Montag, 30. Mai 2016

Blogtour zu "Klara Plotzky und der Elfenvampir" von Marco Reuther

Herzlich willkommen zu Tag 5 der "Klara Plotzky und der Elfenvampir"-Blogtour. Nachdem ihr gestern bei Marina mehr über Elfenvampire und Vampirelfen erfahren habt, möchte ich euch heute mehr zum Thema Alchemie und Alchemisten erzählen.


1 = Zinn, 2 = Blei, 3 = Gold, 4 = Schwefel,
5 = Quecksilber, 6 = Silber, 7 = Eisen
Quelle: Wikipedia
Den Begriff Alchemie hat man schon des Öfteren gehört, doch was verbirgt sich tatsächlich dahinter.
Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei der Alchemie um eine mittelalterliche Geheimlehre, in der Elemente der Chemie mit Zauberkunst vermischt waren. Doch diese Definition ist meiner Meinung nach sehr einfach und wird der bunten und vielseitigen mittelalterlichen Wissenschaft nicht ganz gerecht.

Wikipedia beschreibt die Alchemie wie folgt:

Die Alchemie (auch Alchymie oder Alchimie) ist ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts von der modernen Chemie und der Pharmakologie abgelöst. Oft wird angenommen, die „Herstellung“ von Gold (Goldsynthese) sei das einzige Ziel der Alchemisten gewesen.
Das Spektrum der Alchemisten reicht aber von praktischen frühen Chemikern und Pharmazeuten, frühen Vorstellungen über den Aufbau der Materie, wozu auch die Umwandelbarkeit (Transmutation) von Metallen und anderen Elementen gehörte, über stark mythisch gefärbte Spekulationen mit Ideen über eine gleichzeitige Wandlung des Adepten, die in neuerer Zeit zum Beispiel das Interesse des Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung fanden, bis zu den „Goldmachern“.

Joseph Wright of Derby: Der Alchimist
auf der Suche nach dem Stein der Weisen; Ölgemälde, 1771
Quelle: Wikipedia
Ein Ziel der Alchemisten war häufig die Transmutation von unedlen Metallen zu Gold und Silber. Dass dies möglich war, war aber auch unter Gelehrten im Mittelalter keinesfalls allgemein anerkannt, große Wissenschaftler wie Avicenna, Ramon Lull und Arnaldus von Villanova lehnten das ab. Das verhinderte allerdings nicht, dass ihnen eine große Zahl alchemistischer Schriften untergeschoben wurde (z. B. Pseudo-Lull), was allgemein eine gängige Praxis der frühneuzeitlichen und mittelalterlichen alchemistischen Literatur war und deren Beurteilung schwierig macht. Ein weiteres Problem ist, dass nicht immer ganz genau klar ist, was in alchemistischen Texten mit den dort erwähnten, meist nicht in reiner Form vorliegenden Chemikalien gemeint ist.

Tabelle der alchemistischen Symbole
(The last Will and Testament von Basil Valentine, 1670)
Quelle: Wikipedia
Der Stein der Weisen war dabei den Alchemisten eine besondere, die Umwandlung eines unedlen Metalles zu Gold oder Silber ermöglichende „Tinktur“, vergleichbar einem Katalysator der heutigen Chemie. Die Alchemie war aber nur teilweise von der Idee der künstlichen Herstellung von Gold und dem Stein der Weisen beherrscht, man suchte auch (ebenfalls häufig in Verbindung mit dem Stein der Weisen) ein Universal-Allheilmittel (Panacea). Ein gesuchtes Universallösungsmittel wurde Alkahest genannt.

Neben einer theoretischen Komponente gab es einen praktischen Teil, der den sorgfältigen Umgang mit den Destillations-, Extraktions- und Sublimationsapparaturen voraussetzte.
(Quelle: Wikipedia)

Jetzt fragt ihr euch sicher: Was hat das alles mit Klara Plotzky und dem Elfenvampir zu tun?
Klara entdeckt auf dem Lageplan des Kellers, den sie mit ihren Freunden studiert, ein sogenanntes Alchemisten-Refugium. Leo, einer der vier Freunde, erklärt den anderen die Alchemie mit diesen Worten:
"Alchemisten waren in gewisser Weise die Vorläufer von Chemikern. Sie experimentierten mit allen möglichen Sachen herum, allerdings ziemlich blind. Oft wurde die Alchemie auch der, äh, Zauberei zugeordnet. [....] Jedenfalls war es ein Hauptziel bei den alchemistischen Versuchen, Blei in Gold zu verwandeln. Was selbstverständlich nie wirklich gelungen ist und allenfalls von Betrügern vorgegaukelt wurde. Manchmal gab es natürlich auch Zufallstreffer. Es war ein deutscher Alchemist gewesen, der bei seinen Experimenten die Herstellung von Porzellan entdeckt hatte."
(Klara Plotzky und der Elfenvampir Position 651/ 12%)
Um das Reich der Elfenvampire vor den Vampirelfen zu retten, muss ein Schlüssel gefunden werden. Doch dieser lässt sich nur durch das Lösen eines Rätsels finden.
"Wenn ich den Anfang des Gedichtes richtig verstehe, dann gilt es zunächst einmal, eine Sammlung verschiedenfarbiger Tränke zu finden. Und nur wenn man die richtigen Farben und auch in der richtigen Reihenfolge zusammenschüttet, dann erhält man einen magischen Trank, mit dessen Hilfe man in der Lage ist, eine von Fulko gelegte Spur zum Kleinod tiefster Macht - das ist natürlich der Elfenschlüssel - zu erkennen. Nimmt man aber die falschen Farben oder die falsche Reihenfolge, dann gute Nacht. Dann hat man keinen magischen Trank, sondern ein tödliches Gift."
(Klara Plotzky und der Elfenvampir Position 1786/ 33%)
Leo von Tunkelhagen, der letzte Hüter des Elfenschlüssels, soll auch ein Alchemist gewesen sein und versuchte mit dem Rätsel und den damit verbundenen Herausforderungen, das Versteck des Schlüssels vor den Feinden zu schützen.
Wenn ihr wissen wollt, welche verschiedenen Tränke gemeint sind und ob die Freunde es schaffen, den Trank richtig zusammenzubrauen, dann solltet ihr unbedingt das Buch lesen und mit den fünf außergewöhnlichen Gefährten auf einen alchemistischen Abenteuertrip gehen.


Wie immer gibt es natürlich wieder etwas Tolles zu gewinnen. An jedem Blogtourtag ist ein Buchstabe markiert, den ihr finden sollt und wenn ihr alle Buchstaben zusammensetzt, bekommt ihr das Lösungswort.
Dieses schickt ihr bitte bis spätestens 01.06.16  23.59 Uhr an info@buchreisender.de und schon seid ihr im Lostopf.

Zu gewinnen gibt es 2x 1 Print von "Klara Plotzky und der Elfenvampir"


Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis
des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz,
wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und
man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Das Gewinnspiel endet am 01.06.2016 um 23:59 Uhr.

Hier nochmal der Blogtourfahrplan für euch, falls ihr noch nicht alle Buchstaben gefunden habt:


Kommentare:

  1. Hallöchen :-)
    Eine echt coole tour bei der ich jetzt ganz dolle hibbel und hoffe denn sonst steht das buch ja jetzt eh auf meiner Wunschliste :-)
    LG Jenny
    *Daumen drück*

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  2. Guten Morgen!

    Wurde hier schon ausgelost? Hab nix gefunden ... ;)

    Liebste Grüße und einen schönen Wochenstart!
    Aleshanee

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