Mittwoch, 1. August 2018

Martinas Leseeindruck zu Neal Shustermans "Scythe – Der Zorn der Gerechten"


Titel: Scythe – Der Zorn der Gerechten
Autor: Neal Shusterman
Verlag: Sauerländer
Seiten: 544
Preis: 19,99€ (Print) / 16,99€ (Ebook)
Erschienen: 03/2018
Genre: Fantasyroman


Klappentext:

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt
und als Scythe entscheidet sie jetzt,
wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre,
übernehmen skrupellose Scythe die Macht
und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet,
dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann
mit ihrer großen Liebe Rowan.



Mein Eindruck:

Die Power, die die junge Frau auf dem Cover versprüht, steht sinnbildlich für das Buch. Citra hat es geschafft, sie ist eine Scythe. Auch wenn sie für sich einen Weg gefunden hat, so gibt es dennoch genug Hürden, die nicht nur sie bestreiten muss. Mehr denn je ist das Scythetum in zwei Lager gespalten – die alte und die neue Ordnung.
Neal Shusterman hat ein unglaublich faszinierendes aber gleichzeitig auch beängstigendes Zukunftsszenario erschaffen. Der Tod ist besiegt und um ein gewissen Gleichgewicht beibehalten zu können, entscheiden die Scythe. Auch wenn es offiziell keine Politik mehr gibt, so ermöglichen die Strukturen genug Potenzial für Intrigen und Machtspielchen.
Unglaublich intensiv und tiefgründig philosophiert der Autor über den Sinn des Lebens, den Tod, Gott, das Universum und die Folgen einer immerwährenden Ewigkeit. Beide Bücher haben mich sehr lang beschäftigt und zum Nachdenken angeregt.
Sprachlich wird man mitgerissen, erlebt die Szenerie und die Figuren durch den bildreichen, aber dennoch angenehmen Schreibstil sehr lebendig. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle und die ständige Frage, wie würde ich mich verhalten, machen diese ganze Reihe zu einem absoluten Lesehighlight für mich.




Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar


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