :-)

Andrea hat sich entschlossen diesen Monat auszusetzen, wird aber nächsten Monat mit einigen Rezis wieder am Start sein, denn ich kann euch verraten, sie liest grad fleißig :-)

Hier nun mein Lesemonat Juli in Bildern. Welche habt ihr gelesen? und wie waren eure Erfahrungen damit?



Freitag, 5. August 2016

Blogtourtag zu Amanda Kochs "Das Amulett der goldenen Flammen" - Lena im Gespräch mit Amanda


Herzlich willkommen zu Tag 5 der Blogtour zu Amanda Kochs "Das Amulett der goldenen Flammen". Nachdem ihr gestern bei Jens etwas über den Fluch der Zwilligsfeen erfahren habt, werde ich euch heute das Interview präsentieren, das meine liebe Nachbarin (11 Jahre jung) mit der lieben Amanda Koch führen durfte.
Unsere Lesesessions waren immer sehr lustig und die liebe Lena hat mir einige Löcher in den Bauch gefragt. Da ich aber auch nur Leser bin, dachte ich, wir fragen am besten diejenige, die sich in der Geschichte auskennt, wie keine andere. Danke Amanda, dass du dich erbarmt hast und die teilweise frechen Fragen von Lena beantwortet hast. Aber lest doch bitte selbst :-) ...


Liebe Amanda, danke, dass Martina und ich deine Geschichte lesen durften. Ich habe beim Lesen einige Fragen gehabt, vielleicht kannst du sie mir beantworten.

Warum schreibst du Kinder- und Jugendbücher?

Ich liebe Bücher und ich liebe das Schreiben. Und da ich selbst drei Kinder habe, wünsche ich mir nichts mehr als dass Kinder und Jugendliche sich beim Lesen verzaubern lassen. Schon als Kind habe ich viel gelesen und mit meinen Geschichten möchte ich einfach das Weitergeben, was mich beim Schreiben und Träumen glücklich macht.


Wolltest du schon immer Bücher schreiben? Oder hattest du früher einen anderen Berufswunsch?

Dass ich zum Schreiben gekommen bin, verdanke ich einem Traum. Damals begann ich meinen ersten Roman und den schrieb ich nur für mich. Erst später veröffentlichte ich dann das Buch.


Warst du gut in der Schule in Deutsch? Wenn ja, was hast du am liebsten gemacht?

Ja :-) und Deutsch war mein Lieblingsfach. Im Abi hatte ich es als Leistungskurs und am meisten habe ich „Faust“ von J. W. von Goethe geliebt und seine Werke zu interpretieren.


Gibt es irgendeinen Wunsch oder ein Thema, über das du unbedingt mal schreiben willst?

Bisher kein Neues. Das was mir am meisten am Herzen liegt versuche ich umzusetzen. Dabei geht es um das Vertrauen ins Leben, den Glaube an sich selbst, um Liebe und Vergeben, der Fehler, die wir alle machen.


Gibt es jemanden spezielles, für den du deine Bücher schreibst?

Meine Romane habe ich meinen Kindern gewidmet. Das „Amulett der goldenen Flammen“ ist mit meiner Tochter Eva zusammen entstanden. Daher wurde das Buch ihr gewidmet.


Woher kommen deine Ideen?

Ich lese sehr gern keltische Mythen und liebe die Anderswelt. Das ist meine Inspiration. Und ich nehme Ideen aus meinen Träumen (nicht alle, aber viele :-) )


Warum schreibst du über Feen und Elfen? Was fasziniert dich an ihnen besonders?

Auch sie kommen aus den alten Mythen. Es gibt die verschiedensten von Ihnen. Und Feen, sind jene, die dem Menschen früher wohlgesinnt waren. Doch wir haben verlernt mit Ihnen „zu leben“ und „zu träumen“. Und das würde ich durch meine Geschichten gern der Welt und vor allem den Kindern zurückgeben.


Warum sind alle deine Feen weiblich? Haben die keine Männer? Und wenn nicht, wie bekommen die Babies?

