Montag, 30. Juli 2018

Martinas Leseeindruck zu Juno Dawsons "Clean"


Titel: Clean
Autor: Juno Dawson
Verlag: Carlsen
Seiten: 400
Preis: 17,99€ (Print) / 12,99€ (Ebook)
Erschienen: 06/2018
Genre: Jugendroman
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Klappentext:
Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig. Nach einer Überdosis landet sie in der Clarity-Klinik. Ihr Entzug ist hart, die Therapie schier unerträglich, vor allem die Treffen mit den „Mitinsassen“: Aufputschmittel-Junkie Saif, Trans-Mädchen Kendall, Guy mit der Zwangsneurose, Bulimikerin Ruby, Ex-Kinderstar Brady. Doch ausgerechnet diese fünf werden zu echten Freunden. Und Brady vielleicht mehr. Lexi öffnet sich vorsichtig, beginnt ihr zerstörerisches Leben zu hinterfragen. Aber ist ein anderer Weg überhaupt möglich?



Mein Eindruck:
Sucht ist ein sehr ernstes und emotionales Thema – und das spürt man auch in diesem Roman, der einem wirklich unter die Haut geht – und vielleicht auch dafür sensibilisiert.
Protagonistin Lexi steht hierbei im Fokus. Reich, beliebt und dennoch derart gelangweilt und auf der Suche nach dem nächsten Kick, dass sie abrutscht. Nachdem sie von ihrem Bruder in eine Klinik zwangseingewiesen wurde, versucht sie sich in zehn Schritten zurück ins Leben (ohne Heroin) zu kämpfen. Doch nicht nur ihr Schicksal wird dabei beleuchtet. Auch die anderen Patienten haben alle ihr Päckchen zu tragen. Juno Dawson beschreibt ziemlich brutal und ungeschönt, welchen Herausforderungen sie sich auf ihrem steinigen Weg stellen müssen., welchen Ängsten sie sich stellen müssen und wie sie mit ihren Gefühlen umgehen.
Ein Buch, das sich zwar einiger typischer Klischees bedient, aber dennoch zum Nachdenken anregt.
Ein Leseexperiment, das sich wirklich gelohnt hat, auch wenn es mir ab und an doch sehr an die Nieren ging.




Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar

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