In meinen Vorstellungen lässt sich eine menschliche Geburt und Schwangerschaft nicht mit den von Feen vergleichen. Nachkommen entstehen durch die Liebe, die Feen in ihrem Herzen tragen. :-)
Warum sind sie weiblich? Weil ich Feen mit Sensibilität verbinde und der weiblichen wohl eine größere Bedeutung zuschreibe. Daher hat sich in mir womöglich dieses Bild verfestigt.


Muss Ena auch in die Schule gehen? Im Buch muss sie ja nur am morgendlichen Ritual teilnehmen, was macht sie aber sonst den ganzen Tag?

Sie lernt nicht in einer Schule sondern von all den Wesen, die sie umgeben. Den Elfen, die für die Pflanzenwelt zuständig sind und von der Natur.


Hättest du auf deine Mutter gehört oder wärst du auch auf die Suche nach dem Amulett gegangen?

Ich wäre auch auf die Suche nach dem Amulett gegangen. Neben den Eltern, die wunderbare Ratgeber sein können, ist es für mich doch die eigene Intuition, die eigene Stimme aus dem Herzen, die dir DEINEN Weg zeigen wird.


Wie wäre die Geschichte wohl verlaufen, wenn Ena auf ihre Mutter gehört hätte. Ist es also manchmal besser, nicht auf das zu hören, was die Eltern von einem wollen?

Zum einen sage ich das oben. Zum anderen kann man diese Frage nicht kategorisch beantworten. Eltern wünschen immer das Beste für ihre Kinder. Aber Kinder wachsen zu eigenen Personen heran, die ihre Aufgaben, ihre Ziele und ihren eigenen Wege gehen werden. Ratschläge können Kinder auch manchmal erdrücken oder einschränken, bei dem was sie selbst fühlen.
Ich ermutige meine Kinder immer zuerst auf ihr Gefühl zu hören.
Ena fühlte, dass sie es schaffen kann. Hätte sie nicht auf ihre innere Stimme gehört, dann wäre wohl der Fluch weiter bestehen geblieben.


Ist es dir wichtig, dass deine Leser etwas lernen beim Lesen deiner Bücher?

Nicht unbedingt lernen. Ich will auf keinen Fall belehrend sein. Aber ich wünsche mir, dass sie es lesen und beginnen nachzudenken, um ihr Leben selbst zu reflektieren.


Warum hast du gerade einen Rüsselbären gewählt? Lieblingstiere?

Das war Zufall. Ich wollte einen Bären. Doch nicht einen Braun- oder Schwarzbär. Während des Schreibens fiel mir ein Bild über einen kleinen Rüsselbären in die Hände, und der war so süß, dass ich sofort wusste, den nehme ich :-)


Malst du die Bilder selber für die Bücher?

Nein. Ich habe eine wunderbare Illustratorin.


Nochmals vielen Dank liebe Amanda für das tolle Interview und die Zeit, die du dir genommen hast.





Wie immer gibt es natürlich wieder was Tolles zu gewinnen. Sammelt Lose, in dem ihr die jeweiligen Tagesfragen beantwortet. Aber bevor ich euch die Frage verrate, erzähle ich euch erst, was ihr überhaupt gewinnen könnt: 2x 1 Überraschungspaket von der Autorin Amanda Koch

Ich möchte gerne von euch wissen:

Welche Frage hättet ihr der Autorin gestellt? 


Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 5.8.2016 um 23:59 Uhr.

Nicht alle Lose gesammelt? Dann mal los! Ihr habt noch bis Mitternacht Zeit, um die jeweiligen Tagesfragen zu beantworten. Hier nochmal der Blogtourfahrplan im Überblick:

1.8.  Das Amulett der goldenen Flammen bei Tine
2.8. Die Elfen bei Stefanie
3.8. Die Elfenwelt bei Astrid
4.8. Der Fluch der Zwillingsfeen bei Jens
5.8. Lena und Amanda im Gespräch bei uns
6.8. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs





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